# Automated Personal Finance Systems for Wealth

**Podcast:** Finanzfluss Podcast
**Published:** 2026-02-02

## Transcript

Kurz vorab, diese Finanzlos Classics-Folge gibt es auch als Video auf YouTube.
Wie kann man sein Geld so organisieren, dass es quasi automatisch läuft und man sich nicht mehr drum kümmern muss.
Ich zeige dir, wie ich meine Finanzen organisiere und welche Produkte ich dafür nutze und wie wir das mit den Finanzen in unserer Partnerschaft regeln.
Viel Spaß dabei.
Bevor es weitergeht, noch ein kurzer Hinweis von unserem heutigen Sponsor und das ist Smart Broker Plus.
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Viele von euch suchen nach einem Depot, das nicht nur günstig ist, sondern auch im Alltag zuverlässig funktioniert, ohne komplizierte Preislisten und versteckte Haken.
Genau an diesem Punkt setzt Smartbroker Plus an.
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Schau dafür einfach über den Link in den Shownotes vorbei.
Dort findest du alle Details.
Hi, mein Name ist Thomas von Finanzlos und im heutigen Video sprechen wir mal über das Betriebssystem deiner Finanzen.
Also welches Finanzsetup du für dich bauen kannst, dass du idealerweise dich nicht im Monat einschränken musst, aber gleichzeitig auch kontinuierlich sparst und investierst für deine Zukunft.
Es gibt ja diverse Kontenmodelle.
Das geht los bei einem Zweikontenmodell und kann bis zu einem X-Kontenmodell gehen.
Das kann man so detailliert mittlerweile aufbrechen, wie man das möchte, denn viele Banken bieten sehr viele Unterkonten als Option an.
Starten wir mit dem simplen Zwei-Kontenmodell.
Die Idee dahinter ist, dass der Konsum von deinem Sparen getrennt wird.
Du hast also ein sogenanntes Konsumkonto und ein Sparkonto.
Das Konsumkonto kann ein ganz normales Girokonto sein.
Hier geht dein Gehalt drauf ein und du tätigst deine Ausgaben.
In dem Moment, wo dein Gehalt kommt, gibt es allerdings einen Dauerauftrag auf das Sparkonto.
Und zwar nicht am Ende des Monats, sondern genau dann, wenn das Gehalt kommt.
So hast du schon mal gespart und alles, was dann noch auf deinem Konsumkonto liegen bleibt, kann verkonsumiert werden.
Also du kannst deine Rechnung bezahlen, Miete, Strom, Nahrungsmittel und dann den Rest auch, wenn du willst, hemmungslos verpassen.
Der Begriff Sparkonto ist hier ein Sammelbegriff.
Zu Anfang solltest du dir auf jeden Fall erstmal ein Notgroschen aufbauen.
Das ist so eine Notreserve, falls du mal kurzfristig an etwas mehr Geld rangehen musst.
Beispielsweise, wenn du umziehst und mal eine zweite Kaution hinterlegen musst oder dir irgendein teures Elektrogerät, wie zum Beispiel eine Waschmaschine kaputt geht.
In diesem Fall wäre dein Sparkonto also zunächst einmal ein Tagesgeldkonto, wo du kurzfristige Geldrücklagen parkst.
Idealerweise sind das drei bis sechs Netto-Monatsgehälter.
Wenn du da einen Haken dran gemacht hast, dann kann dein Sparkonto zum Depot werden.
Ab diesem Moment, wo du den Notgroschen erfüllt hast, geht dein Dauerauftrag einfach auf dieses Depot und wird von dort aus investiert, beispielsweise in monatliche Aktien, ETF-Sparpläne oder andere Wertpapiere.
Tatsächlich ist dieses einfache Setup auch das Setup, was ich im privaten Bereich nutze.
Ich arbeite zwischendurch immer wieder mal mit Unterkonten, aber dazu gleich mehr.
Mein privates Setup im Giro-Konto-Bereich ist immer noch das Konto von C24.
Kleiner Disclaimer an dieser Stelle, alle Finanzprodukte, die ich nennen werde, sind Produkte, die ich selbst nutze und in die ich auch sozusagen historisch reingewachsen bin.
Das bedeutet nicht immer, dass sie aktuell auch die allerbesten sind.
Bei C24 ist es allerdings so, dass sie aktueller Testieger in unserem Girokonto-Vergleich sind.
Und ich finde das auch zu Recht, weil die Konditionen sind wirklich top und mir gefällt die App auch ziemlich gut.
Ich habe viele Jahre, um genau zu sein, elf Jahre lang Kunde bei N26.
Dort haben sich aber dann die Feature nicht so schnell weiterentwickelt und ich hatte sowieso eine französische IBAN, weswegen ich das Konto aufgrund von Nichtnutzung dann geschlossen habe.
Mein Notgroschen habe ich übrigens auch bei C24 auf einem Tagesgeldkonto liegen.
Das mache ich mittlerweile aber auch nur aus V-Light, weil ich das ganz gerne habe, beides in einer App drin zu haben und schnell umbuchen zu können.
Aktuell haben andere Anbieter, wie zum Beispiel Scalable Capital oder Trading Public, deutlich attraktivere Zinsen, mit zum aktuellen Zeitpunkt 2% pro Jahr und bei C24 sind es gerade nur 0,5 Prozent.
Was besser ist als viele Bankangebote da draußen, aber halt nicht das Top-Angebot.
Mittlerweile könnte man zwar per Echtzeitüberweisung von einem Anbieter zum anderen überweisen, aber ihr wisst ja, wie das ist mit der V-Light.
Ich habe aber auch noch ein zweiteren Notgroschen für größere Ausgaben, beispielsweise Renovierungsarbeiten oder ähnliches, die schnell mal drei bis sechs Monatsgehälter überschreiten können.
Dieses Geld habe ich auf einem Depot liegen und dort in ein Geldmarkt-ETF investiert oder einen Geldmarktähnlichen ETF, und zwar in den Amundi Overnight Return ETF.
Und damit sind wir auch schon bei meinem Sparkonto.
Das mache ich über ein Depot.
In der Vergangenheit habe ich diverseste Depots eröffnet, aber mein privates Hauptdepot liegt aktuell bei Scalable Capital, die aktuell in unserem Depotvergleich auf Platz 3 sind.
In diesem Depot liegt auch der etwas größere Notgroschen in diesem Geldmarkt-ETF plus drei weitere Aktien-ETFs.
Und damit ein kurzer Exkurs zu meinem Portfolio.
Ich habe nämlich mein Portfolio bestehend aus zwei ETFs, MSCA World und MSA Emerging Markets, damals im Verhältnis 7030, um einen weiteren ETF erweitert, und zwar den Amundi Stocks Europe 600 ETF.
Damit habe ich kein klassisches 7030 Portfolio mehr, sondern ein 503020 Portfolio.
Wer mein Finanzsetup der letzten Jahre verfolgt hat, hat festgestellt, dass ich das schon länger angekündigt habt, dass ich das irgendwann mal machen will.
Wenn ihr mal ein detailliertes Video zu meinem Portfolio-Setup und den Grund dahinter für die Änderung haben möchtet, dann schreibt es gerne unten in die Kommentare.
Neben meinem Hauptdepot bei Scalable Capital habe ich auch noch jede Menge andere Depots, die ich immer wieder zu Testzwecken genutzt habe.
So habe ich mir zum Beispiel ein spezielles Dividenden-Portfolio aufgebaut bei der ING, vor allem mit dem Hintergrund, den Co-Pilot gut zu testen zu können.
Und ich habe nur ein Depot bei der Comdirect vor kurzem noch mal eröffnet, um dort schweizerische Sachdividendenaktien hinterlegen zu können.
Das ging leider bei Scalable noch nicht.
Wenn ihr für euer Setup noch nach einem Konto oder einem Depot sucht, dann checkt auf jeden Fall unseren Depot und Girokonto Vergleich.
Den findet ihr unten in der Beschreibung verlinkt oder wenn ihr Depotvergleich oder Girokontovergleich finanzlos googelt.
Kommen wir jetzt zum nächsten Schritt, wenn nämlich aus einem Zweikontenmodell ein 3- oder noch mehr Kontenmodell wird.
Das bekannteste Kontomodell ist das Dreikontenmodell, wobei das dritte Konto das sogenannte Spaßkonto ist.
Das ist ein dediziertes Konto, auf dem ebenfalls ein gewisser Prozentsatz eures Einkommens fließt und was ihr dann für Spaßaktivitäten wie beispielsweise eure Hobbys, Essen gehen oder Reisen ausgeben könnt.
Ich habe das in der Vergangenheit nicht so strikt gehandhabt, weil das, was auf dem Girokonto ist, einfach systematisch ausgegeben werden kann.
Und wenn ich längerfristige Konsumrücklagen bilden wollte, beispielsweise für Urlaub, dann habe ich mir einfach ein Unterkonto angelegt, was zum Beispiel bei C24 relativ einfach geht.
Eine weitere Option, das Kontomodell zu erweitern, ist das sogenannte Fixkostenkonto, wo ihr alles draufpackt, was nicht monatlich einem fixen Betrag entspricht.
Beispielsweise, wenn ihr eine Kfz-Versicherung habt, die einmal im Jahr bezahlt werden muss, dann könntet ihr monatlich auf dieses Fixedkostenkonto einbezahlen.
Das heißt, ihr brecht sozusagen den Jahresbeitrag auf monatliche kleine Beträge herunter und der wird dann von diesem Fixkostenkonto einmal im Jahr abgebucht.
Dasselbe könnt ihr natürlich für größere Konsumausgaben, wie zum Beispiel den Urlaub machen.
Wenn ihr zum Beispiel ein Budget setzt von 2.500 Euro, um in Urlaub zu fahren, dann könntet ihr einfach monatlich dort 200 Euro ca.
einbezahlen, um dann sukzessive den Budgettopf aufzufüllen.
Das müsst ihr übrigens nicht immer mit Konten oder Unterkonten regeln, sondern im Co-Pilot gibt es jetzt auch das Budget-Feature, wo ihr euch einzelne Budgettöpfe anlegen könnt, um das Ganze zu monitoren.
Ihr seht, die individuellen Gestaltungsmöglichkeiten sind extrem vielfältig, aber schauen wir uns jetzt mal an, welche Möglichkeiten es gibt, wenn man in einer Beziehung lebt und auch einen gemeinsamen Haushalt zu finanzieren hat, so wie das zum Beispiel bei mir und meiner Frau der Fall ist.
Eines der bekanntesten Modelle ist das Dreikonten-Modell unter Nutzung eines Gemeinschaftskontos.
Dabei hat jeder Partner sein eigenes finanzielles Setup, also sein eigenes Girokonto mit zusätzlichem eigenen Sparkonto.
Das ist aus meiner Sicht auch extrem sinnvoll, dass jeder für sich individuell vorsorgt.
Und dann gibt es noch ein Gemeinschaftskonto, wo jeder Partner, wenn er denn Geld verdient, auf dieses Gemeinschaftskonto einbezahlt und von dort die gemeinsamen Kosten getragen werden, wie beispielsweise Miete, etc.
Hier gibt es diverse Aufteilungsmodelle.
Also beispielsweise zahlt jeder 40% seines Gehalts ein oder die Gehälter werden addiert und einfach durch zwei geteilt und derjenige, der mehr verdient, zahlt auch mehr auf das Konto ein.
Das ist dann individuell in der Partnerschaft zu regeln.
Über dieses Gemeinschaftskontomodell ist zwar der Konsum geregelt, aber noch nicht der Vorsorgeaspekt.
Deswegen sollte man sich unbedingt in einer Partnerschaft, gerade wenn die Gehälter ungleich verteilt sind, auch über den Vorsorgeaspekt Gedanken machen, dass beispielsweise die Person, die mehr verdient oder beispielsweise Alleinverdiener oder Alleinverdienerin ist, auch noch zusätzlich in das Depot der anderen Person einbezahlt.
In einer fairen Berechnung solltet ihr außerdem auch die Rentenansprüche mit berücksichtigen.
Wenn also ein Partner deutlich mehr verdient und eine Ausgleichszahlung in das Depot des anderen überweist, sollte man aber auch berücksichtigen, dass die Person, die arbeitet, ja Rentenpunkte sammelt und die andere Person gegebenenfalls nicht.
Eine Alternative zum Dreikontenmodell ist das umgekehrte Dreikontenmodell.
Hierbei werden einfach beide Gehälter direkt auf das Gemeinschaftskonto einbezahlt.
Dort werden dann die Ausgaben getätigt und der Sparanteil sowie individuelle Budgets, beispielsweise für individuelle Spaßausgaben, werden dann auf die beiden Konten der Partner überwiesen.
Das heißt, das System ist einfach einmal umgedreht.
Eine Variante, die deutlich weniger administrativ ist und für das man kein Gemeinschaftskonto braucht, ist, indem einfach jeder sein eigenes Konto hat und man eine Kostentracking-App, so etwas wie zum Beispiel Splitwise oder Trikund benutzt.
Das ist zum Beispiel das Setup, was ich mit meiner Frau während unseren gesamten Studienjahren und den frühen Berufsjahren gefahren bin, weil es einfach super einfach war.
Man hat kurz größere Ausgaben eingetragen und das hat sich dann immer ausgeglichen.
Und man konnte dann an der Summe immer sehen, wer die nächste größere Ausgabe tätigen muss.
Mittlerweile handhaben wir das weder mit Gemeinschaftskonto noch über diese Apps, sondern jeder hat sein eigenes Konto.
Wir rechnen unsere beiden Gehälter zusammen, teilen die durch zwei.
Es gibt dann von einem zum anderen eine Ausgleichzahlung und wir machen das Ganze so ein bisschen nach Bauchgefühl.
Ich übernehme zum Beispiel Wohnkosten, meine Frau übernimmt Kosten für Lebenshaltung.
Und wir geben das Geld immer relativ ausgeglichen aus, ohne es jetzt auf den Cent genau durchzurechnen, wie wir es damals in Studienjahren gemacht haben.
Dieses Setup funktioniert übrigens auch sehr gut mit C24.
Dort kann man sich nämlich einfach per Vollmacht sich das Konto des jeweils anderen in der eigenen Kontoübersicht anzeigen lassen und hat dann einfach einen Überblick über beide Konten oder wenn man das möchte, einfach nur die Kontostände.
Ein Punkt, weswegen wir uns unter anderem gegen ein Gemeinschaftskonto entschieden haben, ist ein gewisses steuerliches Risiko.
Denn innerhalb von einer Ehe kann man sich ja alle zehn Jahre bis zu 500.000 Euro steuerfrei schenken.
Ein Gemeinschaftskonto könnte streng ausgelegt vom Finanzamt, aber als eine Schenkung angesehen werden.
Das bedeutet, wenn ihr gutverdiener seid und mehr als 500.000 Euro innerhalb von zehn Jahren in dieses Gemeinschaftskonto einzahlt, könnte der darüberliegende Betrag schenkungssteuerpflichtig sein.
Das ist übrigens der Grund, warum wir von einem Gemeinschaftsdepot abraten, denn hier können die Werte über die Jahrzehnte hinweg relativ schnell anwachsen.
Seid euch deswegen dieses Risikos bewusst.
Wenn ihr eher geringere Gehälter habt, beispielsweise in der Studienphase oder in den Berufseinsteigerjahren, ist das weniger ein Risiko, als wenn ihr sehr gut bezahlte Jobs habt und das vielleicht sogar noch auf beiden Seiten.
In unserem Video zum Vergleich von Gemeinschaftskonten sind wir auf diesen Aspekt übrigens noch mal etwas detaillierter eingegangen.
Das Video verlinken wir euch unten in die Beschreibung.
Kommen wir jetzt zu einer weiteren Sondersituation und das sind Freelancer und Selbstständige.
Denen würde ich auf jeden Fall empfehlen, die geschäftlichen Ausgaben von den privaten Ausgaben zu trennen.
So handhabe ich das übrigens auch, aber gezwungenermaßen, denn ich bin auf der einen Seite ja Angestellter als Geschäftsführer in der FinFloor GmbH, auf der anderen Seite bin ich aber auch als Unternehmer so eine Art selbstständig.
Aber bei GmbH-Konten müssen zwangsläufig eigene Konten für die GmbH eröffnet werden.
Bei Freelancern und Selbstständigen ist das nicht der Fall.
Als Freelancer und Selbstständige habt ihr ja kein eigenes Unternehmen sozusagen, auf dessen Namen ein Konto eröffnet werden kann.
Und deswegen können sich eure privaten Finanzen mit eurer geschäftlichen Tätigkeit sehr schnell vermischen.
Deswegen würde ich euch hier auf jeden Fall empfehlen, ganz klar die geschäftlichen Ausgaben und Einnahmen von den privaten Ausgaben zu trennen und vom Geschäftskonto auf das private Konto zu überweisen.
Warum das so wichtig ist, liegt zunächst einmal an der Übersichtlichkeit, denn wenn du deine privaten Ausgaben mit den Geschäftlichen mischt, kannst du schnell den Überblick verlieren.
Und zweitens den Steuerrücklagen.
Wenn Kunden dich nämlich bezahlen und das Geld aus Konto kommt, könnte das zum trügerischen Schluss führen, dass dieses Geld zu 100% dir gehört und du es ausgeben kannst.
In den meisten Fällen ist dieses Geld aber noch nicht versteuert und hiervon müssen Steuerrücklagen gemacht werden.
Um das von vornherein logisch für dich zu machen, empfehle ich dir, ein Geschäftskonto mit einem dazugehörigen Tagesgeldkonto, auf das du systematisch Steuerrücklagen aufbauen kannst über das Jahr hinweg und ihr dann ein sozusagen fiktives Gehalt bezahlt auf dein privates Giro-Konto, wend, dass dieser Teil derjenige ist, den du einfach für dein Privatleben ausgeben kannst.
Von diesem privaten Konto kannst du dann auch dein Vermögensaufbau, also sprich dein Notgroschen und dein Depot speisen.
Wie setzen wir das Ganze um in unserer geschäftlichen Praxis?
Also die FinFloor GmbH, die also Betreiberin von Finanzfluss ist, hat zwei Konten.
Einmal bei Quonto, einer französischen Neobank, die sehr, sehr viele schöne digitale Möglichkeiten hat, um die Geschäftsprozesse möglichst reibungslos zu gestalten und einmal bei der Commerzbank einer guten deutschen Mittelstandsbank.
Bezahlen tu mir Geschäftsausgaben üblicherweise mit den dazugehörigen Debitkarten von Quonto und wir haben zusätzlich noch eine Amex-Platinum-Karte, über die wir größere Softwareausgaben laufen lassen.
Diese Karte haben wir uns vor rund anderthalb Jahren mal zu Testzwecken angelegt und um dort Punkte zu sammeln.
Man sagt ja immer, dass man geschäftliche Ausgaben über so etwas laufen lassen soll, um dann selbst die Punkte zu nutzen.
Mich haben diese Programme bisher aber mäßig überzeugt.
Eine kleine Anekdote hierzu.
Bei mir zu Hause ist mal über mehrere Tage hinweg die Heizung ausgefallen und ich musste geschäftlich verreisen.
Deswegen wollte ich dann vor der Reise extra in der Flughafenlaunch duschen, weil ich zu Hause kein warmes Wasser hatte und sollte 15 Euro Mietgebühr bezahlen für ein frisches Handtuch.
Das Pricing fand ich dann tatsächlich ein bisschen überzogen und habe einfach eins von den T-Shirts genommen, die ich sowieso zum Reisen mit dabei hatte.
Dem T-Shirt geht es heute übrigens noch gut.
Etwas ärgerlicher war aber das Thema Verfügungsrahmen.
Aus irgendwelchen Gründen ist dieser dynamisch und man kann nicht von vornherein wissen, wie hoch dieser Rahmen gesteckt wird.
Wir sind in dieses Limit reingelaufen und auf einmal konnten all unsere Software-Abos nicht mehr bezahlt werden.
Das war ziemlich ärgerlich, denn ich musste kurzfristig Geld auf Amex überweisen, was auch nicht mit Echtzeitüberweisungen ging.
Das Angebot klingt also schön, komfortable Flughafenlounges und exklusiver Service.
In der Realität ist das Ganze aber so vertrackt und kompliziert, dass man irgendwelche speziellen Lounge-Apps und so weiter downloaden muss, dass es am Ende eher mäßigen Mehrwert für uns generiert hat.
Last but not least haben wir auch ein Depot für unsere Firma, also ein Firmendepot, wo wir Rücklagen investieren.
Wenn wir über das Jahr hinweg zu hohe Cashguthaben akkumuliert haben, dann lassen wir das nicht einfach auf der Bank liegen, unverzinst und mit dem Risiko der Einlagensicherung, sondern ich überweise es auf unser Firmendepot, was aktuell bei FlatEx liegt und investiere das Geld in einen Geldmarkt ETF.
Dort ist das Geld dann Sondervermögen, erwirtschaftet ungefähr den EZB-Zinssatz und wenn wir es dann wieder brauchen, dann kann man die Anteile relativ schnell wieder verkaufen und aufs Konto überweisen.
Ich hoffe, diese Podcast-Folge hat dir gefallen.
Wenn ja, dann zögere doch nicht in deinem Umfeld über diesen Podcast zu sprechen bei Freunden und Bekannten.
Ich denke, es gibt auch in deinem Umfeld viele Menschen, die sich für das Thema finanzielle Bildung interessieren oder interessieren sollten.
Wenn du auf iTunes bist, würden wir uns auch freuen, wenn du uns eine positive Bewertung dalässt.
Das hilft uns, den Podcast noch einfacher auffindbar zu machen.
Alle wichtigen Links und Verweise findest du wie immer in den Shownotes zu diesem Podcast.
Vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal.
