# Fed Leadership Shift and Market Volatility

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-02-02

## Transcript

Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über den Bitcoin Sell-Off, das Eis-Problem von Cap Gemini und endlich mal SpaceX-Ergebnisse.
Im Thema des Tages geht es um den Wash-Schock und seine Folgen für die Märkte.
Und in der Triple E Idee bewahren wir euch vor dem teuersten Irrtum eures Lebens.
Alles auf Aktien.
Der tägliche Börsenshot.
Es begrüßen euch Nando Sommerfeld.
Und Anja Ettel aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nichts für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Blick auf die Märkte.
Heute ist Montag, der 2.
Februar, und wir wünschen euch einen stabilen Start in den Tag.
Und das ist auch nötig, denn am vergangenen Freitag, da ging es ja doch recht wackelig zu an den Börsen.
Wash, Schock, Gold und Silber und Bitcoin runter.
Dollar wacklig, Angstindex rauf.
Also da war wirklich ordentlich was los.
Und so unsteht könnte es diese Woche auch erstmal weitergehen.
Wilde Zeiten, wilde Börsen.
Ja, ganz besonders trifft das auf den Bitcoin zu.
Der ist am Wochenende mit unter 76.000 Dollar auf den tiefsten Stand seit April 2025 gefallen.
Und seit seinem Rekordtuch im November hat der Bitcoin mittlerweile rund 747.000 Dollar verloren.
Und ja, notiert ungefähr aktuell auf dem Stand, auf dem er ungefähr beim Liberation Day damals gestürzt war.
Damals hatte Trump ja so ziemlich alle US-Handelspartner mit drastischen Zolldrohungen überzogen.
Wir erinnern uns.
Ja, das tun wir.
Und das Gruseling am aktuellen Sell-off, das ist, es gibt nicht den einen Zündfunken, der die Verkäufe getriggert hat.
Das war vielleicht am 10th of Oktober vergangenen Jahres so, als innerhalb nur eines Tages Kryptoposition of $19 million liquid and the Bitcoin hook by $120,000 dramatic upgests.
It feels anything, on the passing momentum and once, we the colleagues from Bloomberg so treffen schreiben.
And that's what the January with minus 11%, the third minus monitor in folks for the Bitcoin.
Yeah, and so that by a wichtime, that the Cryptowelt stärker with the ethersystem verschmelzen, offenbar verzögerungen drohen.
And that is actually key, in the end of the actual schwierige umfeld.
Yeah, apropos Vertrauen.
Am Wochenende wurde bekannt, dass sich die Franzische Beratungsgesellschaft Cap Gibini von einer amerikanischen Tochter trennt, die für die stark umstrittene Einwanderungsbehörde Eis arbeitet.
Um sicherzustellen, dass sie mit den Zielen der Gruppe in Einklang steht.
Yeah, Cap Gemini wies darauf hin, dass die Tochtergesellschaft nur 0,4% des geschätzten Umsatzes für 225 ausmacht.
The Schritt zeigt aber wie schnell Tech-Dienstleistungen politisch aufgeladen werden anders.
Nach dem Schweizer Konzern Nestlé weiter nun auch der Französische Danone Konzern.
Betroffen sind auch Produkte in Deutschland.
And the fall droht not gross to the first time.
Frankreich will offenbar up heute grenze version.
Danone hat seit Jahresbeginn rund 13% verloren and Nestle rund 5%.
We bleiben in China.
Ziemlich ernüchterne Nachrichten gab es am Sonntag von BYD.
The chinesische Autoriese vermeldete einen deutlichen Absatzrückgang.
Die Verkäufe sanken im Januar in vergleichen Vorjahresmonat um 30 Prozent auf nur noch 210.000 Fahrzeuge.
Damit schrumpfte der Absatz den fünften Monat in Folge.
Ja, die Gründe, wir haben es hier schon oft beschrieben, harter Preiskrank auf dem Heimarktmarkt, wo vor allem in Billig-Segment an harter Wettbewerb herrscht.
Und der Ausweg.
Und das macht BYD ja auch wirklich sehr massiv, lautet halt internationale Expansion.
Und das ist tatsächlich auch so der einzige Lichtbig in der Bilanz aktuell.
Ungefähr 100.000 Autos wurden im Januar exportiert.
Und für das Gesamtjahr bei BYD ein Export ein Ziel von 1,3 Millionen Fahrzeugen an.
Und das entspreche immerhin einen Plus von 24 Prozent gegenüber 2025.
Ja, und wir bleiben in der Branche.
Der Robotaxi-Anbieter Weymood strebt, so berichtet es Bloomberg bei einer weiteren Finanzierungsrunde eine Bewertung von fast 110 Milliarden Dollar an.
Die Google-Schwester-Firma wolle bei Investoren rund 16 Milliarden Dollar einsammeln und den Löwenanteil von rund 13 Milliarden Dollar will offenbar der Mutterkonzern Alphabet beisteuern.
110 Milliarden Dollar.
So viel sind Volkswagen und Mercedes aktuell zusammenwert.
Tja, da haben wir es wieder.
Die deutschen Autobauer verkaufen sich unterwert.
Die sind ja eigentlich auch gar nicht so schlecht im Autonomen Fahren.
Aber gut, das hatten wir schon.
Auch spannend, was da am Freitagabend noch in Sachen SpaceX berichtet wurde.
Nämlich es gab Einblicke, wie gut die Geschäfte bei der Raumfahrtfirma eigentlich tatsächlich laufen.
Bislang gibt es da ja relativ wenig Zahlen zu.
Und die Nachrichtenagentur Reuters hat von zwei Insidern erfahren, dass SpaceX im vergangenen Jahr einen operativen Gewinn von rund 8 Milliarden Dollar erzielt hat, bei einem Umsatz von 15 bis 16 Milliarden Dollar.
Vor allem natürlich dank Starlink und SpaceX, wir haben es darüber gesprochen, strebt ja noch in diesem Jahr einen Börsengang an.
Und diese Zahlen haben tatsächlich schon einige Banken zu der Einschätzung veranlasst, dass die Bewertung des Unternehmens dann sogar über die bisher komportierten 1,5 Millionen Dollar hinausgehen könnte.
Das fand ich ja so schon ganz schön viel.
Also wenn das jetzt noch mehr wird, ja, ich auch.
Da können wir sehr gespannt sein.
Jetzt sind wir aber erstmal gespannt auf diese Woche und auf die Termine.
Ja, da haben wir auch einiges.
Verdi ruft bundesweit zu Warnstreiks im Nahverkehr.
Außerdem gibt es die Jahres PK des Handelsverbands Deutschland.
Und außerdem gibt es Zahlen heute von Tyson Foods, Palantir und Walt Disney.
Und im Rest der Woche legen dann Zahlen vor.
Nando Holger und du, ihr habt ja am Wochenende schon über den Wash-Shock gesprochen.
Die Nachricht, dass Donald Trump Kevin Wash zum neuen Chef der US-Notenbank machen will, hat an den Finanzmärkten am Freitag mehr ausgelöst als so manche Zinssitzungen.
Die Reaktion war teilweise echt heftig.
Vor allem Gold and Silver sind unter Druck geraten.
Die Universität is gross.
Und wir wollen uns das heute nochmal genauer anschauen.
Denn wie es an der Spitze der Fed weitergeht, das ist natürlich extrem relevant für die Finanzmärkte.
Absolut.
Viele mit jemand anderem gerechnet hatten.
Lange galt ja Kevin Hassett als Favorit.
Genau das hat den Walsh-Shock halt auch mit ausgelöst.
Denn mit WASH wechselt nicht einfach nur der Chef der Fed.
Er steht vielmehr für einen möglichen Regimewechsel bei der Notenbank.
Ja, vielleicht erstmal kurz, wer ist denn Kevin Walsh überhaupt?
Über seine eigene Familie ist interessanterweise wenig bekannt.
Dafür umso mehr über die seiner Frau.
Die gehört nämlich zur milliardenschweren Familie hinter dem Cosmetikkonzern Estee Lauder.
And der Schwiegervater von Kevin Walsh, Ron Lauder, der ist ein Klassenkamerad von Donald Trump und ein großzügiger Spender obendrein.
Angeblich soll er sogar Trump die Idee vom Grönland-Kauf eingeflüstert haben.
Nun hat also Lauders Schwiegersohn das Rennen um den mächtigen FED-Posten gemacht.
And Walsh selbst ist in der Notenbankwelt kein Unbekannter.
From 2006 bis 2011 saß er schon mal in Border FED damals unter President Ben Bernanke.
And er war mit 36 Jahren damals das jüngste Boardmitglied überhaupt.
Walsh had the Finanzkrise von 2008 tatsächlich aus nächster Nähe miterlebt.
And er hat die massiven Liquiditätshilfen damals mitgetragen.
Yeah, der Bruch zwischen ihm und der Fed, der kam danach mit den groß angelegten Anleihenkaufprogrammen der Krisenjahre, Quantitative Easing genannt, kurz QE, konnte Walsh sich immer weniger anfreunden.
Und während QE für FED und EZB zum Standardinstrument wurde, war Walsh einer der schärfsten Kritiker.
Er hat später sogar aktiv dagegen gestimmt anders die FED kurz nach dem Start des zweiten QE-Programms verlassen.
Ja, sein Argument war ziemlich grundsätzlich.
Solche Kaufprogramme seien eine Einladung an Regierungen, sich hemmungslos zu verschulden, Marktpreise zu verzerren und schließlich Inflationsgefahren zu schüren.
And the Grenze zwischen Geldpolitik and verbotener Staatsfinanzierung, die werde gefährlich aufgeweicht.
Und diese Kritik, die zieht sich bis heute durch seine Aussagen.
Die Zahlen sind bekannt.
Die FED-Bilanz ist damals von weniger als 900 Milliarden Dollar vor der Finanzkrise auf fast neun Billionen Dollar angewachsen.
Inzwischen ist sie durch quantitative Straffungen auf rund 6,6 Billionen Dollar gefallen.
Aber Walsh geht das nicht schnell genug.
Er will die Bilanz weiter verkleinern und sieht in QE eine klare Kompetenzüberschreitung der Notenbank.
Ja, und das passt zur Haltung des Weißen Hauses.
Trump kritisiert die Fed ja schon lange als zu mächtig.
Gleichzeitig ist das aber ein Balanceakt, denn wird QE zu schnell zurückgefahren, dann riskiert man, dass die langfristigen Finanzierungskosten steigen.
Und das würde natürlich sofort den nächsten Konflikt zwischen Fed und der Regierung provozieren.
Ja, und hinzu kommt, dass WASH sich mit Aussagen nicht gerade beliebt gemacht hat.
Er hat der Pandemiepolitik der FED einmal als größten geldpolitischen Fehler seit 45 Jahren bezeichnet.
Das ist keine Wortwahl, mit der man sich in einer Zentralbank viele Freunde macht.
Ja, ein weiterer Streitpunkt, und der ist natürlich sehr entscheidend, ist die Unabhängigkeit der Fed.
Auf den ersten Blick gilt die Personal die Warsh da als gute Nachricht.
Warsh wird mit seiner grossen Erfahrung als Notenbanker, als Wirtschaftsberater und Investmentprofi als durchaus Meinungsstarker Macher beschrieben, nicht als willfährige Marionette.
Ähnlich wie Jerome Powell ist er übrigens Jurist, kein Volkswirt.
Studiert hat er unter anderem in Harvard.
Stutzig macht allerdings, dass Walsh offenbar vorhat, das Treasury FET-Abkommen von 1951 zu ändern.
Das berichtet zumindest die Financial Times.
Die Vereinbarung gilt als Fundament der Geldpolitischen Unabhängigkeit der Fed.
Eine Erneuerung könnte eine kleinere, weniger mächtige Notenbank bedeuten und eine stärkere Rolle des Finanzministeriums bei der Controller der Bilanz.
Innerhalb der Fed schürt das logischerweise große Sorgen auch for a möglich in Personalabbau.
Wie ihn ja seit Trumps Ambsandritt schon viele andere US-Behörden hinter sich haben.
Walsh and US Finanzminister Scott Passant, die kennen sich übrigens aus gemeinsamen Jahren bei Stan Druckenmiller.
Die beiden eint das Ziel, den Einfluss der Fed zurückzustutzen.
So sieht es jedenfalls aus.
Die vielleicht wichtigste Frage, aber bleibt nur darüber haben Holger and ich in der Samstag vorgesehen auch schon diskutiert.
Wie passt Walsh zu Trumps Forderungen nach deutlich niedrigeren Zinsen?
Von allen Kandidaten gilt er ja als der Geldpolitisch strengste.
Gleichzeitig hat WASH in den vergangenen Monaten die bisherigen Amtsinhaber Paul mehrfach scharf kritisiert.
Demnach sei die Fed Politik schon seit einigen Zeit, sagte er kaputt, also broken.
And Trump zu Recht frustriert über die fehlende Bereitschaft Powells, die Zinsen schneller zu senken.
Allerdings, die Inflation in den USA liegt aktuell bei 2,7 Prozent und damit deutlich über dem Ziel von zwei Prozent.
Um glaubwürdig zu bleiben, braucht Walsh einen Plan, wie er die Teurung senken will, ohne eben offen mit dem Präsidenten zu kollidieren.
Und manche spekulieren sogar, dass er im Vorfeld womöglich taktisch moderat aufgetreten ist und dem Amt deutlich strenger agieren könnte, als Trump das erwartet.
Ja, das kann natürlich sein.
Das erklärt zum Teil auch die Marktreaktionen.
Die Märkte reagieren ja nicht auf fair Absichten, sondern auf konkrete Erwartungen.
Und am Freitag hieß das, der neue FED-Chef ist hawkischer als erwartet.
Das bedeutet er höhere Zinsen, weniger QE.
Und allein diese Erwartung hat gereicht, um massive Umschichtungen auszulösen, vor allem bei Assets ohne laufenden Ertrag wie eben Gold, Silber oder Bitcoin, die von Geldentwertungen profitieren.
Wenn plötzlich das Szenario auftaucht, dass der Dollar wieder härter wird, dann geraten diese Anlagen halt unter Druck, zumindest kurzfristig.
Ja, gleichzeitig steigen die langfristigen US-Renditen ja nicht, weil die FED zu restriktiv ist, sondern weil der Markt höhere Inflation erwartet.
Die Fed hat die Zinsen mittlerweile um insgesamt rund 175 Basispunkte gesenkt und trotzdem liegt die Rendite der zehnjährigen Staatsanleihen höher als zu Beginn dieses Zinszyklus.
Das zeigt ziemlich klar, die FED kontrolliert die kurzfristigen Zinsen, aber eben nicht den Kapitalmarkt.
Sprich, egal wer an der Spitze der FED sitzt, wenn der Staat weiter Defizite in Billionenhöhe macht, dann verlangt der Markt einen Preis dafür.
Interessant ist auch, was Walsh intern verändern will.
Er spricht von mehr Echtzeitdaten, weniger Ökonomie im Rückspiegel und er glaubt, dass Produktivitätsschübe durch KI-Inflation dämpfen könnten.
Und das ist schon fast ein Gegenentwurf zur klassischen Philips-Kurve.
Ja, politisch ist das Heikel, denn wenn man sagt, Technologie macht Inflation beherrschbar, dann kann man theoretisch auch niedrigere Zinsen rechtfertigen, trotz hoher Staatsausgaben.
Die Frage ist nur, glaubt der Markt das?
Ja, am Ende läuft alles auf die Erkenntnis hinaus.
Die Person an der Spitze der Fed, die ist wichtig.
Aber noch wichtiger ist das Zusammenspiel aus Fiskalpolitik, Anleihemarkt und Inflationserwartung.
Und die, tja, die lassen sich nun mal nicht per Personalentscheidung steuern.
Selbst ein Fettschef mit klarer Agenda kann die Realität der Kapitalmärkte nicht außer Kraft setzen.
Ja, und genau deshalb reagieren die Märkte so nervös.
Nicht aus Angst vor Walsh, sondern aus Respekt vor dem, was er auslösen könnte.
Neulich wieder zu hören, willkommen.
Aktien, Börse, Sparpläne, das ist nichts für mich.
Ich verstehe ja nichts von Wirtschaft.
Das ist die teuerste Ausrede, sich nicht um sein Geld zu kümmern.
Bei 10% Inflation, da kannst du ja quasi schon in echt Zeit zuschauen, wie dein Geld an Wert verliert.
Aber das Beste ist, um sein Geld clever anzulegen, da musst du keinen Diplom in Wirtschaft haben.
Aber vielleicht solltest du reinhören bei Daphner und Chapitz.
Wirtschaftspodcast von Welt.
Mein Name ist Daphna.
Dietmar Daphne.
Mein Name ist Chapitz, Holger Chapitz.
Wir streiten als Bulle und Bär jede Woche um die Wahrheit.
Und wir wetten auch darauf.
Immer wieder Dienstags, überall, wo es Podcasts gibt.
Und Freitags auch sehen um 17.45 Uhr bei Weltfernsehen.
Die Triple AAA-Idee des Tages.
Der Februar-Effekt hat wieder zugeschlagen.
Kaum nähert sich der Januar dem Ende, und der Februar steht an, da werden die Fitnessstudios wieder deutlich leerer.
Holger hat es auch schon prophezeit.
Und es ist nicht der einzige Vorsatz, der in diesen Tagen bereits wieder abgeräumt wird.
Die ersten Zigaretten sind auch schon wieder geraucht und auch der Vorsatz, endlich die eigenen Finanzen zu ordnen, droht auf die lange Bank geschoben zu werden.
Anfang Februar ist die Halbwertszeit der guten Vorsätze fast schon erreicht.
Ja, wir hier sind bekanntlich ein Börsenpodcast und darum geht es uns natürlich vor allem um den finanziellen Elan.
Ich kümmere mich darum, wenn ich Zeit habe.
Ich warte noch auf den richtigen Einstiegszeitpunkt oder erstmal muss ich mich einlesen.
Das sind so Sätze, wie wir sie in diesen Tagen sehr oft hören.
Und es sind ehrlich gesagt Sätze, mit denen Vermögen vernichtet wird, bevor es überhaupt entstehen kann.
Denn wer so denkt und so handelt, der unterliegt einem großen Irrtum.
Und ja, mit diesem Irrtum wollen wir heute mal aufräumen.
Ja, an der Börse gilt nämlich: Zeit schlägt Rendite und Zeit ist unendlich viel wichtiger als Talent.
Unser AAA-Sparplans-Spezialist, wer könnte es anders sein als Holger?
Ich glaube, 39 Sparpläne hat er gerade.
So war das.
Auf jeden Fall hat er diese Erkenntnis, sie besagte mal mit Zahlen unterlegt.
Er hat Sparpläne mit den beiden beliebtesten Aktienindizes der Deutschen, also dem MCR Word und dem Footzi All-World durchgerechnet.
Und diese Zahlen zeigen, welche Rendite Anleger liegen lassen, wenn sie ihre Geldanlage aufschieben.
Und der Preis des Zögerns, der ist immens.
Wer 20 Jahre wartet, muss fast das zehnfache monatlich investieren.
2.615 Euro statt 292 Euro, um am Ende auf dasselbe Sparergebnis zu kommen.
Also die Jahre, in denen man nicht investiert, sind die teuersten Jahre des Lebens.
Ja, viele Einsteiger glauben ja, sie müssten den Markt verstehen oder den nächsten 10 Bagger wie Nvidia frühzeitig erkennen, um reich zu werden.
Und das ist ein Irrtum.
Selbst hochbezahlte Analysten scheitern regelmäßig daran, den Markt dauerhaft zu schlagen.
Was der Privatanleger diesen Profis voraus hat, ist nicht Wissen, sondern Geduld.
Die alte Börsenweitheit, Time in the Market beats timing the Market, ist auch mathematisch absolut korrekt.
Denn wer wartet, verliert.
Die Kosten des Wartens verlaufen dabei nicht linear, sondern exponentiell.
Es ist wie mit der berühmten Seerose auf dem Teich.
Verdoppelt sie sich jeden Tag und bedeckt den Teich am 30.
Tag vollständig, ist der ja am 29.
Tag erst zur Hälfte gefüllt.
Das explosive Wachstum kommt also ganz am Ende.
Wer zu spät einsteigt, verpasst genau jene Phase, in der das Vermögen abhebt.
Hier mal eine simple Rechnung.
Nehmen wir eine jährliche Rendite von 9% an mit einem Sparplan auf einen Weltindex, was durchaus realistisch ist.
Wer seit dem Start des Foodsy All World im Jahr 1993 monatlich 100 Euro investiert hätte, der käme nach 32 Jahren auf ein Vermögen von 207.269 Euro bei Einzahlungen von lediglich rund 38.500 Euro.
Anders gesagt, die Märkte, die hätten rund 169.000 Euro erwirtschaftet.
Ja, noch eindrucksvoller fällt die Bilanz beim MSCI World aus, der ja nur Industrieländer umfasst und seit Ende 1969 existiert.
Wer über 56 Jahre hinweg monatlich 100 Euro investiert hätte, bekäme aus Einzahlungen 67.300 Euro auf ein Vermögen von rund 2,3 Millionen Euro.
Ja, und hier erkennt ihr die Macht des Faktors Zeit.
Nehmen wir ein ambitioniertes, aber ergreifbares Ziel, 500.000 Euro.
Wer früh beginnt, braucht kein hohes Einkommen und kein besonderes Talent, sondern vor allem Ausdauer.
Seit 1969 hätten dafür monatlich etwas mehr als 22 Euro gereicht.
Beim Fuzi Allward wären es seit 1993 bereits 243 Euro gewesen.
Und unterstellen wir besagte langfristige Marktrendite von 9%.
Dann sehen die monatlichen Hürden so aus, wer 50 Jahre spart, muss nur 49 Euro im Monat investieren.
Etwa so viel wie ein Handyvertrag.
Wer 60 Jahre Zeit hat, kommt mit 21 Euro aus.
Und bei 70 Jahren Ansparzeit, da genügen sogar 9 Euro.
Und selbst bei 40 Jahren liegt die monatliche Rate mit 118 Euro noch im gut machbaren Bereich.
Ja, aber dann schnappt die Zeitfalle zu.
Wer sich nur 30 Jahre Zeit lässt, muss bereits 292 Euro monatlich aufbringen.
Bei 20 Jahren steigt die Belastung auf fast 800 Euro, also mehr als das Doppelte.
Und wer das Sparen immer weiter aufschiebt und sich nur noch 10 Jahre Zeit lässt, der braucht, da braucht es also wirklich schon ein Manager gehalt, nämlich 2.615 Euro jeden Monat.
Ja, die gute Botschaft für uns alle lautet: niemand muss ein Börsengenie sein.
Der Anlageerfolg, der korreliert nicht mit dem IQ, sondern mit Disziplin.
Ein Depot ist in ungefähr 15 Minuten eröffnet, ein ETF-Sparplan in fünf Minuten eingerichtet.
Und wer jetzt beginnt, der sichert sich das wichtigste Asset, das man für Geld nicht kaufen kann, wenn es einmal verloren ist, nämlich Zeit.
Das war alles auf Aktien.
Wir freuen uns immer über Feedback, deshalb schickt uns eine Mail an aa.welt.de oder hinterlasst uns eine Bewertung.
Und die Samstagsfolge mit Barki Irmark kann bei euch gut an.
Ich zitiere mal super Folge, toller Gast, schreibt etwa Markus und fragt nach den WKNs der beiden Barkifonds.
Die packen wir euch natürlich in die Shownotes.
Und Jürgen wiederum hat mal nachgeforscht und herausgefunden, dass man den EM Digital Leaders bei Smart Broker Plus als Sparplan besparen kann.
Bei Scalable Broker schreibt er, oder bei FinNet Zero könne man ihn nur kaufen, aber keinen Sparplan anlegen.
Wir hatten ja darüber gerätselt, wo und ob das nur geht.
Aber der Jürgen, der weist noch auch noch auf die Gesamtkostenquote hin.
Stolze 2,12 Prozent sind das, schreibt er.
Also vielen Dank fürs Recherchieren.
Ja, und stolz sind wir auf Ricardo.
Der Ricardo, der diese tolle Nutella Heat Map gebaut hat.
Und der hat sich nochmal gemeldet und ist tatsächlich direkt unserem Hinweis, dass man bisher keine Datenpunkte eintragen konnte, nochmal nachgegangen und hat das jetzt geändert.
Und jetzt können wir und vor allem ihr da draußen eure weltweiten Nutella-Preise eintragen.
Ricardo schreibt auch noch kleine Anmerkungen, eigene Sache.
Ich bin kein Softwareentwickler, sondern Elektroingenieur.
Etwaige Backend-Unschönheiten bitte ich daher mit einem Augenzwinkern zu verzeihen.
Ich bin also, Ricardo, mal ganz ehrlich.
Also erst wirklich Bescheid.
Erstmal super cool, dass er das gemacht hat, natürlich.
Und weil jetzt kann wirklich jeder alles eintragen.
Und die hielt man, also für mich sieht die super aus.
Auf jeden Fall vielen Dank dafür.
Und ich lese jetzt auch nochmal den Link vor.
Wir packen die natürlich nicht schon, das ist klar, aber es ist Schoko, also CHCO minus cream minus heatmap, Punkt Pages.de V.
Aber wie gesagt, kommt in die Shownotes, legt bitte alle los und dann haben wir quasi die ultimative Weltkarte für Nutella.
Und wir haben definitiv halt auch die beste Community und da möchtet ihr natürlich doch auch dabei sein.
Deshalb abonniert uns, sprecht über uns und empfehlt uns euren Freunden.
Wir hören uns dann morgen wieder ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
