# Fed Leadership Shift and Dollar Devaluation Impact

**Podcast:** Handelsblatt Today - Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage
**Published:** 2026-01-30

## Transcript

Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Handelsblatt Today.
Wir sprechen hier jeden Börsentag über die wichtigsten Nachrichten und was sie für die Wirtschaft und Finanzwelt bedeuten.
Heute geht es aktuell um eine Personalentscheidung mit globaler Wirkung.
US-Präsident Donald Trump hat nämlich Kevin Walsh als neuen Chef der US-Notenbank FED nominiert.
Ja, und die Reaktion an den Märkten, die kam sofort.
Der Dollar legte zu, der Goldkurs rutschte stark ab und an den US-Börsen drohten Kursverluste.
Diesen Kursrutsch bei Gold, den schauen wir uns genauer im Marktbericht an, ebenso wie die Verluste bei Silber und Bitcoin.
Viele der Marktbewegungen, die hängen aber auch gerade mit der Dollarkrise zusammen.
Denn Donald Trumps Politik, die schwächt die US-Währung schon seit längerem.
Deswegen gucken wir uns im Schwerpunkt dieser Sendung mal an, was der schwache Dollar eigentlich für Anleger wie sie bedeutet und wie man sein Portfolio gegen Währungsrisiken absichern kann.
Heute ist Freitag, der 30.
Januar.
Ich bin Zeuger Godhe und ich freue mich, dass Sie dabei sind.
Wie immer schauen wir aber zuerst auf die heutigen Entwicklung an den Märkten.
Und ich kann nur sagen, da war ganz schön viel Bewegung heute.
Den Überblick, den hat für uns der Co-Teamleiter Geldanlage und Märkte beim Handelsblatt, Andreas Neuhaus.
Hallo Andreas.
Hallo Solwey.
Ja, US-Präsident Donald Trump hat ja heute bekannt gegeben, wen er sich als nächsten Chef der US-Notenbank FET wünscht.
Es soll Kevin Walsh werden.
Über die Details dazu spreche ich ja später noch in der Sendung mit unserer Kollegin Astrid Dörner.
Aber von dir würde ich jetzt gerne erstmal wissen, wie haben denn die Finanzmärkte drauf reagiert.
Also Walsh kommt als Walwur ganz gut an, weil er eher für eine rationale und verlässliche Geldpolitik steht.
Also eher als andere Kandidaten, die da genannt wurden.
Und deswegen steigt heute der US-Dollar, auch die Renditen von US-Staatsanleihen steigen leicht.
Die deutlichste Kursreaktion, die sehen wir heute bei Gold, Silber und Bitcoin und vor allem jetzt bei den beiden Edelmetallen.
Die fallen heute deutlich.
Gold verliert in der Spitze 8 Prozent.
Das ist der größte Verlust seit 2013.
Und Silber verliert sogar 17 Prozent.
Das ist der höchste Verlust seit 2020.
Das kann ja aber eigentlich nicht nur an WASH liegen, oder?
Diese Verluste bei Gold.
Ja, also Walsh war wohl tatsächlich nur der Auslöser.
Also es ist wohl so, dass Walsh am Finanzmarkt schon ein gewisses Ansehen genießt.
Also der stärkt das Vertrauen wieder in die US-Notenbank.
Das ist ja stark strapaziert worden, dieses Vertrauen.
Ja, was ja auch gut ist.
Und da sehen Anlegerinnen und Anleger jetzt weniger Bedarf, sich jetzt in sichere Häfen wie Gold zurückzuziehen.
Und das erklärt zumindest jetzt erstmal die Richtung der Preisreaktion.
Das Ausmaß aber nicht.
Denn bei Gold und Silber ist es einfach so, dass die durch die ganzen Unsicherheiten, die wir hier auch in den vergangenen Tagen und Wochen immer wieder thematisiert haben, extrem gestiegen sind.
Gold ist in 20 Handelstagen um fast 30 Prozent hoch.
Das gab es seit der Jahrtausendwende noch nie.
Also wirklich extrem.
Und die Nachricht jetzt mit WASH, die haben offensichtlich viele jetzt zum Anlass genommen, einen Teil dieser Gewinne zu realisieren.
Und dadurch hat sich so eine Abwärtsdynamik entwickelt, das gibt es schon mal an den Märkten.
Viele haben einfach Gold gekauft, weil es steigt und nicht, weil sie irgendwie dahinter standen.
Und dieser Überschwang am Markt, der wird jetzt bereinigt.
Wenn du jetzt sagst, dass WASH als Fettschef gut ankommt, warum steigen denn dann in dem Zuge die Aktienkurse in den USA nicht?
Also zumindest sind die Verluste ja überschaubar.
Der SP 500 und der Nasdaq 100, die liegen jetzt, wo wir sprechen, 0,3% im Minus.
Bei den US-Märkten ist es so wie bei Gold.
Das Kursniveau war hoch und die Bewertungen waren schon hoch.
Und außerdem scheint sich ja auch wieder eine gewisse KI-Skepsis am Markt breit zu machen.
Das haben wir ja gestern schon gesehen, nach den Zahlen in den USA bei Microsoft, in Deutschland bei SAP.
Und dazu, es gab auch gestern Abend nach Börsenschluss ein Medienbericht, dass sich Amazon, Microsoft und Nvidia in Gesprächen befinden über eine neue Finanzierungsrunde bei OpenAI.
Das ist von bis zu 100 Milliarden Dollar die Rede.
Weil aber die Investments von OpenAI gleichzeitig die KI-Rally antreiben, hat das schon so was von Zirkelgeschäften.
Dass da eine gewisse Skepsis herrscht am Markt, das kann ich schon verstehen.
Den deutschen Markt trifft das aber nicht, weil der Leitindex ist ja heute wieder gestiegen, nachdem er gestern etwas gesunken ist.
Und zwar immerhin um mehr als ein Prozent.
Ja, also das ist tatsächlich, dass die Märkte sich häufig tendenziell in dieselbe Richtung bewegen.
Aber der DAX hat gewissermaßen noch Aufholpotenzial von gestern.
Da hat der DAX ja, wie du gesagt haben, dass 2% verloren, also schon ordentlich.
Da wurde in den USA aber noch gehandelt.
Und bis zum Schluss hat der SP 500, äh, seine Verluste fast wieder aufgeholt.
And diese Erholung ziehen die Märkte jetzt in Deutschland zum Teil nach.
Und durch seine geringe KI-Abhängigkeit wird der DAX auch gerne zur Diversifikation im Depot genutzt.
Dazu gab es heute auch Wachstumszahlen für das deutsche Wirtschaftswachstum im vierten Quartal.
Und die sind besser ausgefallen, ist erwartet.
Und das dürfte auch eine Rolle gespielt haben, dass die deutschen Märkte heute besser laufen.
Das ist ja auch mal eine gute Nachricht für Deutschland.
Da bleiben wir bei den guten Nachrichten.
Es gab nämlich heute den ersten Börsengang des Jahres hier zu Lande.
Der Kupferspezialist Asta Energy aus Österreich is heute in Frankfurt an die Börse gegangen.
Wie ist denn das Debüt gelaufen?
Gut, würde ich sagen.
Also die Aktie ist zu knapp 30 Euro ausgegeben worden.
And the erste Preis heute, der lag bei 43 Euro.
The gewinne konnte der Kurs jetzt zwar nicht so ganz halten, der liegt aber immer noch deutlich über dem Ausgabepreis.
Insofern würde ich sagen, erstmal ein positive Zwischenfazit.
Aber bei so Börsengängen muss man immer ein bisschen abwarten, bis man tatsächlich ein richtiges Urteil fällt.
Denn ganz häufig ist so die Haltefrist entscheidend, ab der dann Erstinvestoren und das Management verkaufen dürfen.
Das ist die sogenannte Lock Up Period.
Und die dauert bei denen noch zwölf Monate.
Was für ein Signal, das für den IPO-Markt Deutschland sendet.
Das gucken wir uns, glaube ich, in den nächsten Wochen auf jeden Fall nochmal hier in Hannesblood Today an.
Da können sie auf jeden Fall dranbleiben, liebe Hörerinnen und Hörer.
And vielleicht noch eine Frage, was wir gestern im Podcast abends nicht mehr abbilden konnten.
Im Verlauf des Handelstages gestern ist Siemens tatsächlich an SAP vorbeigezogen und ist jetzt das wertvollste Unternehmen im DAX.
Das ist ja schon ein großer Change.
Und hat SAP abgelöst.
Was ist da los?
Ja, also man muss einfach sagen, also Siemens ist nicht schlecht gelaufen, aber es ist eher eine SAP-Schwäche als eine Siemens-Stärke.
Also SAP, die haben, glaube ich, fast 40% zum vorherigen Rekordhoch verloren.
Also das ist einfach massiv.
Jetzt ist Siemens natürlich, ne?
Es ist einfach eine Nachricht, ne, wie du es sagst.
Aber Siemens muss noch seine Zahlen vorlegen, deswegen warten wir erstmal ab, wie die ausfallen, ob die dann auch Ihre Spitzenposition verteidigen können.
Würde ich jetzt erstmal gerade nicht überbewerten.
Danke dir, Andreas.
Gerne, Sorbei.
Und für Sie, liebe Hörerinnenhörer, noch ein wichtiger Hinweis.
Alle Inhalte dieses Podcasts sind keine Anlageempfehlung, sondern dienen lediglich Ihre Information.
Wir übernehmen für mögliche Verluste keine Haftung und wir werden auch an möglichen Gewinnen nicht beteiligt.
Nach einer kurzen Unterbrechung geht es gleich weiter.
Bleiben Sie dran.
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Ja, wir haben es gerade schon gehört.
Ein Thema, das die Märkte heute besonders bewegt, ist eine sehr wichtige Personalentscheidung aus den USA.
Präsident Donald Trump hat seinen Kandidaten für die Spitze der US-Notenbank nominiert.
Der frühere FET-Gouverneur und Investmentbanker Kevin Walsh soll jetzt Jerome Powell im Mai ablösen.
Walsh war bereits zwischen 2006 und 2011 Mitglied im FETBO.
Aber wer dieser Mann jetzt ist und was seine Personalie langfristig für die Geldpolitik, die Märkte und Anleger bedeutet, darüber spreche ich jetzt mit unserer Ex-US-Korrespondentin und Chefreporterin für Geldanlage und Märkte, Astrid Dörner.
Hallo Astrid.
Hallo Sobei.
Du bist ja gerade wieder aus den USA gelandet und gerade quasi mit dem Landen mit dieser News überrascht worden, vermutlich, oder?
Ja, ich habe es im Flieger gesehen, weil das das WLAN funktionierte.
Von daher genau wir sind ja Geheimnis ist gelüftet.
Das ist echt super cool, wenn nicht mittlerweile auf Flügen geht.
Yeah, also wir haben es jetzt schon angekündigt, die lange Castingshow um den Fettschef hat jetzt ein Ende.
Wir wissen jetzt, wen Trump nominiert hat.
Fangen wir vielleicht erstmal damit an, wer ist denn dieser Kevin Walsh überhaupt?
Ja, Kevin Walsh ist ein alter Bekannter in Notenbank-Kreisen tatsächlich.
Er war früher selber mal Gouverneur der Fed.
Das heißt, er war Teil des Führungsgremiums der Notenbank.
War früher auch bei Morgan Stanley, and kennt den Job, kennt sich aus, man kennt ihn an den Märkten auch, ist gut verdraht, auch in Washington.
Von daher so eine kleine Rückkehr, und interessanterweise hätte Walsh damals auch schon mal Fetchef werden können, aber Trump hat sich damals für John Powell entschieden.
Ah, hatte seitdem seine Entscheidung bereit.
Herr Trump, hat er auch gesagt.
Aber jetzt, jetzt ist der Moment von Kevin Walsh endlich gekommen.
Yeah, der Twist zwischen Powell and Trump, der wurde ja auch sehr offen ausgetragen.
We have mehrfach hier schon im Podcast darüber berichtet.
Du hast gerade schon so ein kleines bisschen angekündigt, wie waren denn die ersten Reaktionen jetzt auf diese Personalie?
Es ist interessant.
Bis vor ganz kurzer Zeit haben wir noch gedacht, es wird vielleicht doch Rick Reeder von BlackRock.
Und dann hat sich Donald Trump offenbart jetzt doch für Kevin Walsh entschieden.
Also es gibt so ein bisschen ein kleines Schleudertrauma, vielleicht, aber insgesamt relativ entspannt und kalkuliert.
Die Aktienmärkte sind leicht negativ, aber man kann jetzt wirklich schlecht sagen, ob das jetzt wirklich nur mit Kevin Walsh zusammenhängt oder auch mit vielen anderen Faktoren, die gerade so passieren.
Die große Frage ist: Wie wird sich Kevin Walsh neu erfinden?
In seiner Zeit als Gouverneur war er ein Geldpolitischer Falke.
Also, das heißt, er war sehr darauf bedacht, die Inflation zu bekämpfen.
Und die Zinsen im Zweifel vielleicht doch nicht zu senken.
Und Trump will ja eigentlich genau das Gegenteil.
Trump möchte niedrige Zinsen.
Walsh hat signalisiert, dass er damit okay wäre, but der neue Walsh is.
It can, dass man als Chef an der Spitze ein bisschen weicher wird.
And darauf hoffen die Märkte jetzt, aber er weicher gegenüber Trump wird, meint man.
Oh, weicher gegenüber der Inflationsbekämpfung, meinte ich.
Aber auch natürlich mit Trump, weil Trump hat die Kandidaten ja alle so ausgewählt, dass sie im Idealfall das tun, was er möchte: Zinsen senken.
And that passt eigentlich nicht so Borsch, but it was the erste Mal, dass sich Leute an der Spitze neu erfinden.
Yeah, this was a bit mein, dass wir in der Redaktionskonferenz darüber diskutiert haben, nicht sofort wussten, für welche Linie er denn dann jetzt stehen würde, weil es nicht so glasklar war.
Wie nah ist er denn an Trump?
Sehr nah.
Er hat sich klar dazu bekannt, den Zinsen zu senken.
Er hat Trump unterstützt.
Interessanterweise, er ist verheiratet mit einer Airbnb aus dem Estee Lauder-Bereich.
And sein Schwiegervater war Kommilitone von Donald Trump.
Okay.
Dann kann man sich das ja schon so ein kleines bisschen herleiten.
Genau, aber natürlich ist er ein respektierter Geldpolitiker, ein jemand, der die Ökonomie versteht und wo man durchaus hoffen kann, dass, wenn es hart of hart kommt, dass er die Entscheidung trifft im Sinne der Notenbank, der Märkte und nicht nur im Sinne des Präsidenten.
Okay, also was das jetzt so richtig für die künftige Geldpolitiklinie der FED bedeutet, kann man noch nicht so richtig klar absehen, ja.
Richtig.
Eingepreist waren bis vor kurzem noch zwei Zinssenkungen später in diesem Jahr.
Trump will die Wirtschaft heiß laufen lassen, damit er vor den Zwischenwahlen in November gut das steht, and hat viele Gespräche geführt und viele Signale natürlich aufgenommen.
Ich glaube nicht, dass er sich für einen FET-Chef entschieden hat, der wirklich gegen seine Politik ist.
Aber die Amtszeit von Jerome Paul ended Mitte Mai.
Das heißt, wir haben noch ein bisschen Zeit.
Paul will die Zinsen eigentlich nicht mehr senken.
Und dann müssen wir gucken, sozusagen mit was für einer Situation und Ausgangslage Kevin Walsh dann auch ins Amt starten wird.
Okay.
And was bedeutet das jetzt für die Portfolios unserer Hans for Day-Hörer und Hörerinnen?
Leider oder zum Glück erstmal noch nicht so viel.
Ich glaube, wenn es Kevin Hassett geworden wäre, dann hätte man noch größere Sorgen gehabt, dass die Fed vielleicht nicht mehr unabhängig wird.
Diese sind jetzt ein bisschen gedämpft, kann man sagen.
Und ich habe mit einem Analystin gesprochen, der sagte, Astrid, es gibt doch gerade ganz andere Sorgen.
Also Gold und Silber sind dramatisch eingebrochen, auch der Bitcoin.
Es passiert so viel, dass man jetzt so is natürlich wichtig, but that hat jetzt ganz aktuell vielleicht gar nicht so große Auswirkungen auf die Portfolios, wie man vielleicht glauben würde.
Was bedeutet denn jetzt diese Personalie für die Unabhängigkeit der Fed.
Also wir haben ja im Vorfeld viel darüber spekuliert.
Is an Kandidat that diese Unabhängigkeit wahren wird?
Was glaubst du?
Dafür spricht, dass er selber ja schon mal Mitglied der Notenbank war.
Er gilt nicht als Rebell, der alles neu macht und alles umdenkt anders hat for the institution.
Dafür spricht auch, dass er selber mal Banker, also er würde glaube ich nicht selbst zu großen Verwerfungen an den Märkten beitragen wollen, is jetzt meine Spekulation.
That is eigentlich eine gute Nachricht.
Dass jemand macht, der nicht ganz so eng ist, wie zum Beispiel an Kevin Hassard gewesen wäre, wie an Stephen Miran den Ruf hat, so eng am Presidenten zu sein.
Von daher, glaube ich, kann man erstmal aufatmen.
Es gibt viele Analysten, die gesagt haben im Vorfeld, oh, Walsh, kein Problem.
Von daher ist irgendwie ein Kandidat der Märkte und das ist schon mal gut.
But the test is halt, sobald du da im Chefsessel sitzt und sobald we have gesehen, wie viel Druck Donald Trump ausüben kann auf einen Fettschef mit brutalsten ungewöhnlichen Mitteln.
Wie er dem standhalten kann und wird, wird der finale Test sein, aber es hätte wirklich schlimmer kommen können.
Kannst du nochmal erklären, warum er das Rennen eigentlich gemacht hat in vergleichs zu diesen anderen Kandidaten, die du eben gerade noch mal genannt hast?
Ja, zu den größten Gründen.
Wir können alle nur spekulieren, aber was Donald Trump im Vorfeld gesagt hat, ist zum einen gut aus.
Das klingt jetzt so vielleicht nebensächlich, aber natürlich wie jemand präsentiert, rüberkommt, wahrgenommen wird.
Donald Trump hat in der Vergangenheit mehrfach ihm für sein äußerliches Komplimente gemacht.
Also das spielt eine Rolle.
Er ist wohlhabend, das kommt natürlich auch immer gut an im Weißen Haus.
Er hat sich zu Zinsenkungen bekannt, ganz wichtig.
Und die beiden Herren haben schon eine Geschichte.
2017, wie gesagt, war Kevin Walsh schon mal eng im Rennen und Donald Trump hat damals gesagt, oder seitdem er dann unzufrieden war mit J.
Paul, sagte Trump, Kevin, du hättest mehr insistieren sollen, dass ich dich ernenne damals.
Also hat ihm sozusagen die Schuld in die Schuhe geschoben, dass er nicht selber mehr auf den Posten gedrängt hat.
But jedenfalls da gibt es einfach eine Chemie offenbar und eine Verbindung, die es zu den anderen nicht so gibt.
Interessant.
Und noch ist Walsh aber noch nicht sicher bestätigt.
Könnte jetzt noch irgendwas dazwischen kommen?
Vielleicht.
Er muss, wie du sagst, vom Senat bestätigt werden.
Die Republikaner haben eine knappe Mehrheit, also es könnte klappen.
Du erinnerst dich vielleicht, als die Ermittlungen gegen Jerome Powell aufgenommen wurden vom Justizministerium.
Da gab es einen republikanischen Senator, der gesagt hat, bevor das nicht vom Tisch ist, stimmt er auf keinen Fall für irgendein Kandidaten.
Muss man dann gucken, wie er sich jetzt verhält, ob nicht auch Demokraten sich vielleicht für Kevin Walsh, also ob die nicht da mitstimmen könnten.
Ich würde mir jetzt akut dann nicht so große Sorgen machen, dass da noch was schief gehen kann.
Aber natürlich ist es noch sehr früh.
Also wer weiß, aber ganz akut sehe ich keine großen Probleme.
Okay, also es fehlt halt eben nochmal die Bestätigung durch den Senat, aber so richtig siehst du einen Widerstand eigentlich nicht.
Und was bedeutet das jetzt in den nächsten Wochen gibt es da jetzt ein politisches Risiko für die Märkte?
Kann man so akut noch nicht absehen, ehrlich gesagt.
Aber natürlich, Kevin Walsh hat jetzt seine Amtszeit beginnt ja dann Mitte Mai.
Hat jetzt also noch ein paar Monate Zeit, sich vorzubereiten, sich positionieren.
Es wird ganz viele Leute geben, die sich jetzt noch äußern, auch in den nächsten Tagen und am Wochenende.
Ja, er könnte sich ja auch schon äußern zu seiner Linie.
Also, das wird ja spannend, ob er auch soziale Netzwerke oder vielleicht auch das von Donald Trump nutzt.
Es gab im Wahlkampf sozusagen eine Theorie, dass man relativ früh einen neuen Fettschef ernennt, der dann so eine Art Schatten-Fettschef ist und im Hintergrund schon mal sagt, ja, der Paul, der lässt die Zinsen jetzt konstant, ich hätte ja gesenkt aus diesem Grund und so die Märkte schon mal light.
Kevin Walsh scheint mir jetzt nicht sofort der Kandidat dafür, aber ich kann mich auch irren und natürlich wird er jetzt total im Rampenlicht stehen und auch Druck bekommen von Donald Trump, vermutlich.
Also es bleibt spannend.
Es bleibt spannend.
Das ist ein gutes Schlusswort.
Vielen Dank, dass du so spontan ins Studio zu uns gekommen ist, Astrid.
Jederzeit.
And when you there von solchen spannenden Analysen von Astrid als Finanzexpertin hört wollt, dann schaltet doch mal in unseren neuen Podcast, Handelsblatt Invest an.
Die erste Folge, die is free in dem Handelsblatt Today Kanal.
Hier ein paar Folgen weiter drunter einfach einmal suchen.
Den Link dazu packe ich aber auch in die Shownotes.
Oder Sie suchen einfach in Ihrem Podcast-Player nach HandelsblattInvest.
Da finden Sie Astrid und ihre sehr, sehr spannenden Gäste.
Wer war nochmal in der ersten Folge zu Gast?
Eddie Ordenny, das ist einer der größten Bullen der Wall Street, der seit 35 Jahren die Märkte verfolgt und schon einiges gesehen hat.
Und ich kann nur schon verraten, die auch die Gäste für die nächsten Folgen sind.
Wahnsinnig spannend.
Ich würde auf jeden Fall reinhören.
Man braucht ein Handelsblatt-Abo ab der zweiten Folge, aber die erste Folge ist kostenlos hörbar.
Vielen Dank, Astrid.
Bis bald.
Der US-Dollar steht seit längerem massiv unter Druck.
13% hat die Währung seit dem Amtsantritt von Donald Trump gegenüber dem Euro verloren.
Allein in den vergangenen sieben Tagen waren es 2,4 Prozent.
Nach einer einwöchigen Abwärtsspirale wertete der Dollar heute aber erstmals leicht wieder auf.
Warum der Verfall des Dollars gerade gewaltige Folgen für unser ganzes Währungssystem haben könnte, das lesen Sie jetzt in unserem großen Wochenendtitel.
Den finden Sie entweder auf handelsblatt.com im E-Paper oder per Link in den Shownotes zu dieser Folge.
Und wenn Sie sich jetzt aber als Anlegerinnen und Anleger fragen, wie sichere ich denn mein eigenes Portfolio gegen den schwachen Dollar ab, dann hören Sie jetzt weiter.
Welche Strategien für Sie sinnvoll sein könnten und für wen sich Absicherungen lohnen?
Das ordnen wir jetzt ein.
Ich spreche darüber mit dem Co-Teamleiter für Geldanlage und Märkte beim Handelsblatt, Markus Hinterberger.
Hallo Markus.
Hallo, Sorberg, grüß dich.
Kannst du uns noch mal kurz zusammenfassen, warum der Dollarkurs zuletzt so stark gefallen ist?
Ja, das hängt ganz extrem mit der Politik von US Präsident Donald Trump zusammen.
Der hat ja gesagt, America First and America First heißt für ihn, er will auf Teufel komm raus, die Amerikanische Industrie unterstützen.
Und die glaubt er am besten unterstützen zu können, indem er schaut, dass der Dollar schwach wird.
Das heißt also, er tut alles dafür, dass seine heimische Währung sinkt.
And damit könnte er jetzt auch eine Reaktion in Gang setzen, die dazu führt am Ende des Tages, dass der Dollar Standing als Weltleitwährung nach und nach verliert.
Das ist ja immer schon mal wieder angesprochen worden von Ökonomen, dass der Dollar über kurz oder lang vielleicht auch ein Stück weit ein Teil einer multipolaren Währungsordnung wird, in der dann der Dollar nur noch neben Yen, Yuan und Euro steht.
Aber da arbeitet er extrem darauf hin.
Und ich weiß nicht, ob das auch seine langfristige Absicht ist.
Und da gibt es auch einige Ökonomen, die das sehr stark bezweifeln, weil es würde auf lange Sicht den USA höchstwahrscheinlich schaden.
Das ist ja auch nochmal ein großes Thema in unserem Wochenendartikel vom Handelsblatt zur Dollarkrise.
Den verlinke ich Ihnen, liebe Hörer und Hörer, natürlich, in den Shownotes.
Da sprechen unsere Autoren sogar schon davon, dass das das Ende des bisherigen Währungssystems bedeuten könnte.
Vielleicht noch eine Frage dazu.
Ja, wie hoch diese Fallhöhe ist?
Kannst du uns das nochmal kurz erklären, was das eben auch für unsere Anleger, ja, unsere Hörer bedeutet.
Ja, ich glaube jetzt mal ganz frech aus dem Text der Kollegen.
Die haben nämlich mit Kenneth Roggoff gesprochen, der ja einer der berühmtesten Ökonomen überhaupt is.
And der meinte, dass so ein Wachwechsel an der Position der Weltleitwährung, wenn das in der Vergangenheit passiert ist, war das immer mit extremen Friktionen verbunden.
Sprich, der hat auch das Wort Finanzkrise, wenn ich das richtig erinnere, in den Mund genommen.
Also das heißt, da könnte es richtig unschön werden.
Und von daher ist das natürlich eine extreme Fallhöhe und es gibt ja auch nicht wenige, die sagen, dass Donald Trump da gerade mit nicht weniger als dem Feuer spielt.
Und zwar für die ganze Welt.
Yeah.
Jetzt haben wir einmal eingeordnet, was das für die ganze Welt bedeutet.
Jetzt lass uns einmal konkret wirklich auf die Portfolios der Anlegerinnen und Anleger gucken.
In den vergangenen Jahren haben ja vor allem US-amerikanische Tech-Konzerne, den europäischen Anlegern enorme Kursgewinne gebracht.
Was bedeutet denn jetzt der schwache Dollar für diese Anleger?
Kannst du das mal an einem konkreten Beispiel erklären, vielleicht zum Beispiel an einem ETF, den auch viele im Portfolio haben?
Ja, also nehmen wir mal Spaßhalber den ETF auf den SP 500.
Das ist ja eigentlich der bekannt, einer der bekanntesten US-Indizes.
Und da sind auch alle großen Tech-Konzerne, die sich in der Vergangenheit gelohnt haben, mit drin.
Wenn man jetzt ungefähr vor einem Jahr diesen ETF gekauft hätte und hätte den bislang in seinem Portfolio gehabt, hätte man auf den ersten Blick ein Plus von 15, 16 Prozent gehabt.
Was erstmal ganz super klingt.
Sieht erstmal gut aus, ja.
Ja, genau.
Wenn man sich aber gleichzeitig anschaut, wie sich der Dollar im Vergleich zum Euro entwickelt hat, dann sieht die Welt nicht mehr so schön aus, weil wir waren vor einem Jahr bei ungefähr einem Kurs von 96 Euro Cent für einen Dollar.
Also fast sogar Parität.
Und inzwischen sind wir, wenn ich das jetzt bitte nicht auf den letzten, auf die letzte Nachkommastelle oder den letzten Cent festnageln, wir sind jetzt inzwischen bei, glaube ich, 82 Euro Cent pro Dollar.
Das heißt, wenn man sich das ins Verhältnis setzt, dann hat eigentlich die Währungsschwäche des Dollar die Gewinne für Anleger aus dem Euro-Raum fast komplett aufgefressen.
Wenn man dann auch noch sagt, man hat ja eine gewisse Handelskosten und wenn man dann auch noch die Inflation hier in Deutschland mit einberechnet, die bei ungefähr 2,2 Prozent liegt, dann hat man sogar ein kleines Minus.
Also investieren in den USA war für Anlegerinnen und Anleger aus dem Euroraum im vergangenen Jahr optisch zwar irgendwie ganz gut, aber unterm Strich nicht gut.
Dann fragen sich jetzt wahrscheinlich viele, okay, was mache ich dann jetzt mit meinem Portfolio?
Sollte ich jetzt aus allen Unternehmen, die in Dollar rechnen, aussteigen und auch Dollaranleihen weggeben.
Ja, da habe ich mit einigen Expertinnen und Experten drüber gesprochen.
Die haben alle gesagt, um Gottes Willen, nein.
Weil die USA sind nach wie vor die größte Volkswirtschaft der Welt.
Und der amerikanische Aktienmarkt ist nach wie vor eigentlich der Aktienmarkt, der der größte ist, aber B auch der ist, der auf lange Sicht mit am besten performt hat.
Also das heißt, man würde sich sozusagen einen wichtigen Baustein aus seinem Portfolio rausnehmen, wenn man sagt, man flieht jetzt aus allen, aus allem, wo US-Dollar draufsteht oder was in US-Dollar rechnet.
Also von daher keine gute Idee.
Aber es gibt natürlich auch andere Möglichkeiten, wie man damit zumindest einigermaßen umgehen kann.
Und es gibt auch sogar eine Gruppe, denen kann das sogar mal salopp gesagt herzlich wurscht sein, was mit dem Dollarkurs passiert.
Erzähl mal, welche Gruppe denn?
Ja, also wenn, wenn ich, wenn ich sage, ich lege auf Jahrzehnte an, also wenn ich jetzt zum Beispiel ein junger Mensch bin oder ein Mensch bin, der sagt, ich spare jetzt für meine Kinder oder Kindeskinder.
Und dann kann ich auf diese lange Sicht, haben ja auch zahlreiche Vermögensverwalter gesagt, da muss ich gar nichts machen, da brauche ich jetzt nicht.
Und da kommen wir sicherlich gleich drauf.
Zum Beispiel währungsbesicherte ETFs gibt es auch.
Und das kann ich mir dann sparen.
Das heißt, alle Anlegerinnen und Anleger, die sagen, ich spare jetzt für ein Ziel, das in 20, 30 Jahren liegt, die können sich jetzt entspannt zurückgehen, weil in der Vergangenheit hat gezeigt, der Dollar ist auch immer mal wieder, hat auch immer mal wieder aufgewertet.
Und wenn der Dollar aufwertet, dann ist das sogar gut für uns.
Dann ist das für uns wie so ein kleiner Renditebooster.
Da können auf 15 Prozent nominaler Rendite, nenne ich es jetzt mal, ganz schnell auch mal 25 Prozent werden.
Ja, da hast du in deinem Text auch ein Beispiel gehabt.
Kannst du das noch einmal kurz erklären für unsere Hörerinnen und Hörer an diesem Beispiel gerechnet, wann dann auch wieder quasi so eine Hebelwirkung einsetzen könnte.
Genau, ja, das haben Fachleute von der Direktbank ING mal sich angeschaut.
Die haben ein ganz simples Rechenbeispiel gemacht.
Und zwar ging es da darum, dass man sagt: Nehmen wir mal an, der Dollar und der Euro sind gleich viel wert.
Und auf einmal passiert dann folgendes, dass ein Dollar ein Euro zehn Euro kostet.
Dann hat das folgende Wirkung.
Dann würde nämlich ein Plus von 20 Prozent, wenn man jetzt sagt, man hat jetzt ein Jahr angelegt, und ein Plus von 20 Prozent gemacht.
Und innerhalb dieses Jahres hat sich der Wechselkurs so verschoben, dass ein Dollar ein Euro zehn kostet, dann wäre rein rechnerisch, wäre der Einsatz des Euro-Anlegers auf einmal, wenn es nicht mehr 20 Prozent Rendite ist, sondern sogar 30 Prozent.
Okay, also in dem Fall, dann wäre ein stärkerer Dollar ja auch wieder eben ein Vorteil für die Anleger hier zu Lande.
Genau, genau.
Und ein Vermögensverwalter hat mir dann gesagt, diese Entwicklung, die kommt immer wieder vor.
Es geht immer mal wieder mit dem Dollar hoch und einem Dollar runter.
Und von daher kann man auf ganz lange Sicht sagen, es ist egal.
Ruhe bewahren.
Ja.
Wie wir es oft immer hier im Podcast auch sagen.
Richtig.
Jetzt lass uns nochmal kurz aber dazu kommen, was Anlegerinnen und Anleger denn jetzt stattdessen auch noch tun könnten.
Insbesondere wenn sie vielleicht einen kurzfristigeren Horizont haben.
Du hattest eben einmal schon gesagt, einige Experten haben währungsbesicherte ETFs vorgeschlagen, aber ich glaube, andere sind da eher dagegen.
Was spricht dafür?
Und was sind die überhaupt vielleicht auch nochmal währungsbesicherte ETFs?
Also bei Währungsbesicherten ETFs wird im Hintergrund mit Finanzinstrumenten das Währungsrisiko ausgeglichen.
Das ist relativ kompliziert.
Das würde wahrscheinlich den Rahmen dieser Sendung jetzt sprengen, wenn man das komplett erklären würde.
Unterm Strich bleibt für Anlegerinnen und Anleger.
Aber diese Produkte sind in der Regel etwas teurer.
Ein durchschnittlicher ETF, auf dem MSCI World oder ein SP 500, der kostet mich 0,1% Verwaltungsgebühr.
Bei den Währungsbesicherten liegen wir irgendwo zwischen 0,6 und 0,8 teurer, vielleicht sogar auch 1%.
Das heißt, ich habe da mehr Kosten, die da entstehen.
Und da gibt es einen Lager von Anlageberatern, die sagen: Nee, diese Mehrkosten, das ist braucht man nicht.
Und wer weiß, ob der Dollar langfristig so schwach bleibt und ob man diesen Regenschirm nenne ich jetzt mal braucht.
And andere wiederum sagen, nah, this is a gutes Investment und eine Versicherung kostet eben mal Geld.
Und von daher sollte man ihnen diesen sauren Apfel beißen.
Und um ehrlich zu sein, 0,8 Prozent, nehmen wir jetzt mal die goldene Mitte, als Kosten für einen währungsbesichterten ETF.
Naja, das ist jetzt auch nicht die Welt.
Wenn ich in aktiv gemanagten Vorgeht, kann ich bis zu 2% zahlen an Gebühren.
Also von daher, es hält sich in Grenzen.
Verstehe.
Das Bild mit dem Regenschirm fand ich ganz schön als Absicherung.
Gibt es vielleicht noch eine Alternative, also vielleicht auch Gummistiefel?
Gummistiefel wären zum Beispiel, wenn du sagst, wenn ich jetzt wirklich ein aktiver Investor bin und sage, ich kümmere mich da wirklich sehr stark drum und will auch direkt in US-Werte investieren und vielleicht auch ein paar Nebenwerte, dann ist es vielleicht auch ganz sinnvoll, ein Dollarkonto zu öffnen.
Einige Direktbanken bieten das an.
Problem ist dabei, mit der Steuer kann das unter Umständen dann auch wiederum tricky werden.
In der Steuererklärung, das aber nicht mehr.
Mit der Steuererklärung.
Es ist auch schon mal vorgekommen.
Also es ist nicht sich, es ist nicht programmiert, aber es ist auch schon mal vorgekommen, dass einige Banken da dann in Sachen Abgeltungssteuer, dass es da Probleme gab bei Fremdwährungskonten.
Also von daher, das könnte, könnte ein Rattenschwanz nach sich ziehen an Arbeit für jemanden, der anlegt.
Aber es wäre auch eine Möglichkeit, dass man sagt, man geht in den Dollarkonto.
Aber wirklich nur für die Leute, die sagen, yeah, ich will das jetzt ganz ernsthaft betreiben.
Für Otto-Normalanlegerinnen und Otto-Normalanleger würde ich sagen, das braucht es dann nicht.
Dann vielleicht eher währungsbesichert.
Oder eben für die langfristigen Leute sagen.
Einfach laufen lassen.
Eine letzte kurze Frage zum Abschluss.
Wenn unsere Hörerinnen und Hörer sich heute nur eine Regel merken sollten im Umgang mit Dollarrisiken, welche wäre das.
Ich mach's mal breiter.
Eine Regel fehlt generell, wenn man außerhalb der eigenen des eigenen Währungsraums investiert.
Immer schauen, wie entwickelt sich gerade diese Währung in Bezug auf die Heimatwährung, also den Euro.
Wenn die gerade massiv abwertet, wie es zum Beispiel in vielen Schwellenländern auch oft ist, würde ich die Finger davon lassen und mir vielleicht lieber ein Investment suchen, was ich berechnen kann, weil es eben ein Euro ist.
Also eine Finanzplanerin hat zu mir gesagt, naja, lieber mal den zweit oder drittbesten Fang nehmen, aber dafür dann sicher die Rendite einstreichen, als am Ende, wenn man dann mit Spitzen Bleistift gerechnet hat, merken, oh, aus den 15% sind doch nur drei geworden.
Das ist auch eine super Faustregel, die man sich merken kann zum Abschluss.
Vielen, vielen Dank, lieber Markus, dass du dir die Zeit genommen hast.
Und jetzt wünsche ich dir einen schönen Urlaub.
Dankeschön, Ciao.
Und das war Handelsblatt Today für heute auch schon wieder.
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Redaktionsschuss für diese Folge war wie immer 16 Uhr.
Mein Dank geht an unseren Producer Marcel Joschko und natürlich an sie fürs Zuhören da draußen.
Ich bin Solvey Gode und ich wünsche Ihnen jetzt einen ruhigen Abend ohne Glatteis auf dem Heimweg.
