# Apple's AI Strategy vs. Tesla's Robot Pivot

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-01-30

## Transcript

Das ist alles auf Aktien.
Gleich geht's los.
Na, die guten Vorsätze schon umgesetzt.
Wie wär's mit einem, der sich wirklich lohnt?
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Und jetzt viel Spaß mit der heutigen Folge.
Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über die Rückkehr der Sorgen bei SAP, ein Cashing by Nordics und die Zen-Disk-Sensation.
Im Thema des Tages geht es um den Weg, den Apple ganz allein geht.
Und in der Triple EED nehmen wir Abschied von den Teslas und erklären Elon Musks neuen Masterplan.
Alles auf Aktien, der tägliche Börsenshot.
Es begrüßen euch Holger Czepitz und Nando Sommerfeld aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Blick auf die Märkte.
Heute ist Freitag, der 30.
Januar und wir wünschen euch einen entspannten Start in den Tag.
Und wenn man so auf die Indizes schaut, könnte man denken: Mensch, läuft ja doch ziemlich entspannt oder ja, vielleicht auch langweilig an der Wall Street.
NASDAQ 100 mit 0,6% Minus, ja gut.
SP 500 ganz leicht im Minus, fast unverändert.
Doch wir können euch sagen, das täuscht gewaltig, denn die Quartalsaison sorgt doch für ziemliche Turbulenzen an der Börse.
Und das bei extrem hohen Umsätzen.
23,1 Milliarden Aktien wurden gestern an der Wall Street gehandelt.
Normalerweise sind so im Schnitt 18,6 Milliarden.
Und woran man auch sehen kann, ist nicht ganz so lang, weil die ist der Wix, der Angstindex, der ist um 3,1% gestiegen und der Bitcoin, der ist sogar fast 6 Prozent gefallen, unter 85.000.
Auch das zeigt, dass da so ein bisschen Risikoaversion ist oder zumindest gegenüber manchen Sachen Risiko-Aversion, gegen anderen nicht so.
Und immerhin ein Unsicherheitsfaktor wurde gestern in der Nacht noch abgeräumt.
Im amerikanischen Haushaltsstreit ist eine Einigung erzielt worden, um einen ab Samstag-Stagdrohenden teilweise Stillstand der Regierungsgeschäfte im sogenannten Shutdown abzuwetten.
Ja, Trump teilte mit, Republikaner und Demokraten seien im Kongress zusammengekommen, um den weitaus größten Teil der Regierung bis September zu finanzieren.
Und die Einigung sieht vor, das Budget für das Ministerium für innere Sicherheit abzutrennen und für dieses eine zweiwöchige Überbrückungsfinanzierung zu gewähren.
Immerhin zwei Wochen.
Das soll dann Zeit für Verhandlungen über die Einwanderungspolitik verschaffen.
Bei Software, da kam es am Donnerstag wieder mal zu einem dicken Ausverkauf.
Und unter dem litt insbesondere Microsoft, denn die hatten nicht nur einen Softwareunternehmen, sondern die litten auch noch unter den KI-Investitionen und die hinterließen einen Eindruck, nämlich einen sehr negativen Eindruck.
Wir haben ja gestern schon über die Zahlen berichtet, die ja gar nicht so schlecht waren.
Aber die gigantisch hohen Investitionen, die kommen inzwischen gar nicht mehr gut an, weil man eben nicht weiß, wann denn das mal Früchte trägt.
Und die Aktie vor nur 10 Prozent, beziehungsweise 360 Milliarden an Börsenwert.
Und die zwölf Monats-Performance, die ist jetzt sogar negativ.
Läuft wirklich nicht so gut für Microsoft und auch für andere Softwareaktien lief es nicht so gut.
Salesforce, minus 6 Prozent.
ServiceNow minus 10.
Ja, der schwächste Software-Riese war gestern aber noch ein ganz anderer und ein uns sehr wohlbekannter SAP, nämlich minus 15,2 Prozent.
Das war der größte Kursschutz seit mehr als fünf Jahren.
Und die Geschäftszahlen, man kann es nicht anders sagen, die waren auch echt nicht gut.
Also Probleme, wohin man schaut, Verlangsamungen beim Anstieg der wichtigen Cloud-Auftragseingänge, auch die Umsätze überhaupt, die langen unter den Erwartungen und dann belastet der schwache Dollar das Geschäft.
Ja, die USA sind ja der wichtigste Softwaremarkt der Welt und auch für SAP ein sehr, sehr wichtiger oder überhaupt der wichtigste Einzelmarkt.
Und dann kommt natürlich auch wieder die Erzählung von KI-Frist-Software auf.
Und fertig ist der absolute Kurssturz.
Und im Vergleich zum Rekordhoch im Februar 2025, also vorhin vor nicht mal einem Jahr hat SAP inzwischen rund 136 Milliarden Euro an Market Cap eingebüßt.
Und das hat dann auch den DAX richtig kräftig nach unten getrieben.
2% ging es mit dem Deutschen Leidnigst runter.
Und wenn wir schon in Deutschland sind, kommen wir noch zu einem anderen Unternehmen, nämlich der Deutschen Bank.
Die präsentierte die erwartet grandiosen Zahlen für 2025.
Gewinnsprung auf Rekordniveau mit gut 9,7 Milliarden Euro für Steuern.
Das beste Vorsteuergeschäftergebnis der Geschichte und unter dem Strichenüberschuss von 6,1 Milliarden Euro.
Die Aktionäre können sich auf 1 Euro Dividende hier Aktie freuen, rund eine halbmal so viel wie im Vorjahr.
Und das alles steckt aber schon im echt gut gelaufenen Aktienkurs drin, weshalb die Aktie gestern zumindest leicht nachgab.
Ja, Deutsche Bank ist auch wirklich gut gelaufen in letzter Zeit.
Ebenfalls gut fielen die vorläufigen Geschäftszahlen von Adidas aus.
Die wurden gestern Abend noch spontan veröffentlicht.
Der Sportartikel-Konzern hat es im vergangenen Jahr so viel Umsatz erwirtschaftet wie nie zuvor.
Also auch hier ein Rekord und die Einnahmen stiegen um 13 Prozent und auch der operative Gewinn stieg deutlich auf über 2 Milliarden Euro.
Die Aktie gewann nachbörstlich 4,5 Prozent und endgültige Zahlen, die gibt es dann am 4.
März.
Und auch erst gestern Abend wurde bekannt, dass die BMW großaktionären Susanne Klatten ihre verbliebenen Anteile am Windturbinenhersteller Nordex verkauft hat.
Über ihre Beteiligungsgesellschaft S-Kion warf sie gestern sieben Millionen Nordex-Aktien auf den Markt.
Am Mittwoch hatte die Nordex-Aktie mit 34,72 einen Jahreshoch erreicht.
Bindens eines Jahres hat sich der Kurs mehr als verdreifacht.
Nachbörsig, tja, da geriet natürlich die Aktie unter Druck.
Minus 7 Prozent.
Im Plus schloss hingegen Siemens 2% nämlich und das lag daran, dass der Konkurrent ABB richtig gute Zahlen abgeliefert hat.
Der Schweizer Elektronik oder Elektrotechnikrise hat im vergangenen Jahr Rekorde bei Umsatz und Ergebnis eingefahren und auch die Wachstumsaussichten sind besser als erwartet.
Die Aktie gewann gestern 9 Prozent.
Ja, das Phänomen der Physical AI wird Realität.
Wir haben hier schon oft darüber gesprochen.
Und jetzt müssen wir nochmal zurück nach Amerika.
Da hat gestern eine Firma richtig abgeliefert.
Wir reden ja eigentlich immer über Nvidia und GPUs.
Aber gestern Abend hat uns eine ganz andere Branche gezeigt, was KI-Boom wirklich bedeutet.
Hast du die Zahlen des Speicher-Superstars gesehen, lieber Nando?
Tja, habe ich gesehen.
Ich konnte es kaum glauben.
Das ist wirklich, also Sand-Disk ist wirklich der absolute Überflüger.
Das war kein Earning Speed, das war wirklich eine Machtdemonstration.
Ich lege mal die Zahlen auf den Tisch.
Die Wall Street hatte beim Gewinn pro Aktie mit 3,49 Dollar gerechnet.
Und Zand-Disk meldet 6 Dollar 20 Dollar.
Das ist fast das Doppelte.
Und das ist noch nicht mal das Verrückteste.
Wenn man sich die Margen mal anschaut, über 51% Bruttomage und das in einem Hardware-Geschäft.
Das ist ja fast so wie Softwarezahlen.
Und die Speicherpreise, die gehen ja gerade durch die Decke, weil die KI-Rechenzentren alles aufsaugen, was Speicherkapazität hat.
Und erst der Ausblick, der war auch monströs.
Für das nächste Quartal erwarten Analysten 5 Dollar Gewinnen.
Und Zendis sagt, nee, Freunde, wir peilen eher 13 Dollar an.
Und das ist so ein bisschen to the moon mit der Aktie.
Gestern Abend nach Börsenschloss ging es nochmal weiter Richtung Mond.
15% nach oben.
Jetzt soll ich dir mal noch eine andere Zahl nennen.
Die Einjahres-Performance der Zand-Disk-Aktie liegt bei 1438 Prozent.
Völlig crazy, oder?
Ich weiß Bescheid.
Das ist wahr.
Und da müssen wir auch noch über andere Zahlen reden, die da gekommen sind, bevor wir dann zum großen Apfel kommen.
Über Apple müssen wir natürlich im Thema des Tages reden.
Und du jetzt bitte im Stakkato den Rest hier mal runter.
Genau, also die Fluggesellschaft Southwest hat sehr gute Zahlen vorgelegt, genauso wie Rüstungsrise Lockheed Martin und auch Caterpillar, der US-Baumaschinenhersteller, allesamt sehr, sehr gute Ergebnisse, genauso wie Honeywell.
Die Aktie gewann 5%.
Caterpillar, sag ich nochmal, 4% im Plus, Lockheed, 4% und Southwest, die Airline 18 Prozent.
Und auch FET im Plus noch darf man nicht vergessen.
Der Kreuzfahrt Riese Royal Caribbean, 19% die Aktie.
Der Konzern hat extrem eine extrem gute Gewinnprognose für dieses Jahr verkündet.
Tja, das ist wahrscheinlich schon auch der KI-Effekt, wenn wir dann alle in der Hängematte liegen, beziehungsweise auf dem Kreuzfahrtschiff abhängen.
Dann gab es noch Zahlen von Deckers Outdoor.
Das sind ja die mit den mit den UK-Schuhen oder Akschuhen und den Hockerschuhen.
Und die haben nach bei sich 13% zugelegt.
Die waren jetzt zuletzt nicht so gut gelaufen.
Und Joby Aviation, das sind die Flugtaxis, die brauchen eine Kapitalerhöhung.
Und das hat die Aktie nicht so gut gefunden.
Minus 15 Prozent.
Machen wir noch schnell die Termine.
Da gibt es viele Makro-Termine aus Deutschland.
Inflationsrate, Arbeitsmarktzahlen und Details zum Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal.
Hauptversammlung bei Thyssen Krupp und, wir haben darüber berichtet, der Börsenstaat des österreichischen Energietechnikzulieferers, Asta Energy Solution und die Aktie, das wurde gestern nochmal offiziell bekannt gegeben, wurde am oberen Ende der Spanne zu 2950 zugeteilt.
Zahlen gibt es in Amerika noch von Ryzen, Chevron, American Express und Colgate Palmoliv.
Das Thema des Tages.
Im Thema des Tages müssen wir über Geld reden, natürlich.
Oder besser gesagt über das Verbrennen von Geld.
Wir haben diese Woche ja gesehen, wie Mark Zuckerberg und Satya Nadella hunderte Milliarden in die KI-Infrastruktur pumpen.
Und dann kam gestern Abend Tim Cook.
Genau.
Und der will zeigen, dass es möglicherweise auch anders geht.
Während nämlich Microsoft und Meta-Rechenzentren bauen, jetzt gebe ich es kein Morgen, hat Apple im vergangenen Quartal gerade mal 2,4 Milliarden Dollar investiert.
2,4 Milliarden.
Ja, das ist wirklich, ich meine, das muss man sich vor Augen führen.
Meta plant bis zu 135 Milliarden im Jahr, Microsoft rund 110 Milliarden, Tesla will über 20 Milliarden ausgeben und Apple, drittwertvollstes Unternehmen der Welt nach Nvidia und Alphabet, investiert 2,3 Milliarden in einem Quartal.
Da fragt man sich, verschlafen die gerade die Zukunft?
Ja, möglicherweise sind sie auch einfach die cleversten.
Man weiß es nicht.
Apple positioniert sie nämlich nicht als der Bilder, der die teuren KI-Modelle trainiert, sondern als Distributor, also derjenige, der die KI einfach nur ausliefert.
Sie lassen Google und OpenAI die Arbeit machen und verkaufen dann die Hardware, auf der das alles läuft.
Und die Zahlen, die geben ihnen zumindest bislang recht.
Apple hat gestern Abend 143,8 Milliarden Dollar Umsatz gemeldet in einem Quartal.
Also es sind drei Monate.
123,8 Milliarden.
Und das waren nochmal 16 Prozent mehr als im Vorjahresquartal.
Na, die mögen irgendwie langweilig wirken inzwischen, aber die sind einfach riesengroß.
Das ist wirklich, dessen Zahlen eigentlich unvorstellbar.
Die haben jetzt eine Nutzerschaft von insgesamt 2,5 Milliarden Menschen auf diesem Planeten.
Und die Frage bleibt natürlich trotzdem, woher kommt dieses Wachstum?
Weil ich dachte beispielsweise, China schwächelt und das iPhone war ja auch schon irgendwie totgesagt.
Na, kommen wir zum iPhone, totgesagte Leben länger.
Das iPhone ist zurück und wie?
Allein mit iPhones hat Apple 85,3 Milliarden Dollar umgesetzt.
Fast ein Viertel mehr als im Vorjahresquartal.
Tim Cook sprach von einer beispiellosen Nachfrage.
Es war halt so, dass 2020 viele sich ein neues iPhone gekauft haben und jetzt ist einfach wieder der Update-Zyklus dran.
Und deswegen kam es halt zu diesen Sachen.
Und auch in China, da lief es viel besser als erwartet.
Da dachte man so, so 18 bis 20 Milliarden.
Und es kamen raus.
25,5 Milliarden Umsatz.
Ja, und Apple ist, muss man auch sagen, ist ja nicht nur Hardware.
Bei den Services wie App Store, iCloud, Apple TV hat der Tech-Krise ebenfalls einen historischen Meilenstein geknackt.
Das Service-Geschäft hat erstmals die 30 Milliarden Dollar-Marke in einem Quartal durchbrochen.
Auch wie gesagt, in einem Quartal.
Und das lag aber sogar leicht unter den Erwartungen.
Und du musst dir es mal vorstellen, allein die Service-Sparte von Apple ist größer als die meisten DAX-Konzerne insgesamt.
Ja, ja.
Und wenn man sich die Variables und Mac-Computer anguckt, die waren, naja, ein bisschen schlechter als erwartet, iPads wiederum besser als erwartet.
Und die Bruttomarge des Gesamtkonzerns, die lag bei gut 48 Prozent.
Und das war ein historischer Rekord.
Ganz Apple, kann man wirklich sagen, es ist eine Gelddruckmaschine.
Absolut.
Und das klingt fast zu schön, um wahr zu sein.
Und sicher gibt es auch hier ein Haar in der Suppe.
Und es gibt es.
Und das heißt Speicher.
Wir haben ja schon über den Boom bei Sendes gesprochen.
Die Speicherpreise explodieren ja gerade und Tim Cook hat explizit gewarnt, das wird man im laufenden Quartal bei den Margen spüren.
Der Memory Impact wird härter zuschlagen als zuletzt, meinte er.
Ja, und das ist halt der Preis für den KI-Boom, den sie dann auch irgendwie mitzahlen müssen, auch wenn sie nicht richtig mitzahlen.
Welt Chips braucht, der muss eben auch höhere Preise bezahlen.
Was heißt das unterm Strich für Anleger?
Naja, man könnte sagen, Apple ist so ein bisschen der sichere Hafen im KI-Sturm.
Während andere ins Risiko gehen und ihre Bilanzen belasten, sitzt Apple auf über 50 Milliarden Dollar Free Cashflow, generiert in nur einem Quartal.
Und wer halt Angst hat, dass die KI-Blase platzt, der ist wahrscheinlich mit Apple noch am besten aufgehoben, weil die haben ja auch keine großen Wetten da gemacht.
Und wer auf Risiko steht, der ist wahrscheinlich da jetzt nicht so gut aufgehoben.
Der kauft wahrscheinlich oder ist eher bei einem Infrastrukturunternehmen im KI-Boom dabei.
Ja, die historisch guten Zahlen geben Apple halt etwas Zeit, ihre KI-Strategie zu entwickeln, aber zu KI hat Tim Cook im Call dann doch noch was gesagt.
Aber natürlich keine große Show, kein Wir investieren 100 Milliarden.
Das ist typisch Apple, die Kernbotschaft war kurz.
KI ist überall aber unsichtbar.
Cook hat mehrfach betont, dass Apple KI in das integriert, was Menschen lieben.
Persönlich nützlich Privacy First meinte er.
Also kein reines Cloud-Modell wie bei Microsoft oder Meta.
Apple setzt auf beides.
Einmal On-Device-KI für Datenschutz und Geschwindigkeit.
Und dann einmal Cloud-KI über Apple Private Cloud Compute.
Cook nennt das explizit einen Differenzierungsfaktor.
Und dann vielleicht der wichtigste Punkt, Google Gemini.
Apple hat bestätigt, dass Google Gemini künftig eine zentrale Rolle bei der neuen Serie spielen soll.
Aber wann die Serie jetzt klug wird, das hat er nicht verraten.
Und Cook hat das eher als Collaboration bezeichnet, nicht als Kapitulation.
Ja, das heißt übersetzt, Apple nutzt fremde Foundation-Models, macht aber weiter eigene Modelle dort, wo es strategisch wichtig ist.
Ja, Apple will nicht das beste Large Language-Modell bauen, sondern das beste Nutzererlebnis auf Basis von KI.
Und Cash bleibt also King und Tim Cook bleibt der König der Effizienz.
Die Triple A-Idee des Tages.
Also, ich muss schon zugeben, es tut wirklich weh.
Es sind die Türen, lieber Holger.
Die werde ich echt vermissen.
Die sind so cool.
Was wirst du verbessern?
Die Türen.
Weißt du nicht, was ich meine.
Nee, das ist mir ein bisschen ein bisschen mysteriös.
Es geht natürlich.
Komm, es geht ums Model X von Tesla.
Das ist eines meiner absoluten Lieblingsautos.
Ich habe es oft getestet und wollte immer selbst eins haben, aber es war mir dann doch zu teuer.
Aber diese Türen, diese Falcon Wing Stores, heißen die Dinger, sind richtig toll.
Die öffnen sich ja auf diese spektakuläre Art und Weise nach so Gen Himmel.
Und das alle um einen herum plötzlich nur noch dieses Auto fixieren, während ich mich selbst immer wie Marty McFly geführt hat, der ja vor 40 Jahren war es ungefähr, erstmals in den DeLorean DMC 12 gestiegen ist.
Und aber nein, was soll ich sagen?
Aus und vorbei.
Wenn man dich so hört, da wird man fast selbst ganz melancholisch, obwohl ich für so einen Stück sagen.
Wo ich bin ja auch mal bis auch mal so Test gefahren.
Model X, Model X?
Ja, ja, die hatten wir mal in, da bin ich auf der Autobahn zum Flughafen.
Hast du die Türen aufgemacht?
Aber da konnte man noch über die Autobahn fahren, da war der noch nicht offen, der Flughafen, dass man da entlang gebraust.
Das war schon ziemlich geil.
Aber ganz ehrlich, ich für so schnöte Autos habe ich ja nicht so viel übrig.
Ich liebe meinen Herrenrat und fertig.
Aber vielleicht zurück zu den Tatsachen, zurück zum Abschied vom Auto.
Den hat nämlich jetzt Tesla verkündet.
Die schwachen Absatzzahlen haben gestern quasi niemanden interessiert, weil Elon Musk dem Markt erfolgreich eine neue Geschichte verkauft hat.
Wir haben ja schon gestern darüber berichtet.
Aber jetzt wollen wir uns nochmal genauer uns mit dem Thema Tesla widmen.
Denn es geht um eine Geschichte, in der die Autos eigentlich nur noch Mittel zum Zweck sind.
Ja, und Symbol trächtig dafür ist halt der geplante Produktionsjob der Modelle S und meines geliebten Model X.
Die einzigen Luxus-Ikonen, mit denen Tesla seine Marke aufgebaut hat, werden halt jetzt eingestampft.
Das hat er bekannt gegeben.
Und ihre Produktionslinien im kalifornischen Wert sollen aber nicht etwa von neuen Autos, also sollen nicht etwa neuen Autos weichen, sondern dem humanoiden Roboter Optimus.
Und darum geht es halt hier heute in der Triple EED.
Die Zukunftsteslas hängt jetzt allein am Narrativ der physischen KI und die aktuellen Zahlen zeigen, wer jetzt kauft, investiert nicht in Bilanzen, sondern in eine Vision.
Es ist die größte Wette der Wall Street, bei der es um Billionen Dollar an Börsenwert geht.
Und wir wollen euch eine Idee davon gehen, ob das neue Narrativ wirklich aufgehen kann.
Die Tesla-Aktie wird zu so einer Art, naja, würde ich sagen, binären Wette.
Da gibt es einmal die Bären und die argumentieren, dass die neuen Narrative, also Robotaxis, autonome Systeme oder Robotik Jahre von der Monetarisierung entfernt sind, während der Wettbewerb im Kerngeschäft zunimmt und die Cashflows kippen.
In dieser Lesart ist die Bewertung so nicht zu halten.
Teslas Umsatzrückgang von 3% im vierten Quartal 2025 steht im krassen Gegensatz zur restlichen Gruppe der Magnificent 7.
So hat es Ryan Brinkmann geschrieben und der ist Analyst bei JP Morgan.
Ja, während Tesla schrumpfe, würden die anderen Tech-Giganten mit einem durchschnittlichen Umsatzwachstum von 26% glänzen, angeführt.
Natürlich von Nvidia mit plus 78 Prozent und dann kommt MEDA zum Beispiel mit 24 Prozent plus.
Und noch eklatanter sei die Diskrepanz bei der Bewertung.
Obwohl die anderen MAX7-Aktien real wachsen, wachsen, handeln sie im Schnitt zu einem moderaten Kursgewinnverhältnis von rund 31.
Und Tesla hingegen wird trotz sinkender Umsätze mit einem astronomischen Vielfachen von 204,4 bewertet.
Und der JP Morgan-Strategie hat sein Kurs hier dementsprechend auf 145 Dollar gesenkt und gemessen am aktuellen Kurs von 420 Dollar entspricht das einem Abwärtsrisiko von 66 Prozent.
Hm, das ist schon ganz stattlich.
Die Bullen, die halten sich mit solchen Bewertungsrelationen nicht länger auf.
Sie sehen Tesla als einzigen ernsthaften Player im Bereich physischer KI und gelingt der Serienstatt des Robotaxis und skaliert dies Full-Self-Driving-Software, erscheint die heutige Bewertung ja wirklich lächerlich günstig.
Und das Energiespeichergeschäft mit Megapacks liefert ja bereits Rekordumsätze und dient noch als stabilisierende Anker.
Und denn Ice von Wettbusch, der hat in seiner neueste Studie das Kursziel auf 600 Dollar da oben geschraubt und seine Outperformance-Bewertung natürlich wiederholt.
Ja, für Wettbusch sind die stabilisierten Margen der entscheidenden Beweis, dass das Kerngeschäft gesund genug ist, um die Transformation zu KI und Robotikfirma zu tragen.
Ja, in dieser Lesart ist der aktuelle Margenrebound der Boden von dem aus die KI-Story mit Robo-Taxis und Optimus abheben kann.
Und die Investoren, so das Argument der Optimisten, blicken längst durch die aktuelle Talsohle hindurch auf eine goldene Ära der autonomen Technologie.
Und letztlich kristallisiert sich für euch eine klare Lehre heraus.
Die Tesla-Aktie, die hat sich weitgehend von den fundamentalen Daten eines Autobauers abgekoppelt.
Und das bullische Szenario von Häusern wie ja, nicht nur Wettbusch, sondern auch Kantor Fitzgerald, die preist eine Zukunft ein, in der Tesla die Welt mit Robotaxis und Humanoiden-Helfern flutet, während das Bärenlager die realen Risiken sinkender Nachfrage und massiver Kostenexplosionen betont.
Wer heute in Tesla investiert, der kauft halt keinen Autohersteller mehr, sondern beteiligt sich an so einer Art riskantem Venture Capital Fonds für Robotik und KI, der eben zufällig auch Autos produziert.
Die Bewertung wird nicht von den aktuellen Verkaufszahlen getrieben, sondern von dem Glauben daran, ob Elon Musk seine Vision einer automatisierten Welt tatsächlich in monetarisierbare Realität verwandeln kann.
Und das ist dann der Moment, in dem sich entscheidet, ob aus einer Vision viele Billionen Dollar werden oder von den jetzt 1,6 Billionen Dollar, womöglich gar nichts mehr übrig bleibt.
Das war alles auf Aktien.
Wir freuen uns über über Feedback, schickt uns eine Mentibe, also it will die oder hinterlasst uns eine Bewertung.
Und Norbert hat uns geschrieben und sich über die gute Unterhaltung gefreut, was wir ja so schön Edutainment nennen.
Und dann haben wir auch noch geschrieben, was mich aber schon sehr lange erstaunt, ist die Tatsache, dass bisher ein Gast fehlt, dem ich ebenfalls seit Jahren zuhöre, gemeint ist, Dr.
Andreas Beck.
Also erstmal lernen wir, dass er noch fremd geht, der liebe Norbert.
Das ist aber gar nicht so schlimm.
Man sollte immer von verschiedenen Quellen informieren.
Aber er hat nicht uns ganz zugehört, denn Dr.
Andreas Beck war schon mal da.
Das stimmt.
Ja, das ist schon länger her.
Aber Andreas war tatsächlich schon mal bei uns zu Gast.
War auch sehr, sehr interessant.
Und wenn der Wunsch besteht, können wir ihn gerne nochmal einladen.
Das ist eigentlich eine ganz gute Idee.
Morgen haben wir aber erstmal ein ganz anderen Gast, den ihr auch schon kennt.
Er muss natürlich nach den wilden Zahlen die Situation etwas einsortieren.
Tesla, Apple, Meta, Microsoft SAP und auch dieser Zendisk Wahnsinn.
Diese Woche wirft so viele Fragen auf und unser Gast, der kennt die Antworten.
Und wenn ihr sie hören wollt, diese Antworten, dann abonniert uns doch, sprecht über uns und empfehlt uns euren Freunden.
Wir hören uns morgen wieder ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
