# BitPanda's Pivot to Equities and Broker Consolidation

**Podcast:** Bitcoin & Beyond | Dein Geld neu denken
**Published:** 2026-01-29

## Transcript

Dieser Podcast ist keine Anlageberatung, sondern dient lediglich der Information und Unterhaltung.
Der Host oder der Verlag übernehmen keine Haftung für Anlageentscheidungen, die ihr aufgrund der im Podcast gehörten Informationen trefft.
BitPanda greift Trade Republic an.
Bislang war der Crypto Broker aus Wien eigentlich nur als Plattform für Bitcoin und Co.
bekannt.
Nun aber rollt er seine Produktpalette deutlich aus und führt ab sofort Aktien und ETFs ein.
Damit greift Bitpanda direkt die großen Neobroker an und drängt in einen Markt, der in den vergangenen Jahren regelrecht explodiert ist.
Immer neue Broker, immer neue Versprechen, günstiger, einfacher, besser.
Da stellt sich zwangsläufig die Frage, braucht es wirklich so viele Anbieter.
Wir sprechen heute darüber, was hinter den Aktien und ETF-Plänen von Europas größten Crypto Broker steckt, wie konkurrenzfähig BitPanda im Vergleich zu Trading Public und Co.
ist und ob der Brokermarkt vor einer großen Bereinigung steht.
Mein Name ist Philipp Frohn, ich bin Redakteur bei der Wirtschaftswoche und grüße euch zu einer neuen Folge von Bitcoin and Beyond.
Bitcoin and Beyond.
Dein Geld neu denken.
Liebe Grüße aus Düsseldorf und schön, dass ihr auch diese Woche wieder reinhört.
Irgendwie kommt man ja kaum noch hinterher.
Der deutsche Brokermarkt wächst und wächst und bekommt nun mit Bitpanda einen weiteren namhaften Akteur.
Mehr Wettbewerb, das klingt ja erstmal nach einer guten Sache.
Im Kampf um Kunden sind die Anbieter so gezwungen, möglichst günstige Conditionen zu bieten.
Doch, seien wir mal ehrlich, Dumping Broker geht es mittlerweile zu Hauf.
Da stellt sich mir zumindest die Frage, ob es noch wirklich einen weiteren Player auf dem Feld braucht und was denn nun hinter den Plänen von BitPanda steckt.
Wenn es um unsere Broker-Freunde geht, dann dürfte euch nach den letzten Wochen schon fast klar sein, wenig hier ins Studio geholt habe, nämlich mein Vivo-Kollegen Lukas Stralek.
Hallo Lukas, schön, dass du zum mittlerweile dritten Mal hier zu Gast bist.
Vielen Dank für die Einladung, Philipp.
Wir sprechen ja heute über den irren Kampf am Brokermarkt.
In der Tat.
Eben soll nicht ganz anders los sein, sondern wir haben ja einen aktuellen Aufhänger anders BitPanda.
Und da würde ich sagen, drehen wir zumindest am Anfang mal die Rollen so ein bisschen um.
Oh yeah.
Yeah, genau.
Da möchte ich jetzt ungern vorgeben, der Experte zu sein, denn der bist du.
Jetzt hat BitPanda ja ein neues Produkt gelauncht.
Die Kunden können da demnächst auch Aktien handeln.
Bislang kennt man BitPanda als Kryptobörse.
Was soll das Ganze?
Ja, du sagst es richtig, BitPanda war ja bisher eher im Bereich Krypto unterwegs, über 600 Kryptowährungen konnte man dort handeln.
Und sie haben auch früher schon damit geworben, Aktien dort handeln zu können.
Waren aber keine Aktien, das waren nur Derivate, also irgendwie schon Unterschied.
So Stichwort Eigentumsrecht und so.
And jetzt haben sie letzte Woche ganz groß in Frankfurt zelebriert.
Wir bieten jetzt auch Aktien an.
Da haben sie Hinz und Kunst in einem wahrscheinlich sehr teuren Meetingraum in Frankfurt geladen und hinter gab es auch Sushi und was weiß ich und da haben sie halt mit Finanzreportern müsste man sagen.
Ja, ja, Sushi war tatsächlich ganz lecker.
Aber das Goodie Bag, was es im Anschluss gab, das habe ich nicht angenommen aus Compliance-Gründen.
Sehr gut.
So, und da haben sie halt mit großem Tam Tamf verkündet, was sie nun vorhaben mit Finfluencern und Christoph Walz wird das neue Werbegesicht, diese Schauspieler, genau, Tarentino-Film und so, also durchaus bekannt.
Ja, und was planen die jetzt ab dem 29.
Also ab heute, wir strahlen ja am Donnerstag, den 29.
aus.
Sie wollen jetzt halt über 10.000 Wertpapiere anbieten, also ETFs und Aktien.
Und das Ganze ist ja schon so ein bisschen auch, ja, finde ich, ein Angriff auf Trade Republic.
Nach einer kurzen Unterbrechung geht es gleich weiter.
Bleiben Sie dran.
Egal ob Aktienportfolio oder Kryptoderivate.
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Aber warum machen die das denn eigentlich?
Was steckt dahinter?
Man könnte doch auch einfach Krypto-Börse bleiben, getreu des alten Spruchsschuster bleibt bei deinen Leisten.
Klar, könnte man.
Und ich glaube, da gibt es zwei Sichtweisen.
Die verkaufen es natürlich so ein bisschen als, wir wollen die umfangreichste Investment-App Europas werden.
Das ist tatsächlich ein Zitat.
Also sie drängen da so ein bisschen nach vorne und wenn man sich so ein bisschen mal in der Szene umhört, da gibt es verschiedene Meinungen dazu.
So die einen, die sagen halt, yo, das ist total sinnvoll, um sich einfach vom doch sehr volatilen Krypto-Geschäft so ein bisschen zu diversifizieren.
Wir haben es ja 2021 ja schon gesehen, da war auch schon ein Krypto-Winter und die Umsätze von Bitpartner, die sind einfach mal um 80 Prozent zusammengebrochen.
Und das ist natürlich eine missliche Lage.
Wenn du jetzt sagst, wir bringen Aktien mit rein, könntest du zumindest ein bisschen das Ganze stabilisieren.
Und der Zeitpunkt passt ja.
Bitcoin läuft ja zurzeit auch eher so mittelmäßig.
Genau, also für 2024 haben es noch echt gute, also verhältnismäßig gute Zahlen präsentieren können.
Und die Frage, wie es 25 weitergeht, wenn sich kaum jemand mehr für Krypto gerade interessiert und die Allseite auch in weiter Ferne liegen, ist ja auch die Frage, ja, wie geht es denn jetzt so gerade weiter?
Also, unter dem Gesichtspunkt ergibt das durchaus schon Sinn.
Okay, also wie du sagst, es gibt zwei Gründe dafür.
Oder aus deiner Sicht gibt es vom Geschäftsmodell her gedacht, vor allem einen Grund, nämlich, dass das bisherige Geschäftsmodell eigentlich zu eng ist.
Ja, ich meine, wenn man ein Profi in seinem Geschäftsmodell ist, dann macht das ja nichts.
Aber jetzt hat BitPanda auch noch das Problem, und das sagen mir ziemlich viele Leute in der Branche unterwegs sind, und zwar, dass BitPanda ja längst nicht mehr alleine ist.
Also die sind vielleicht eine der bekanntesten Kryptoplayer in Europa.
Auch kommen ja aus Wien, haben einen BAFI-Lizenz und gelten ja schon irgendwie als ein seriöser Handelsplatz.
Haben jedenfalls bislang keinen riesengroßen Ärger mit der BAFIN-Kürz.
Überhaupt nicht.
Und das hat es bei anderen Anbietern ja schon.
Coinbase hat mal eins auf die Watsche bekommen.
Der ein oder andere Neobroker grüße an N26 an dieser Stelle.
Genau, also das gab es schon.
Sonst hatten die bisher nichts.
Aber die haben ein anderes Problem.
Und zwar, dass jetzt momentan unfassbar viele andere Kryptobörsen aus dem Ausland nach Europa drängen.
Also und dann noch tatsächlich nach Wien selbst, also wo die auch sitzen.
Da hast du jetzt im letzten Jahr eine OKX bekommen, ne, BitGats, Qcoin ist da.
Das sind alles Anbieter, die vielleicht so derjenige, der mit Krypto bisher nichts am Hut hatte, eher weniger kennt.
Aber die sind halt in dem, was sie machen, sehr spezialisiert.
Und ein großer Unterschied zur BitPanda, die sind viel günstiger.
Also sind mit extrem Kampfkonditionen angekommen.
Das ist ja ein bisschen kontra-intuitiv, weil du sagst, BitPanda ist ja schon der bekannteste, die sind unter anderem Trikot-Sponsor im Fußball, ich glaube, Bayern München, ne?
Genau.
Wenn ich das richtig in Erinnerung habe.
Wieso schaffen die es nicht, bei den Konditionen mitzuhalten?
Das heißt, es schaffen es nicht.
Vielleicht wollen sie es nicht.
Vielleicht wollen sie es auch nicht.
Also es ist ja so, der Handel an sich, wenn ich bei BitPanda was kaufe, ist günstig.
0,99 Prozent der Orte.
Klingt wenig, aber was da noch on top kommt, ist halt der Spread.
Also die Differenz zwischen An- und Verkaufspreis.
Wie groß ist die?
Das hängt von der Kryptowährung tatsächlich ab.
Bei Bitcoin ist sie kleiner als bei anderen Werten.
Aber wenn du alles zusammen nimmst, dann kann es bis zu 2,5 Prozent sein, die ich erstmal in Nirwana quasi kippe.
Und da machen die halt durchaus nette Erträge halt mit.
Fast so, als würde ich bei der Sparkasse einen teuren DKV kaufen?
So kannst du es ungefähr vergleichen.
Sie sind sogar noch teurer tatsächlich als Trade Republic.
Und Trade Republic gilt ja schon eigentlich als ziemlich teuer.
Und mir sagte halt ein Branchen inside auch ja, also wer sich mit Crypto auskennt, der kauft dort eigentlich keine Kryptowährungen.
So, und wenn du jetzt noch Anbieter hast wie in der OKX, die mit günstigen Conditions, engeren Spreads und so weiter.
Die sind halt echt relativ marginal.
Aus dem Kopf raus kann ich das jetzt nicht sagen, aber nicht bei 2,5 Prozent.
Auch bei BitPanda gibt es speziellere Angebote, wo der Spread dann teilweise niedriger ist, muss man noch dazu sagen.
Wenn ich jetzt erstmal stumpf handel, habe ich halt diesen relativ hohen Spread.
Aber nochmal zurückzukommen zu der Veranstaltung in Frankfurt.
War denn diese neue Konkurrenz Thema, als das BitPanda-Magement die Pläne vorgestellt hat, oder hat man das doch ein bisschen anders vergessen?
Das ist ja der Witz an der Sache.
Trade Republic, der Name fiel auf der Bühne, nicht einmal.
Elephant in the room.
Richtig, und wenn du dort mit irgendwelchen Mitarbeitern gesprochen hast, also aus der Management-Ebene oder aus dem PR, da wird da auch offiziell nichts zu gesagt.
Also es ist irgendwie ein Angriff auf Trade Republic.
Vielleicht auch eine Flucht nach vorne, sagen auch einige.
Aber es wird halt so explizit nicht genannt, tatsächlich.
Ich muss sagen, im Prinzip, in dem Trade angefangen hat, ein eigenes Kryptoangebot zu machen, war es ja schon ein Angriff auf BitPanda.
Insofern ist es gegen Angriff oder Flucht nach vorne wahrscheinlich treffen.
Ja, wobei ich mein Trade Republic hat ja schon lange an eigenes Cryptoangebot.
They have nurse durch diese Wallet-Lösung nochmal auf eine andere Ebene irgendwie gehoben.
And so gesehen hat Trade Republic es einfacher gehabt.
So, wenn du jetzt erstmal bei Aktien unterwegs bist, du hast dann ETF, kaufst zwei, drei Einzelaktien, dann rutschen viele automatisch irgendwann auch noch in Bitcoin so rein.
When you're a reiner Cryptoanbieter bist, du hast dann nur dein Bitcoin and 600 other Cryptowählungen, die die meisten wahrscheinlich, ja, der aus dem Wahlanleger brauchst du eher nicht, ist ja eher was für Specialisten.
So, but all these Kunden, sieben Millionen Kunden haben die mittlerweile bei BitPanda.
Davon werden viele schon irgendwie ein Depot by einem anderen Anbieter.
Und da ist die Frage, wie gewinnen auf deine Platform, dass sie dort wirklich mit Aktien handeln.
Da sind ja dann auch wieder die berühmt berüchtigen Conditionen entscheidend.
Ist dann schon absehbar, wie die bei BitPanda ausfallen werden.
Branchenschnitt mittlerweile, was die billiger Anbieter angeht.
Also die wollen halt auch einen Euro Fremdkostenpauschale nehmen.
So wie bei Trade, so wie bei Trade und bei Scalable.
Also da unterscheiden die sich in der Hinsicht halt nicht.
Was man sagen muss, die haben auf der einen Seite ein bisschen mehr Wertpapiere.
Also du hast halt 10.000 Wertpapiere.
Das ist ein Tacken mehr als bei vielen anderen Anbietern, muss man sagen.
Aber viele andere halten da ja auch mit, ne?
Viele hatten da auch mit, klar.
Und man muss auch noch sagen, 10.000 Wertpapiere, schön anderes.
But ob es jetzt da 50 Varianten von MSCI World gibt oder 100, juckt mich am Ende wenig.
Ich habe da einen Sparplan und gut ist.
Und man muss auch noch hinzu sagen, dass diese Märch und fast von der größten Investment-App Europas, die sie ja gerade zeichnen.
Ja, ich meine, die haben auch ein Cash-Produkt, gibt es da, die haben eine Kreditkarte, mit der man mit Krypto zahlen kann.
Kann man beides bei Trade Republic auch letztlich.
Was man aber sagen muss, dass so ein Trade Republic das schon ein breiteres Produktportfolio natürlich hat.
Erstens natürlich ganz klar durch ihr Giro-Konto.
Also die sind ja ins Banking auch eingestiegen.
Ja, also BitPanda plant kein Giro.
Da haben wir nur noch nichts von gehört.
Okay.
Und Private Equity zum Beispiel hat man bei Trade Republic, kann man darüber streiten, ob das sinnvoll ist oder nicht, aber die haben es erstmal.
Und Anline.
Trade Republic ist ja relativ stark für Neo Broker in den Bereich Anline gegangen.
Und von BitPanda hat man das eher noch nicht gehört.
Okay, also ist diese behauptung, umfangreichste Investment-App Europas Meta-Marketing-Behör.
Ja, ich würde es als Marketing bezeichnen.
Ja, okay.
Aber das führt ja schon zum Aufhänger oder zu der Kernfrage, die dahinter steht.
Haben wir eigentlich so viele, oder warum haben wir eigentlich so viele Unternehmen, die in den deutschen Brokerage Markt gehen?
Warum wollen so viele Unternehmen den deutschen Anlegern den Handel an den Börsen ermöglichen?
Ich würde sagen, da ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, wo wir das Interview eher wieder zu einem Gespräch umswitchen und wir beide mal darüber sprechen, warum es so viele Unternehmen gibt, die sich an diesem Markt unter dem deutschen Anleger versuchen.
Was ist deine These?
Warum ist das so?
Ich meine, überraschend ist es ja nicht.
Wir haben gerade irgendwie so ein Aktien, ein Börsenmomentum.
Es shiftet sich alles um, dass die Leute erkennen, hey, wenn ich privat vorsorgen möchte, dann sollte ich vielleicht auch ein bisschen was in Aktien investieren.
And yeah, kein Worker macht das für Luft und Liebe.
Alle wollen natürlich einen Teil vom Kuchen up haben.
Und da siehst du halt gerade diesen krassen Run.
Und das ist ja historisch auch ein bisschen gewachsen.
Also spulen wir mal 25, 26 Jahre zurück.
Auch nur fünf.
Ja, aber ich meine, jetzt der neue Markt.
Im neuen Markt hat es ja auch so viele Anbieter, die auf den deutschen Markt gekommen sind, in der Hoffnung von diesem Boom, irgendwelche fragwürdigen Aktien zum Teil zu können.
Wie viele sind davon noch übrig geblieben?
Also, Konsosbank fällt mir da gerade ein bisschen.
Come direkt, ne?
Genau, aber viele kleinere sind ja auch irgendwie verschwunden.
And that's the frame: is this so ein Blaupause, die we yet have?
But, Lukas, ja, was wäre da deine These?
Warum machen die das jetzt alle?
Also, genau, natürlich, das hast du ja auch schon so ein bisschen angeschnitten, oder das meinte ich mit dem Lass Nummer 5 Jahre zurückgehen.
Die Zahl der Aktionäre in Deutschland ist ja doch angestiegen und auch das Interesse vieler an Börseninvestments ist größer geworden.
Sicherlich auch ausgehend von der Niedrigzinse und niedrigen Nullzinsphase, wo es ja auf das einst zu beliebte Sparbuch keine Zinsen mehr gab, und die Leute sich irgendwie überlegen mussten, tja, irgendwas fange ich mit meinem Geld an.
The Tina Trade, there's no alternative schwierigns.
That guy is a lange Zeit für Börseninvestments.
Man sagt, auf der Bank beim Tagesgeld, da kriegt man eigentlich nichts mehr, wenn man noch ein bisschen was verdienen will, muss man an die Börse und idealerweise an den Aktienmarkt.
And I spent the Hoffman that this entwiction.
And the Blick to highlight, we have not a Trade Republic and BitPanda.
We have Scalable, there are other clean broker, zum Beispiel Traders Place.
Then we have a elder broker or banks with brokerage angeboten wie Flattex or the ING or the DKB.
And then there's not the banks via Sparkassen, the Volksbank, the Deutsche Bank, the Kummerzbank, they have brokerage.
And I would say that is for the Anleger.
Claro, but they sink.
And that's a weird broker.
They are in the letzten Jahren gestiegen und zwar ziemlich deutlich.
Wir haben jetzt im vergangenen Jahr einen neuen Rekord gehabt: 14,1 Millionen Aktionäre in Deutschland.
This muss man sagen, da ist so ein kleiner Eimer-Effekt drin gewesen, weil the Deutsche Aktien Institute zum ersten Mal hat die ganzen VL-Sparplände mit berücksichtigt hat, die waren vorher nicht drin.
Aber sogar wenn man das rausnimmt, hat man immer noch einen Rekordwert.
Also da sieht man schon, dass sich das Interesse verschiebt.
Und du kriegst jetzt noch so zwei Booster ja irgendwie.
Also auf der einen Seite dieses Altersvorsorgedepot.
Kommt noch, kommt noch.
Es ist alles geplant.
Frühstadtrente für die Kinder soll auch kommen.
Und da wirst du natürlich schon viele auf deine Plattform ziehen oder an die Börse ziehen, die bislang noch nicht investiert haben.
Klar, wenn es Staatsknete gibt, dann nehme ich die natürlich mit.
Auf jeden Fall.
Und das hat auch ein Manager eines Brokers beschrieben in einem Gespräch mit mir neulich, als letzte Schlacht am Brokermarkt.
Also maximal martialisch natürlich.
Sehr martialisch.
Aber vielleicht hat er auch einen Punkt, weil jetzt nochmal extrem viele auf einmal sicherlich an die Börse kommen werden.
So, und diesen Kuchen wollen die sich natürlich ein bisschen aufteilen nochmal.
Aber da frage ich mich, was ist denn da am Ende zu holen?
Wie Margenrelevant für das denn, weil die meisten werden doch dann irgendwie ihren ETF-Sparplan laufen lassen.
Und so viel verdienst du daran als Broker nicht.
Nee, genau.
Ich glaube, das muss man ja schon sagen, auch wenn die Anzahl der Börseninvestoren steigt.
Die Anzahl der Leute, die tatsächlich Aktien Einzelinvestments machen, ist ja gemessen an der Gesamtbevölkerung immer noch relativ überschaubar.
Viele machen eben doch Fonds zurecht, weil man eben Risiken streuen kann.
Ich wundere mich auch, ich glaube.
Aber neben Ende Fonds meinst du aber passive Fonds, du meinst das nicht die.
Sowohl als auch.
Klar, inzwischen immer mehr Leute, die passive Fonds nutzen und darin investieren.
Ich würde sagen, meine These ist: viele, die jetzt einsteigen, ob diese ganzen Geschäftsmodelle wirklich nicht tragen kann, das werden wir dann in drei bis fünf Jahren sehen.
Mir fällt es aber auch schwer, oder für mich ist es auch schwer vorstellbar, dass all diese Unternehmen sich halten können, die auf ein paar Jahre ausgerichtet sind.
Und am Ende muss man sagen, ist die Dienstleistung ja vergleichsweise austauschbar.
Yeah.
Depotwechsel und ob ich jetzt bei Scalable oder Trade Republic mein Geld liegen habt.
Claro, das User Interface, das kann ich hier und da besser gemacht.
Das ist sicherlich eine Differenzierung.
Und der Kundenservice wird sicherlich auch ein Differenzierungsmerkmal werden.
Aber ja, ich glaube, viele Kunden nehmen das immer noch als relativ austauschbar wahr.
Weil sie am Ende wollen sie ja auch eine Aktie kaufen und der Broker ist eine Mittel zum Zweck.
Ich glaube, das ist nochmal was anderes als wenn man jetzt sagt, boah, ich will ein Porsche kaufen.
Dafür ist man automatisch bereit, einen höher price to eine Dienstleistung, die nur Mittel zum Zweck ist.
Das stimmt.
Ich meine, es gibt ja so ein paar Punkte, where sich die einzelnen Broker durchaus unterscheiden.
Also, vielleicht ganz unten sind so Anbieter wie so eine Trade Republic, vielleicht noch scalable, wo du dann ein sehr rudimentäres Angebot hast, was das nicht böse gemeint ist oder so, sondern du hast einfach eine breite Auswahl der Aktien, etc.
Also rudimentär ist das vielleicht der falsche Kriff.
But the classical Service einer Filialbank.
Genau, und ich habe ihn auch eingeschränkt im Sinne von wo ich handel.
Du kannst ja Aktien nicht nur an einem Handelsplatz handeln, sondern an ganz vielen.
Und bei Trade Republic zum Beispiel, da hast du halt nur einen.
Und das kann halt zum Teil Unterschiede natürlich machen.
So, Stichwort Spread, da sind wir wieder.
An einer Börse kannst du zum günstigeren Kurs kaufen, an einer anderen zu einem höheren.
Und ja, gerade wenn ich höhere Investments tätige, kann das tatsächlich ein Unterschied machen.
Heißt also, wenn ich halt mehr Geld zum Investieren habe, dann suche ich mir vielleicht eher einen Anbieter, wo du mehr Handelsmöglichkeiten hast.
Also, das sind so ein paar Unterschiede ja letztlich, die es da gibt.
Ich glaube, wenn wir bei BitParn dann nochmal zurückgehen, die tun es jetzt, also es ist jetzt schon eine Chance für sie am Ende, weil zu verlieren, haben sie ehrlich gesagt nicht viel.
Wie wir auch herausgehabt, sie müssen das eigentlich auch tun.
Ja, bei denen steht ja auch noch der Elefant-Börsengang im Raum.
Ja, ein paar Wachstumsfantasien.
Ein paar Wachstumsfantasien schön, ein bisschen die Nutzerzahlen nochmal nach oben drehen und so weiter.
Klar, also für die auch wichtig.
Und technologisch ist es wohl auch nicht so ultra komplex, den Aktienhandel jetzt unbedingt anzubieten, heißt das, hat man mir da gesagt.
Okay, verstehe ich alles, und du hast gerade aber noch ganz interessanterweise gesagt, ja, wer am Ende noch so überlebt.
Und diese These, das haben wir vor einigen Jahren, Dukas, schon mal debattiert.
Das war ja, als die Zinswende aufkam, ab 2022, wo er klar war, okay, Wachstumsunternehmen, die trifft es nun mal extrem hart, alles wird abgezinst und da die Frage, wer überlebt das denn jetzt alles, gerade in der Zeit, wo vielleicht weniger Leute investieren.
Und tatsächlich ist da aber nicht viel passiert.
Also es gab ja keine große Übernahmewelle oder so.
Nee, ich bin mir auch mal bei dem Ausrufen einer Übernahmewelle nicht sicher, ob das nicht die Feuchten Träume von Beratern und Investmentbankern sind, die daran verdienen.
Und die Frage ist natürlich auch, inwiefern es überhaupt zu Übernahmen kommt, weil ob es dann interessant ist, für einen größeren Broker und einen kleineren zu übernehmen.
Am Ende kauft man ja nur die Kundendatei.
So, und in der Regel nicht so die Technologie oder das Interface, weil das hat man ja selbst.
Ja, da muss man da muss man dann mal sehen.
Aber da war doch, war es nicht, letztes Jahr, als debattiert wurde, was ist mit Scalable, dass da Gespräche mit, ich glaube, der deutschen Wand gäbe.
Ich würde jetzt sagen, genau, da hast du recht, da müssen wir nochmal differenzieren.
Das war nicht letztes Jahr, sondern vor letztes Jahr.
Gerade für die klassischen Banken kann natürlich die Technologie schon interessant sein, aber wenn es gucken, Broker untereinander, also ob jetzt das eines Tages Sinn machen würde für eine Trade Republic einen kleineren Neo-Broker zu übernehmen, da hätte ich meine Zweifel.
Aber klar, für eine herkömmliche Filialbank kann es natürlich sinnvoll sein, zu sagen, wir kaufen uns jetzt die Technologie und das schicke Interface, weil wir kriegen das auf unseren eigenen System nicht hin.
Und ich glaube, die Frage, die sich dann natürlich wahrscheinlich die Hörerschellen ist, ist schon, wie gehe ich damit als Kunde um?
Welche Strategie fahre ich?
Mein Ratschlag wäre da eigentlich, sich im Zweifel auch über mehrere Broker zu diversifizieren.
Machst du das doch selbst?
Ja, ich mach das auch selbst.
Wo bist du so?
Ich bin bei der Comdirect, bei Flatex und bei Scalable.
Bei drei Stück tatsächlich.
Ja, bei drei Stück, genau.
Bei ComDirect habe ich aufgehört, zu sparen, wenn es zu teuer war, muss ich gestehen.
Was waren die fünf Euro oder zehn Euro?
Also, als ich aufgehört habe, das zu sparen, wollten sie 1,5 Prozent pro Sparplanausführung.
Okay, das ist schon frech.
Der Sparplan hat kostenlos zu sein.
Genau, das fand ich auch eher frech.
Und jetzt probiere ich Flattex und Scalable aus.
Das heißt, man hängt nirgendwo so ganz am ganz am Fliegenfänger.
Und ich finde es auch deshalb interessant, das einfach zu vergleichen und dann herauszufinden, naja, also wo finde ich dann wirklich das Interface am besten, wo erreicht man den Kundenservice eher und wo mal schlechter.
Gut, vielleicht auch bei dir Berufskrankheit mit so als Journalist, da guckt man sich mal verschiedene Sachen an.
Ich kenne es selbst.
Aber gerade wenn man ein bisschen mehr Geld anzulegen hat, dann würde ich sagen, kann es sich schon empfehlen, auch da zu diversifizieren.
Gerade vor dem Hintergrund, wenn wir sagen, okay, vielleicht gibt es eines Tages nicht mehr alle Broker, die es heute gibt, dann möchte man ja ungern super viel Geld bei einem Broker liegen haben, der dann gerade in der Abwicklung steckt.
Klar, wobei ich verliere da ja auch erstmal kein Geld.
Es wird dann nämlich halt nicht mehr scalable Kunden und keine Ahnung, was weiß ich Kunde, wenn es übernommen wird.
Ich kenne, mir hat mir jemand erzählt von einem Fall, wo dann ein, ich meine, der Broker mal eine Abwicklung gegangen, das kann dann schon, also man verliert dann nichts von seinem Depot, aber es kann dann schon organisatorisch sehr aufwendig, wäre gut.
Das stimmt, das stimmt.
Und ja, ich glaube, das ist so die Frage.
Nach einer kurzen Unterbrechung geht es gleich weiter.
Bleiben Sie dran.
Egal ob Aktienportfolio oder Kryptoderivate, der preisgekrönte Broker Libertex vereint die Welt des Tradings in einer einzigen App.
Nutzen Sie den Invest-Account für echte Aktien sowie den CFD-Account für gehebelten Handel mit über 400 Basiswerten.
Laden Sie jetzt die Libertex-App herunter oder besuchen Sie Libertex.com slash.de für mehr Informationen.
Wie man sich da ein bisschen aufstellt.
Das stimmt.
Aber hast du noch eine heiße Idee, wer denn ein Übernahmekandidat wäre?
Würdest du die Glaskugel blicken?
Nee, würde ich, glaube ich, ungern machen.
Da lernen mich meine wenigen Jahre als Journalist doch immer sehr vorsichtig zu sein, weil die Dinge dann oft anders kommen.
Zum Beispiel gerade bei dem von dir in Erinnerung gerufen Gerücht, das Deutsche Bank als Gelbe Interesse hat, da ist da nichts draus geworden.
Ich meine, die rede aber auch im Artikel da was von Gesprächen und das kann ja tatsächlich irgendwie alles Möges sein.
So, es ist halt immer die Frage, ob sich große Unternehmen nicht regelmäßig haben mit kleineren unterhalten, um einfach mal zu gucken.
So, und da muss man sagen, es gibt auch kleinere Broker, wo man drauf schaut und denkt, hm, komisch, was das Geschäftsmodell, aber manche haben dann ja doch eine sehr spezialisierte Zielgruppe.
Also sagen, ich bin für die Heavy Trader, also für die Leute, die mehrmals in der, mehrmals in der Woche oder mehrmals am Tag traden.
Frühschein Sino, Herr Hillen.
Genau.
Für die mache ich ein spezielles Angebot.
Das sind dann ja doch Geschäftsmodelle, die kommen sogar mit wenigen Kunden aus.
So, und wenn diese Kunden dann, auch wenn es, weiß ich nicht, nur ein paar tausend sind, zufrieden sind.
Ja, je nachdem, wie man es dann ausgestrahlt, welche Kostenfutter hat, vielleicht rechtet sich das dann schon.
Und wenn man da so seine Nische findet, dann ja.
Mut zur Nische, also.
Ja, es kommt halt darauf an, was man macht.
Das haben wir ja, klingen auch schon so ein bisschen durch, auch bei BitPanda.
Okay, das haben wir, glaube ich, im Brokermarkt einmal umrundet.
Lukas, vielen Dank auch, dass wir einmal Einblick in dein Depot gegeben, was bezieht, wo das ganze Geld hin so liegt.
Vielen Dank und bis zum nächsten Mal.
Bis zum nächsten Mal, Philipp.
Vielen Dank.
Update.
Bison knackt Nutzerrekord.
Bleiben wir mal in der Brokerwelt.
Die Crypto-App Bison hat nun eine Million Kunden.
Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Plus von knapp 13 Prozent, während der Bitcoin weiter vor sich hin darbt.
Mal schauen, wie es jetzt noch so weitergeht.
Bison selbst sagt, dass sich an Tagen mit neuen Rekordständen beim Bitcoin und die gab es ja trotzdem im vergangenen Jahr durchaus, sechsmal so viele Neukunden registriert haben wie gewöhnlich.
FOMO funktioniert also doch.
Bison selbst sieht natürlich vor allem die zunehmende Akzeptanz von Kryptowährungen als Katalysator und ihren Partner im Hintergrund.
Bison ist nämlich die Crypto-App der Börse Stuttgart, also eine Adresse, der bislang auch, naja, sagen wir mal, weniger Krypto-affinen Nutzer vielleicht etwas mehr vertraut haben.
Und zum Ende der Folge haben wir noch mal ein Hinweis in eigener Sache.
Die Wirtschaftswirre feiert in diesem Jahr ihren 100.
Geburtstag.
Und das nehmen wir zum Anlass für ein kleines Geschenk für euch.
Wer gut informiert mit uns durch dieses besondere Jahr gehen möchte, kann jetzt ein günstiges Angebot nutzen und die Wirtschaftswoche zwölf Monate lang mit 40% Rabatt lesen.
Gedruckt oder digital.
Und ganz neu gibt es ab zu voll auch das Wirtschaftsabo.
Wirtschaftswoche und Handelsblatt in einen Digitalabo.
Zum Start ebenfalls mit 40% Rabatt.
Die Aktion gilt bis zum 2.
Februar und ihr findet sie unter vivo.de slash 2026.
Den Link haben wir euch auch unten in die Episodenbeschreibung gepackt.
Ich hoffe euch hat die Folge gefallen und dass ihr auch nächste Woche wieder einschaltet.
Schüsseldorf aus Düsseldorf.
Bitcoin and Beyond.
Yeah.
