# Financing Germany's Energy Transition and Dollar Decline

**Podcast:** Handelsblatt Today - Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage
**Published:** 2026-01-28

## Transcript

Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Handelsblood Today.
Wir sprechen börsentäglich über wichtige Nachrichten und ihre Bedeutung für die Finanzwelt.
Und wir klingen heute ein wenig anders, denn ich stehe nicht wie sonst in einem Podcaststudio, sondern ich bin auf dem Handelsblatt Energiegipfel in Berlin und nehme ausnahmsweise mit einer mobilen Ausrüstung auf, während nebenan verschiedenste Köpfe aus Politik, Wissenschaft und Technologie über die entscheidenden Fragen für das Energiejahr 2026 sprechen.
Und wir bei Today widmen uns heute einem Thema, das Milliarden kostet und über die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschland entscheidet, die Energiewende.
Und die ist ohne staatliche Mittel nicht zu stemmen.
Allein in diesem Jahr will der Bund fast 30 Milliarden Euro ausgeben, um die Strompreise für Haushalte und Unternehmen zu dämpfen.
So viel wie nie zuvor.
Und gleichzeitig stehen Stadtwerke und Regionalversorger bis 2045 vor einer Finanzierungslücke von mehr als 300 Milliarden Euro, um Netze, Wärme und erneuerbare Energien umzubauen.
Die zentrale Frage lautet also: Was braucht es, um die Finanzierung der Energiewende möglichst gut aufzustellen?
Setzt der Staat sein Geld richtig ein und brauchen wir mehr Zuschüsse oder gezieltere Instrumente, die private Investitionen auslösen und die Systemkosten senken.
Darüber und mehr spreche ich heute mit Julia Blesius von der Agora Energiewende und Stefan Wintels, dem Chef der Förderbank KfW.
Vorher aber kommt noch unser Marktupdate, also bleiben Sie dran.
Heute ist Mittwoch, der 28.
Januar und ich bin Sandra Grünefeld.
Jetzt wollen wir aber erstmal auf die Märkte blicken und dafür schalten wir zu meiner Kollegin Judith Henke nach Frankfurt.
Hallo Judith.
Hallo Sandra.
So, Judith, wir müssen auf jeden Fall über den Dollar sprechen.
Die Weltleitwährung, die steht ja mächtig unter Druck, und sie fällt zum Euro auf das tiefste Niveau seit Jahren.
Und dahinter steckt, dass sich Investoren weltweit im großen Stil von ihren Dollarbeständen getrennt haben und noch trennen.
Wo genau stehen wir denn aktuell und wie schätzt du die Entwicklung ein?
Ja, aktuell, ich habe eben geschaut, da lag der Wechselkurs zum Euro bei ungefähr 1,19 US-Dollar.
Das ist der niedrigste Stand seit Juni 2021.
Und weltweit stoßen derzeit Investoren ihre Dollarbestände ab.
Der Dollar-Index, der fiel erstmals seit vier Jahren unter die Marke von 96 Punkten.
Ja, die Experten sind besorgt.
Es scheint so, als sei das Vertrauen in die US-Politik nachhaltig beschädigt.
Und hier ist vor allem die Reaktion von Donald Trump, also dem US-Präsidenten, interessant.
Der bezeichnet nämlich die dynamische Abwertung als großartig.
Denn die US-Exporte würden ja dadurch weltweit, besonders gegenüber China und Japan, günstiger werden.
Ja, kann man drüber denken, was man will.
Die Dollarverkäufer ermuntert das eher dazu, den Druck auf die Währung weiter zu erhöhen.
Und was bedeutet das dann im Umkehrschluss für andere Währungen, also allen voran natürlich den Euro?
Ja, für den Euro bedeutet diese Entwicklung natürlich eine starke Aufwertung.
Und ein starker Euro verbilligt Importe in den Euro-Raum, was die Inflation dämpft und die Teuerungsrate unter die Zielmarke von zwei Prozent drücken könnte.
Also die Zielmarke, die sich die Notenbank gesetzt hat.
Und dementsprechend bringen EZB-Notenbanker wie Martin Kocher bereits mögliche Zinssenkungen ins Spiel, sollte der Euro immer weiter aufwerten, um einer aus ihrer Sicht zu geringen Teuerung entgegenzuwirken.
Und auch andere Währungen profitieren von der Dollarflucht, vor allem der Schweizer Franken, der hat so einen Safe-Haven-Status.
Und auch der britische Pfund.
Da lag der Dollar gegenüber dem Pf auf dem tiefsten Stand seit 2021.
Und wir sehen ja auch schon weitere Effekte.
Das schwindende Vertrauen in Dollaranlagen.
Das lässt Investoren großflächig auch zu alternativen Assets greifen, die als sicher gelten.
Da gibt es ja ein paar.
Viele investieren zum Beispiel in Edelmetalle.
Und der Goldpreis, der hat wieder einen neuen Rekord erreicht.
Lass uns darüber mal genauer sprechen.
Gold wird ja, überwiegend in US-Dollar gehandelt.
Welche Effekte, Judith, sehen wir also auch dadurch im Moment?
Ja, also einmal, du hast recht, du hast es richtig angesprochen, Gold wird in Dollar gehandelt und wird natürlich dadurch, also wenn die US-Währung sich abschwächt, wird Gold für Anleger aus anderen Währungsräumen attraktiver.
Und das treibt natürlich die Nachfrage kurzfristig zusätzlich, aber ich glaube, langfristig gibt es viel triftigere Gründe, die auch mit der Dollar-Schwäche zu tun haben.
Die dazu geführt haben, dass Gold zeitweise die 5300 Dollar-Marke geknackt hat.
Denn Investoren nutzen zunehmend Gold als Anti-Fiat-Währung quasi.
Sie wollen sich also vor politischer Einflussnahme auf Währungen und damit ist vor allem der US-Dollar gemeint schützen.
Denn wir haben die Situation, dass die USA immer größere Schulden aufnehmen und die sind eigentlich kaum mehr zu bewältigen.
Und deshalb ist es natürlich im Sinne Donald Trumps, dass die Zinsen gesenkt werden.
Und die US-Notenbank blieb bisher relativ standhaft, hatte eine relativ straffe Geldpolitik noch verhältnismäßig.
Das gefällt natürlich Donald Trump nicht.
Und deshalb setzt er den Notenbankchef Jerome Powell massiv unter Druck, die Zinsen zu senken.
Die Sache ist, wenn eine Zentralbank ihre Unabhängigkeit verliert, dann dämpft das das Vertrauen in die Währung, logischerweise, weil die Währung dann beeinflussbar ist.
Das heißt, das Vertrauen in den US-Dollar sinkt und das schwächt den Dollar eben weiter ab und davon profitiert ebenfalls Gold.
Und hinzu kommt, dass nun der Markt auch sinkende Leitzinsen langfristig erwartet, spätestens wenn Powell im Mai ersetzt wird.
Ja, aktuell erwarten zwar, also für die nächste FET-Sitzung erwarten die Experten zwar eine Zinspause, aber es bleibt abzuwarten, wie sich langfristig die US-Notenbank angesichts des Drucks aus dem Weißen Haus schlägt.
Ja, da werden wir natürlich entsprechend dranbleiben.
So, und Jute, zu guter Letzt, welche Einzelwerte waren denn aus deiner Sicht heute noch besonders spannend.
Es kommen ja leider nach Börsenschluss auch noch weitere, aber genau, statt jetzt.
Genau, gucken wir erstmal auf die aktuellen Einzelwerte.
Da haben wir einmal die deutsche Bank.
Die Aktie gab zeitweise stark nach.
Um mehr als 3% liegt auch immer noch leicht im Minus.
Der Hintergrund ist, dass es Ratzien gab in den Geschäftsräumen in Frankfurt und Berlin.
Es besteht der Verdacht auf Geldwäsche.
Es geht um verspätete Verdachtsmeldung in Zusammenhang mit einem russischen Oligarchen.
Und das Timing ist denkbar ungünstig, da die Bank am Donnerstagmorgen ihre Bilanzzahlen für das vergangene Jahr vorlegen möchte.
Ja, und aktuell gab es auch Bewegungen bei LVMH.
Die Aktie gab nach enttäuschenden Reaktionen auf die eigentlich übertroffenen Umsatzerwartungen um bis zu 19 Prozent nach.
Demgegenüber konnte aber der Chip-Ausrüste ASML mit einer starken Prognose punkten und um bis zu 6 Prozent zulegen.
Und du hast es eben schon angedeutet.
Nach Börsenschluss wird das noch einmal sehr spannend.
Da legen nämlich die Tech-Giganten Microsoft, Tesla und Meta Ihre Quartalszahlen vor.
Und da sind die Erwartungen der Investoren extrem hoch.
Das heißt, die Erwartungen können natürlich auch leicht enttäuscht werden, was dann auch die Aktienkurse und da werden wieder wieder am Anfang unserer Schalte den Dollar weiter belasten könnten.
Also es bleibt wirklich spannend.
Vielen Dank für den Überblick heute, Judith.
Gerne.
Und an dieser Stelle auch wie immer noch der wichtige Hinweis an Sie, liebe Hörerinnen und Hörer.
Die Inhalte dieses Podcasts sind ausdrücklich keine Anlageempfehlung, sondern Sie dehnen lediglich Ihrer Information.
Wir übernehmen für mögliche Verluste keine Haftung und werden auch an möglichen Gewinnen nicht beteiligt.
Und ich habe noch gute Neuigkeiten für Sie.
Neben Today gibt es beim Handelsblatt ab sofort noch einen neuen Finanzpodcast.
Der heißt HandelsblattInvest und es ist unser neuer Podcast für professionelle Investoren und ambitionierte Privatanleger.
Unsere langjährige Wall Street-Korrespondentin Astrid Dörner, die spricht darin jede Woche mit internationalen Finanzmarktexperten über die wichtigsten Trends an den Kapitalmärkten.
Freuen Sie sich also auf exklusive Analysen zu Aktien, zu Anleihen, Rohstoffen oder auch Krypto.
Und jeden Mittwochmorgen gibt es da eine neue Folge.
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Und die erste Folge, die veröffentlichen wir übrigens auch hier auf dem Today-Kanal kostenlos.
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Und jetzt wollen wir uns der Frage widmen, welche Rolle staatliche Mittel für die Finanzierung der Energiewende spielen sollten.
Damit kommen wir zu meinem Gespräch mit Julia Blesius von der Agora Energiewende und Stefan Wintels, dem Chef der Förderbank KfW, that ich heute Nachmittag auf der Innovation stage des Handelsblatt Energiegipfels geführt habe.
Das ist eine der vielen Kernfragen, über die auch auf dem diesjährigen Energiegipfel, des Handelsblatt in Berlin viel gesprochen wird.
Genau da befinden wir uns jetzt auch gerade.
Man nimmt die Umgebungsgeräusche wahr.
So, und wenn wir über bezahlbare Energie sprechen, dann rückt natürlich auch die Finanzierbarkeit der Energiewende immer stärker in den Fokus.
Denn wir alle wissen, sie ist essentiell for eine zukunftsfähige, für eine klimaneutrale Wirtschaft and the Zukunftsfähigkeit unseres Standorts Deutschlands.
And the financiation muss auf stabilen Fundament staan.
Grund für uns deshalb mal heute bei Handelsblatt today, darüber zu sprechen, welche Rolle staatliche Mittel bei der Finanzierung der Energiewende spielen sollen.
Ich freue mich that für zwei Gäste bei mir sind.
Die stelle ich jetzt einmal kurz vor.
Einmal Julia Blesius ist hier.
Sie ist seit Juli 25 Direktorin der Deutschland bei der Agora Energiewende.
Eine Denkfabrik, die Konzepte hin zur Klimaneutralität entwickelt.
Herzlich willkommen.
Vielen Dank für die Einladung.
Und bei mir ist auch Stefan Wintels.
Er is seit November 2021 Vorstandsvorsitzender der Deutschen Förderbank KfW.
Herzlich willkommen hier.
Vielen Dank, Frau Grünefeld für die Einladung.
Sehr gerne.
So, und ich habe für den Einstieg in dieses Gespräch mal zwei Zahlen für Sie mitgebracht.
Die meiner Meinung nach besonders aufhorchen lassen, gerade in diesem Jahr, aber auch perspektivisch.
Und zwar sind es einmal die 29,5 Milliarden Euro.
Bundesmittel, die zur Strompreisdämpfung noch in diesem Jahr eingesetzt werden sollen.
Und auch die 346 Milliarden Euro Finanzierungslücke bei Stadtwerken und Regionalversorgern bis 2045, wenn wir uns mal die langfristige Planung anschauen.
Deshalb die Frage zu beginnen an Sie beide mit bitte um eine Möglichkeit, weil wir danach näher ins Detail gehen wollen.
Sind diese Zahlen eher Ausdruck einer übergangsphase oder müssen wir das schon als Warnsignal eher verstehen, dass unser Finanzierungsmodell der Energiewende grundsätzlich überdacht werden sollte?
Herr Wintels, fangen Sie an.
Ja, es sind ja zwei unterschiedliche Zahlen.
Die Strompreissubventionierung will nachhaltig, also über sehr lange Zeiträume aus meiner Sicht nicht funktionieren oder nur schwer funktionieren, weil wir im Augenblick auch gar nicht die Spielräume strukturell im Haushalt haben auf einer längeren Zeitachse.
Seit denn man hat eine ganz andere Priorisierung bei den Ausgaben im Haushalt.
Also yeah for year.
And the twenty forte is we read yet in Deutschland darüber that we are either capital both hybrid capital brauchen and not Fremdkapital.
Yeah, absolutely.
This is in the table of a forge.
Auf die Börsenstrompreise.
Da ist ein ambitionierter Weiter ausbau von Erneuerbaren ganz entscheidend.
But when man auf die Strompreise der Endverbraucher und Verbraucherinnen schaut, ist es natürlich wichtig, dass die Systemkosten und damit dann auch die Netzentgelte niedrig bleiben, weil die einen großen Teil der Stromkosten ausmachen.
Zur Frage der Investitionsbedarfe bei den Stadtwerken, da würde ich eher sagen, das ist ein vorübergehendes Phänomen, aber nichtsdestotrotz eine riesige Herausforderung.
Also auch wir haben uns das im letzten Jahr in der Studie mal genauer angeschaut anders gesehen, okay, da gibt es Finanzierungsbedarf von 627 Milliarden bis 2045.
That is in the tat a gross summer.
But we see the greatest teil der Investition fell to 2035 on.
Danach is then besser.
That is jail a good.
And what sozusagen names, Fremdkapital, is that we can have a Stadwerke.
And man muss sich ganz genau anchauen, wie die jeweils aufgestellt sind anders in Einzelfall braucht, um Rahmenbedingungen to schaffen, damit die diese Investition stemmen können.
In jedem Fall.
Herr Wintels, lassen Sie uns bei the Strompreisdämpfung nochmal ein bisschen ins Detail gehen.
Aussicht einer Förderbank.
Sind solche Entlastungsummen aber auch ein notwendiges Signal?
Also an Unternehmen, wenn man sich das nochmal explizit anguckt, oder würden Sie sogar sagen, das macht Investoren sogar eher misstrauisch, weil es natürlich zeigt, dass das System so teuer geworden ist.
Ja, ich glaube nicht, das System ist teuer geworden.
Energie ist für uns in Deutschland teuer geworden.
Insbesondere als Ergebnis des Angriffskrieges Russland in der Ukraine and the Wechsel von Gas, insbesondere dann auf Erneuerbaren, der Ausstieg aus Kohle.
Das hat alles preiseffekte zur Folge, die schwer zu modellieren sind.
And the Forderung der Industrie nach einer Strompreissubventionierung war ja sehr laut.
Und ich glaube, wir müssen nicht nur nachhaltige andere Energie haben, we müssen vor allem preislich wettbewerbsfähig sein am Standort Deutschland, wenn wir den industriellen Kern hier in Deutschland behalten wollen.
Das hat die Bundesregierung aus meiner Sicht erkannt.
Und deswegen ist es als Sofortmaßnahme aus meiner Sicht auch richtig.
Es wird aber alleine nicht reichen.
Wir haben es heute auch vom CFO der Backerchemie unter anderem gehört.
Diese Anlageninvestition, zum Beispiel in der Chemie, sind Investitionen, die sich über 10, 20 Jahre rechnen müssen.
Und deswegen haben wir noch weiter Hausaufgaben, Rahmenbedingungen zu schaffen, die es unternehmen ermöglicht am Standort sicher Investition zu tätigen by der Faktorkosten Energie.
We have andere Faktorkosten, Arbeit, etc.
Aber für den Standort für diese Art der Industrie sind die Energiekosten eine wesentliche Variable.
In jedem Fall.
Gleichzeitig muss man sich natürlich fragen, wofür reicht das Geld auch mit zuerst?
Wie muss man priorisieren?
Sie haben ja gerade auch schon das Netz angesprochen, Frau Blesius, wie blicken Sie denn auf die, also 6,5 Milliarden Euro sollen ja in diesem Jahr noch die Übertragungsnetzentgelte dämpfen.
Und die haben die finanzielle Belastung der Stadtwerke gerade schon thematisiert.
Würden Sie sagen, ist denn das finanzpolitisch klug gemacht?
Also Netzentgelte zu subventionieren, während die Investitionsbasis der Unternehmen ja selbst eher schwach ist, oder sollte es dann nicht lieber effizienter in den Netzausbau gestellt werden?
Also Subventionen sind immer gut, um schnell uphilfe zu schaffen oder schnell für Entlastung zu sorgen.
Jetzt sind aber 6,5 Milliarden a ganz schön Geld.
Wenn man das mal sozusagen in vergleich zum Bundeshaushalt sieht anders in vergleichen, was letztendlich bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern ankommt.
Da gibt es unterschiedliche Berechnungen.
Man sagt so um die 2 Cent.
That is not so wahnsinnig viel.
Deswegen Subvention ja, aber mittelfristig ist es auf jeden Fall wichtiger to investieren.
Dafür zu sorgen, dass die Infrastruktur ausgebaut wird, dass sie schnell ausgebaut wird.
Da würde ich auch keinen Fragezeichen dahinter machen.
Aber trotzdem natürlich darauf zu achten, dass die Kosten im Rahmen bleiben.
Auch das macht ja absolut sinn.
Und da ist, weil Sie jetzt sozusagen von staatlichem Geld gesprochen haben, natürlich staatliche Beteiligungen sind ein Hebel, die auch Kosten nach unten bringen können und damit dann auch die Netzentgelte senken können.
Und die Agora fordert ja auch seit langem, möchten Sie das noch kommentieren?
Nein, ich hatte nur zu Mikro gegriffen, weil ich dachte, die nächste Frage geht an mich.
Aber mir ist es nochmal persönlich wichtig, bei der Frage der Kosten, nochmal sehr deutlich zu beton.
Der Ausbau und die Modernisierung der Stromnetze ist unabhängig davon from Energieträger.
Also manchmal wird die Frage nach erneuerbaren Energien mit den hohen Infrastrukturkosten vermischt.
Das ist nicht der Fall.
Wir sollten die Energienetze ohnehin modernisieren, digitalisieren und flexibilisieren.
Das ist eine sinnvoll in den Standort Deutschland.
No more kurz aber zu Ihnen, die Agora fordert natürlich auch schon mehr staatlich bei Netzing, bei flexibility, by Marktdesign.
Deshalb die Frage an Sie, welche dieser Bereich sind aus Ihrer Sicht am stärksten, for the Gesamtkosten der Energiewende.
Also ich glaube, man muss sich immer mal zuerst angucken, wo fließt überhaupt staatliches Geld hin.
Ich hatte das ja auch eben schon in der Presentation gezeigt, wenn es darum geht to investiert, wenn es auch darum geht, in the Energiewende to investiert.
Das eine is natürlich seine eigenen Infrastrukturen, Gebäude, aber auch Netze, ÖPNV, the Deutsche Bahnhof, decarbonisieren muss.
And that is natürlich wichtig, auch in forward to say, that man da selber for the way where it is, where we have stacking capital private investition muss, muss man sich natürlich genau angucken, wo is das am besten the fall.
The is sozaged aus Klimaneutralität muss das da sein, where growth emissionshebel sind also where man wirklich emission can the man a besoin investitionsdynamic auslösen can also auch that is besonders without the is and da sind wir then auch wieder by the network is that where systemkosten inside gesenkt werden so that staat a wichtig aufgabe in jedem falls also what wouldn't you then what can investor or banken damit let's end our net investment schneller gunstick and risicoärmer yeah I think is financial not the engass.
We see that on the gross interest antenna but it looks like it's not the growth.
In climate read we here not about a Bruchteil dessen what erford is on the Klimaziele to arrive, namely investors in this stabile infrastructure investor.
These rendite anford as when they in a active in venture capital investigation.
But we can gewöhnen that they're capitalkosten derived new finances ansprechen inside when it's eigencapital and hybrid capital gains.
That will the deutsche institutional capital from pensions fonds or Deutschland in international context.
That will the market.
Gleich is the mobility of private capital notwendig.
And that we in a art to work that is so gun as we are.
What were this?
The gunsticks is my thought when we have for a reform of our rent systems to ask what the Holland has, and started pensions in Deutschland have a so genuinely national bias have investors invest in our eigenvalue.
And when they have the price.
The Nachfrageseite stärken und dann reden wir über eine Reform der Sozialsysteme und zwar in der Säule 1, 2 und 3.
That's a riesenchance für den Standort Deutschland.
Wie sehen Sie das?
Ich wollte ehrlich gesagt nochmal was zu ergänzen, dass wir sagen, neben diesem Frage, wie steckt man das insgesamt hin, dass man sich einfach sehr genau nochmal angucken muss, wer wo wie investieren kann und wer nicht.
We have uns the Energieversorgungsunternehmen angeschaut und die in sieben Cluster aufgeteilt.
Da sind auf der einen Seite große private Konzerne, die einen großen Teil der Community versorgen.
And it's another end, also erstmal the classical, die, die kleinere Bilanzsummen haben und die in der Regel auch viel kleinere, also viel geringeres Eigenkapital have oring eigen capital as the großen.
They brauchen natürlich eine ganz andere Unterstützung, weil die not in der Lage sind im gleichen Maß mal Eigenkapital to erhöhen.
They have relativ wenig Möglichkeiten, was Innenfinanzierung betrifft, weil die oft an Communen hängen, die im schlimmsten Fall sogar noch verschuldet sind.
Andere Bereiche der Daseinsvorsorge quer, Schwimmbäder, aber auch den ÖPNV, den wir auch ganz dringend brauchen für die Dekarbonisierung.
Und die haben eigentlich einfach wenig Möglichkeiten, auch Fremdkapital und zusätzliches Eigenkapital einzuwerben, auch weil sie oft viel zu kleinen Tickets have.
Also für die muss man einfach nochmal andere Lösungen finden als für einen großen Privatversorger.
Das stimmt.
Ich kenne die Clustering in sieben nicht, aber definitiv müssen wir differenzieren.
Aber es ändert nichts an der strukturellen Fragestellung, dass wir die Nachfrageseite stärken müssen.
And natürlich is it so we have in Deutschland nicht nur das Thema zu adressieren, wir haben in Deutschland in vergleichen, vielen anderen Länder aimed to address.
And bond, lender, and community.
This is standardisier.
Daran arbeiten we as KFW and that comes out the Deutschland Fonds in space.
When it is Fond Productions to entwick, that will not from heart to morrow to pass, where we can tell you the Fonds for the institutional investor in this fonds investigation.
That's a language.
Tatsächlich würde ich mit Ihnen beiden gerne noch ein bisschen dabei bleiben, wie man gezielt capital mobilisiert becomes and welche Anreize oder welchen Rahmen dafür letztendlich the staff schaffen sollte.
When we could say, nochmal wie der CO2-Preis, Stromsteuer, Netzentgelte, Umlagen, that's all setzt let's end up preissignale.
That is clear.
Und die gelten natürlich auch als centrales Steuerungsinstrument der Energiewende.
Aber da würde ich gerne mit Ihnen mal so ein bisschen kritisch nachhaken, was sich da verbessern lässt.
Denn Frau Blesius, wo liegen denn da für Sie auch die Grenzen von einerseits eben Preissignalen?
When kippen Sie sozial auch oder politisch and bremsen am Ende die Energiewende?
Wie ist das zu bewerten?
Also zu Preissignalen kann man viel sagen.
Also, Preissignale have a sehr wichtige Rolle.
Wir könnten sie in Deutschland an vielen Stellen noch mehr nutzen, zum Beispiel durch lokale Strompreise und so etwas, was wieder zu flexibilität, also was ein Flexibilitätanreizig and then wieder systemkosten senkt und so weiter.
Aber es gibt natürlich auch die other Seite.
Sie sind wichtig anders, they are a witch pfeiler in einem Mix of Policy.
You have the CO2 preiscono.
Jetzt gibt es den ja in verschiedenen Sectors.
When we just malgucken by Gebäude and Fair, there spielt this.
Erstens, that we so to say by 2045, this land decarbonisieren.
And it can for all, that not all have.
Nehmen wir zum Beispiel mal die Förderung für Wärmepumpen.
Das ist ja auch etwas, this is what we have in der Discussion is.
Die is schon so, die is schon sozial gestaffelt.
Da gibt es schon verschiedene Staffelungen.
Aus meiner Sicht könnte man da aber noch eine Schippe drauflegen, noch mehr differenzieren, also weniger diejenigen fördern auf der einen Seite, where people with geringer the umstieg not leisten.
That he's a central.
There are other things.
Can I have a forlage game?
Is that a credit and so on to be anything?
But a wicked stichworthy.
The other frame is the emissions.
So it would feel more sense to the Förderung gleich and the delta cooking.
So that's more anchoring to erhöhen or not to senken, dass man das Geld, which man da im Moment staatliches Geld zur Verfügung hat, not mal ganz anders einsetzen könnte.
Herr Wintels, ich hätte sonst noch nicht so gut.
Richtig.
And we as KFW and auch in my verantwortung haben we in 2022 a strategy given, die the working of the middle point of unserity still.
And in so far, I can't strike, was Frau Blesius had we must in Deutschland a earlier debate, with Euro we welche effects or working.
That can be in CO2 messenger, that can be in anza messenger, etc.
That's not the social geboten and the climate erforderlichen.
But someone had a transparent, and that is the political to prioritize and not the KFW.
We won't in unserboten transparent, and digital sein.
The heizungsförder can be inner secondly, when they so to all my KFW machen.
So soll the Förderung in 21st year outse.
You have shown häufiger gesagt, and I think that's generally investor, they can good with cost, but with unsicher.
Is insofian also violence a clear, when schmerzhafter Preispfad, there are absehbar is langfristically investitionsfreundlicher as wechselnde Entlastungspakete, Förderprogramme and what come to the world.
Name Sie nur the Feld der Stahl industry, where aus myst an your wake.
Auch in Europa and international when you show wie India, China, the USA, Brazil with this thing.
And the commitment, climate to arrange, feel this in key lender.
When we have the US American debate ausclammered, we have other forgets and less räumen.
And in this international wetbework, then spread it, I must have the Uhr show, spreading about this, and you have the Deutschland Fonds schon zum Thema.
Und Sie haben im Rahmen des Deutschlands Fonds, Deutschland Fonds, ein Rahmen entwicked, by the way, bei dem der Bund ja öffentliches Mittel und auch Garantien in Höhe von 30 Milliarden Euro einsetzt, um privates Kapital to mobilisieren.
Woran entscheidet sich aber aus Ihrer Sicht, obviously, is so gewählte instrument am Ende wirklich Hablewirkung entfalten and nicht an Wirkung verliert.
Selbstkritisch einmal, five Monate, uns mit den Startbausteinen zu beschäftigen.
Und wir tun dies aufgrund einer 77-jährige Erfahrung anders in diesem Findungsprozess alle relevante Stakeholder eingebunden.
Die Energiewirtschaft, we have the PWC-Studie erstellt, we have mit Finanzierungspartnern über die Deutsche Creditwirtschaft gesprochen.
Also we have etablierte Formate and it gives a great consensus that we, when we Fördering anbieten, the same capitalstructural Lösungen anbieten.
We fangen an with the Fremdkapital, where we risikoübernahmen anbieten in Höhe von 50 Prozent.
That is wichtig, damit die Bankbilanzen wieder entlastet werden.
Viele Banken, auch insbesondere Sparkassen, stoßen an Limitgrenzen.
Die wollen wir dadurch wieder entlasten.
We müssen dann, und da sind wir in der Abstimmung mit den Fachministerium über Hybridkapital und eventuell auch Eigenkapital reden.
Es entsteht ja häufig der Eindruck, dass nur die Kommunen für das Eigenkapital verantwortlich sind.
Das stimmt.
Erstmal is es eine Frage des Eigentümers, aber über Projektgesellschaften können auch Kommunen Eigenkapital von Dritten aufnehmen und nicht nur Hybridkapital.
And da bin ich sehr comfortable that we the work.
I think there is a break.
And obviously 550 or 600 Milliarden is a role by the Ausgestaltung auch entfalten, weil dieser Pfad, den auch die PBC-Studie in unserem Auftrag.
Wie zufrieden sind Sie mit dieser Ausgestaltung?
Also ich würde sagen, erstmal is der Deutschlandfonds eine gute Nachricht und das Instrumentarium, was da ins Besonderes für die Energieversorgungsunternehmen.
In der Tat is auch unsere Einschätzung, dass das sozusagen die Fremdkapitalfrage oder Herausforderungen für die neuen Jahre ganz gut adressiert.
Mittelfristig is, aber das haben Sie ja auch schon angesprochen, is the Frage des Eigenkapitals entscheidend.
Und dafür braucht es jetzt einfach Lösungen.
Aber da gibt es ja auch Ideen.
Also the Frage der Projektgesellschaften ist auch was, was wir immer für eine gute Lösung halten würden, in die dann sozusagen Einzelprojekte der Stadtwerken gesammelt werden können.
And auch die Ankündigung, dass man bestimmte Modelle, die es schon in vereinzelten Ländern gibt, zum Beispiel über Nachrangkapital zu gehen, that man daraus in Deutschland Standard macht.
Auch das begrüßen wir und hoffen that is dann auch wirklich kommt.
Ja, die Hoffnung stirbt zuletzt.
Kommen wir zu einer kleinen Schlussrunde or einem Fazit.
Da würde ich Sie beide bitten, sich einmal kurz in two sessions, where you then wouldn't, that öffentliches Geld tatsächlich Hebelwirkung for the Energiewende hatte and eben nicht nur as Gießkanne funktioniert hat.
Herr Wintels, machen Sie den Anfang.
Sehr gerne.
Definitiv unser Anspruch als KFW.
We are zutwirtschaft for KPI is when we have the way.
Aufbauen, möglicherweise alleine.
Und dann privates Kapital gewinnen, weil wir dann den Nachweis erbringen können, es funktioniert.
Frau Blesius, ich würde das, glaube ich, mal von der Nachfrageseite ausziehen.
Denn wir haben jetzt ja sehr viel über die Netze gesprochen, die es braucht.
Aber was wir letztendlich brauchen, damit die Energiewende wirklich erfolgreich ist, ist die Elektrifizierung.
Und zwar eine deutliche Zunahme des Tempos der Elektrifizierung bei Gebäuden im Verkehr und auch der Industrie.
And ich hatte ein gutes Gefühl, wenn wir 2030 sehen, dass diese Dynamik deutlich nach oben gegangen ist.
Also mit einem deutlichen gestiegenen Absatz von Wärmepunkten, einem deutlich gestiegenen Absatz von E-Autos und auch deutlichen Erfolgsgeschichten aus der Industrie.
Das fände ich eine gute Nachricht.
Und ich glaube, dann ist das auch irgendwas, was wirklich dann, also nicht von selber läuft, aber einfacher läuft, als wir uns das bisher noch vorstellen.
We werden es sehen.
Ich danke Ihnen vielmals für dieses Gespräch.
Vielen Dank.
Vielen Dank.
Damit geht die heutige Folge von Handelsblatt Today zu Ende.
Wenn Sie uns Feedback geben möchten, dann schreiben Sie uns doch gerne eine E-Mail an Today at Handelsblatt.com oder hinterlassen Sie uns einen Kommentar auf Spotify und Co.
Redaktionsschluss für diese Folge war um 16 Uhr and mein Dank für die Produktion geht an Christian Heinemann.
And Ihnen danke fürs Zuhören.
Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend oder wenn Sie uns morgens hören, dann einen guten Start in den neuen Tag.
Tschüss, bis bald.
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