# Puma Acquisition, AI Costs, and Energy Shifts

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-01-28

## Transcript

Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über das Pinterest-Problem, eine neue Robotikhoffnung und die Aktie, die den DAO ins Minus drückt.
Im Thema des Tages geht es um das Comeback der grünen Energie und in der AAAD erklären wir euch die neue Puma-Fantasie.
Alles auf Aktien.
Der tägliche Börsenschot.
Es begrüßen euch Holger Czepitz und Nando Sommerfeld aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Blick auf die Märkte.
Heute ist Mittwoch, der 28.
Januar, und wir wünschen euch einen ausgewogenen Start.
Tja, da war das Bild gestern ungewöhnlich unausgewogen, denn während der SP 500 um 0,4% zulegte und auf Rekordniveau schloss.
Und in NASDAQ ein 100 sogar 0,9% gewann, zeigte sich der altehrwürdige Dow Jones seltsam schwach mit einem Minus von 0,8%.
Und das wiederum lag an einer einzigen Aktie, nämlich United Health.
Tja, sowas passiert, wenn ein Index nur 30 Titel hat und dieser Titel dann abstürzt und dieser Titel vor allen Dingen auch noch so, ich glaube so knapp 5% gewichtet ist.
Ja, und genau das ist eben bei United Health passiert.
Minus 19,6 Prozent.
Es war überhaupt ein Katastrophentag für die gesamte US-Krankenversicherungsbranche.
Die Aktien, die sind am Dienstag eingebrochen, nachdem die Trump-Regierung angekündigt hatte, dass die Ausgaben für ein ziemlich beliebtes staatlich finanziertes Programm für ältere Amerikaner gedrosselt werden soll.
Das heißt, heißt also, es werden deutlich weniger Prämien fließen als erwartet, was die Aktien der beiden größten Anbieter von staatlich subventionierten Versicherungsprogrammen, nämlich United Health und Humana, jeweils rund ein Fünftel ihres Marktwertes kostete an einem Tag.
Ja, ich glaube, CVS Health hat auch kräftig federn lassen müssen.
Und unausgewogen präsentiert sich auch der Rest des Marktes, wenn man mal so schaut, gefragt waren, vor allem Momentum-Aktien.
Der MSCI-USA Momentum, der gewann 1,2% und so Momentum-Titel, die also zuletzt gut gelaufen waren, wie Corning, die hossierten um 16%.
Corviv um 10,7 und die Mega-Momentum-Aktie der vergangenen Woche, Micron, die flog auch weiter plus 5%.
Und die 12 Monats-Performance beträgt jetzt 380%.
Und was beflügelte diesmal die Aktien, der hat das Unternehmen will, eine neue Chipfabrik in Singapur für 24 Milliarden Dollar bauen, um die hohe Nachfrage nach KI-Speicher-Chips zu bedienen.
Mega-Momentum-Aktien, Micron.
Was sind das eigentlich für Fabriken für 24 Milliarden Dollar?
Also, ich meine, früher war es immer schon ein Fußballstadion für 100 Millionen Euro.
Das war immer schon eine Riesenagena.
24 Milliarden Dollar ist doch Wahnsinn.
Auch beim Dollar, da haben wir die super Überleitung, hielt das Momentum nach unten wiederum an.
Der fiel nämlich auf ein Vier-Jahrestief.
Der Euro-Sprang erstmals seit 2021 über 1,20 Dollar 20.
Und ja, Gold schaffte ja auch ein weiteres Rekord hoch bei fast 5.200 Dollar.
Merkwürdig auch, und da sind wir wieder bei der Unausgewogenheit, der Angstindex Wix, der stieg gestern trotz ja dieses besagten SP500 Rekords hoch.
Ihr seht also, nichts ist normal in diesen Tagen.
Tja, wie du so schön sagst, unausgewogen.
Aber schauen wir mal auf die Gewinner, davon gab es nämlich eine ganze Menge gestern auch.
Neben dem Momentum werden.
Texas Instrument zum Beispiel.
Die Aktie gewann nach Börsig fast 10%, nachdem der Spezialist für sogenannte analoge Halbleiter mit seiner Prognose für das laufende Quartal die Markterwartung deutlich übertroffen hatte.
Ja, deutlich nach unten ging es für Olafs KI-Favoriten Pinterest.
Ihr habt ja in der Samstagsfolge, er hat ja so einen gewissen Fable für diese Aktie offenbart oder für das Unternehmen.
Nee, der hat den Chef interviewt.
Ja, bei der Arbeit.
Er hat er hat es schon irgendwie erklärt, dass er das für durchaus aussichtsreich hält.
Und ihr wart ja sowieso ein bisschen skeptisch, wenn ich das richtige Meinung habe.
Genau.
Und es ist so, dass die Social Media-Plattform will in diesem Jahr rund 15% ihrer Belegschaft abbauen, um Mittel für den Ausbau der KI-Strategie freizumachen.
Klingt irgendwie komisch und noch komischer oder seltsamer klingt.
Das Ziel sei, sagt das Unternehmen, mehr Cashflow für KI-spezialisierte Teams und KI-geschützte Produkte zu schaffen.
Es werden also keine Mitarbeiter entlassen, weil man sie wegen der KI-Produktivitätsgewinne nicht mehr braucht, sondern weil man Kosten sparen will.
Und das ist natürlich eine Story, die hört die Börse nicht so gern.
Nee, da will man Umsätze behalten und die Margen erhöhen durch KI und nicht irgendwie hinterherkehren müssen, weil irgendwie die Umsätze nicht mehr richtig laufen.
Naja, was gab es sonst noch?
Positive Geschäftszahlen von General Motors, ein Plus von fast 9%.
Boeing und die Fluggesellschaft von American Airlines sowie JetBlue konnten die Anleger mit ihren Quartalsberichten hingegen, ja, nicht richtig überzeugen.
Boeing minus 2%, die beiden Airline-Aktien, die verloren sogar rund 7%, was auch so ein bisschen an dem schlechten Wetter erlegt, dass ja nicht nur in Deutschland so winterlich, sondern auch in Amerika und da fallen eben sehr, sehr, sehr, sehr viele Flüge aus.
Das stimmt.
Kaltfrunden, wohin man schaut.
Es gab noch was, schon wieder, schon wieder eine Überleitung, alles aus Versehen hier eigentlich.
Es gab noch was von der Robotikfront.
Stichwort Kaltfront.
Die Aktie von Rich Tech Robotik hat fast 50 Prozent an Wert gewonnen, weil man jetzt mit Microsoft zusammenarbeitet.
RichTech, die bauen KI gestützte Roboter für kommerzielle und vor allem industrielle Anwendungen und tun dies künftig halt mit Microsofts AI Co-Innovation Labs, so heißen die.
Und Ziel der Kooperation ist es, dass sogenannte agentische KI-Funktion für den Einsatz in realen Robotersystemen zu entwickeln und einzusetzen.
Und der reale Service-Roboter von RichTech, der heißt Adam, also Adam, und ist mit adaptiver Intelligenz auf Basis von Azure AI ausgestattet.
Ich habe mir Adam mal angeguckt, der sieht, ja, du warst irgendwie ein bisschen erschrocken, dass er kein Gesicht hat, oder kein Kopf.
Der hat, was hat der so als Barrister, war der unter anderem unterwegs.
Also sah irgendwie ganz komisch.
Sah ganz geschmeidig aus.
Ich finde lieber so ein Ding, wer so ein Kopf wie eine Klobrille hat, die ein bisschen durchsichtig ist, dann sieht es nicht ganz so menschlich aus.
Das mag ich ja mehr.
Aber so ganz ohne Kopf, das wirkt dann doch komisch.
Aber gut, da hat jeder so seine Vorstellung, wie der Computer, wie der Roboter am wenigsten angsteinflößend aussieht.
Kommen wir zu den Terminen, die können einem natürlich sehr wohl Angst einflößen.
Wir haben ja schon von dem super Mittwoch gesprochen.
Es gibt Zahlen von Microsoft Meta, Tesla, ASML, IBM, GE Venova, Danaher, ATT, Service Now, Starbucks.
Und Pip Klöckner hat er mal darauf hingewiesen, dass er ja gar nicht mehr diese Februar KI-Crash-These hat, sondern er hat das schon längst abgeordnet erzählt.
Aber es war ja immer mal in der Möglichkeit, dass wenn die KI-Unternehmen jetzt ihre Prognosen machen, dass sie dann möglicherweise enttäuschen.
Aber das sieht er jetzt überhaupt nicht mehr so.
Und hat er bei uns auch schon gesagt in der Folge.
Hat er mich nochmal drauf hingewiesen.
So, und was, worauf ich euch noch hinweisen will, die FED macht Zinssitzungen, aber da wird irgendwie nichts erwartet.
Und da ja sowieso es spannender ist, ob wer jetzt der Nachfolger wird von Jerome Powell, werden wahrscheinlich auch die Aussagen zur Zukunft nicht sonderlich spannend sein, weil die Leute sich eher fragen, wird es Rick Reader der Töpf von BlackRock oder wird es Kevin Walsh?
Und wenn man den Buchmachern glaubt, also Polymarket, dann wird es Rick Reader.
Das Thema des Tages.
Er hat uns ja schon gestern aufhorchen lassen, der gerade erst beschlossene Nordsee-Pakt und mit ihm die deutlichen Kursreaktion der Windenergieaktien.
Und da erinnerte uns unsere AAA-Kollegin Lea, dass es für die Aktien der erneuerbaren Energien schon seit einiger Zeit wieder ziemlich gut läues.
Und der Nordsee packt so eine Art Blaupause für das ist, was der Branche der erneuerbaren Energien womöglich bevorsteht.
Nämlich ein glorreiches, ein vermeintlich glorreiches Comeback.
Vermeintlich oder ein Comeback?
Das wäre die Frage.
Auf jeden Fall ist es so, dass der Öko-Energieaufschwung gleich von zwei Effekten getragen wird, die den Energiemarkt gerade strukturell verändert.
Zum einen vom explodierenden Strombedarf neuer Technologien wie künstliche Intelligenz und zum anderen vom politischen Willen Europas, sich energiepolitisch unabhängiger vom einstigen ökonomischen Partner wie den USA zu machen.
Ja, bleiben wir mal in der Nordsee.
Sie soll also nun zum Herzstück der europäischen Energieversorgung werden.
Vor den Küsten stehen bereits rund 1600 Windräder und das ist erst der Anfang.
Bis 2050 soll sich die Stromerzeugung aus Offshore-Windkraft nahezu verzehnfachen.
Und darauf haben sich eben die Energieminister der Anrainerstaaten am Montag beim Nordseegipfel in Hamburg geeinigt.
Der Pakt, der reicht weit über den Ausbau von Windparks hinaus.
Ziel ist es, Energie-, Industrie- und Sicherheitspolitik enger miteinander zu verzahnen.
Die Nordsee zu einem grenzüberschreitenden Stromdrehkreuz werden, dass Europa unabhängiger von fossilen Importen macht.
Strompreise stabilisiert und der Industrie langfristige Planungssicherheit verschafft.
Und geplant ist also nicht nur ein effizienter Ausbau der Offshore-Energie, sondern auch ein effizienterer Schutz der Infrastruktur vor physischen und vor allem auch digitalen Angriffen.
Ja, die Politik schafft jetzt Fakten.
Die Börse hat es natürlich schon gewissermaßen vorweggenommen, wie so häufig.
An den Finanzmärkten ist das Compack der Branche längst spürbar, der Sektor der Erneuerbaren, den ja viele Anleger nach Jahren schwacher Performance eigentlich schon abgeschrieben hatten.
Der hat 2025 seine Wiederauferstehung erlebt.
Viele Aktien aus dem sogenannten Cleantech-Bereich entwickelten sich deutlich besser als der Gesamtmarkt.
Und bestes Beispiel ist der einstige Superstar ETF iShares Global Clean Energy.
Der legt im vergangenen Jahr um mehr als 46 Prozent zu deutlich mehr als alle globalen Standard-Indizes.
Aber dass da womöglich noch mehr geht, zeigt, woher der ETF kommt.
Die Fünfjahres-Performance, die beträgt nämlich minus 40 Prozent.
Ja, immer noch Wahnsinn.
Also der ist richtig abgeschmiert zwischendurch.
Viele Investmentstrategen sehen jetzt eine fundamentale Neubewertung.
Nach Jahren des Pessimismus seien die Erwartungen unter die tatsächliche Gewinnentwicklung gefallen.
Und saubere Energien seien technologisch gereift und gegenüber fossilen Brennstoffen zunehmend wettbewerbsfähig.
Und die Analysten erwarten weiteres Potenzial und massives Gewinnwachstum.
Die OBS etwa sieht die attraktivsten Chancen in erneuerbaren Energien und in strukturellen Investitionen in Europa.
Mehr als zwei Billionen Euro könnten in den kommenden Jahren in Stromnetze und saubere Energie fließen.
Und davon profitieren sowohl etablierte Versorger als auch Ausrüster und Netzpezialisten.
Ja, schauen wir doch mal auf konkrete Aktienideen.
Da gäbe es beispielsweise, ich spreche das jetzt mal hochdeutsch aus: Energias de Portugal, EDP auch genannt.
Und das ist eine der größten Energieversorger in Europa mit einem Marktwerk von 17,5 Milliarden Euro, ist das Unternehmen aktuell sogar das wertvollste portugiesische Unternehmen.
Die Aktien kommen auf eine zwölf Monats-Performance schon von knapp 50 Prozent.
Die meisten Experten empfehlen die Aktie aber weiter zum Kauf.
Und die OBS weist ausdrücklich auf europäische Titel wie den spanischen Infrastruktur-Mischkonzern Axiona und dem französischen Elektro-Großhändler Rexel hin.
Die Unternehmen würden die lokalen Vorteile in ein internationales Wachstum umsetzen.
Und ein weiteres Beispiel ist, na klar, Prismien, das italienische Unternehmen ist der weltweit größte und erfolgreichste Hersteller für Energie- und Telekommunikationskabel.
Da fällt mir noch NKT ein, gerade.
Die sind auch in dem Business unterwegs.
Aber es gibt nicht nur die grünen Underdogs, die profitieren, auch die großen Namen, natürlich wie Siemens Energy, Ersted und Angie stehen auf den Favoritenlisten der Analysten.
Gerade Ersted ist ein Comeback-Kandidat, dem das mögliche Comeback ja wirklich erst noch bevorsteht.
Die Ideen, die wurden ja arg gebeutelt von Trumps Windkraftphobie.
Ja, die könnten jetzt tatsächlich ganz besonders vom neuen europäischen Energie selbstbewusst sein profitieren, wenn es denn anhält.
Die AAA-Idee des Tages.
In der AAA-Edee müssen wir heute über einen Deal sprechen, der die globale Sportartikelwelt durcheinanderwirbel.
Der französische Milliardärsfamilie Pinault, die hat nämlich ihren Anta an Puma verkauft und ausgerechnet an Chinas Sportgigant Anta.
Ja, spektakulärer Deal, auf den irgendwie alle, also über den alle lange geredet haben, wie er denn jetzt kommt, was da kommt, wer wen übernimmt.
Auf jeden Fall jetzt steht es fest, 1,5 Milliarden Euro für 29% an Puma.
Pinault hat 35 Euro ihre Aktie bekommen.
Und die Aktie ist in Frankfurt dann gestern auch direkt angesprungen.
Zwischenzeitlich bis auf 26 Euro und hat dann bei 23,58 Euro geschlossen, plus von 9%.
Ja, stellt sich natürlich die Frage, warum ist die Aktie nicht höher in Richtung des Kaufpreises gestiegen.
Tja, das liegt an der Konstruktion des Deals.
Anta kauft nämlich wirklich nur diese gut 29% und bleibt damit unter der 30%-Schwelle bei Puma.
Und das ist so der magische Wert nach deutschem Übernahmerecht.
Sobald man nämlich die 30%-Marke knackt, muss man an alle anderen Aktionäre ein offizielles Übernahmeangebot machen.
Und das hätte natürlich dann richtig Geld gekostet und hätte auch die restlichen Aktien weiter nach oben getrieben.
Ziemlich cleverer Schachzug von Anta.
Sie sichern sich den maximalen Einfluss mit einem Paketzuschlag, aber ohne gleich den ganzen Laden kaufen zu müssen.
Anta wird damit zum größten Einzelaktionär und hat de facto das Sagen, ohne die volle Verantwortung für eine Komplettübernahme zu tragen.
Und das passt eigentlich zur klassischen Antha-Strategie.
Sie wollen Puma nicht schlucken, zumindest vorerst nicht.
Sie wollen die Marke erstmal veredeln und folgen dabei einem festen Plan, den sie schon bei früheren Zukäufen verfolgt haben.
Ja, der Track-Record, also die Bilanz von Antas Zukäufen ist echt beeindruckend.
2019 haben sie Aymersports gekauft.
Also die haben bekannte Marken wie Salomon Wilson, Arcterix.
Und damals waren viele skeptisch und heute die Umsätze von Salomon und Wilson haben sich unter Antas Regie in China zwischen 220 und 224 verdoppelt.
Salomon wurde vom Wanderschuh zum Modestatement in chinesischen Großstädten und Arcterix zum Statussymbol.
Die gelten sowas wie als der Hermesmantel unter den Outdoor-Jacken, habe ich jetzt gelernt.
Ah, der RMS-Mantel, lieber Sommerfeld.
Der ermessen Messer.
Ja, RMS-Mantel, ja, Mann.
Ja, gemessen und RMS.
Das sind wirklich wahnsinnige Wachstumszahlen und man darf dabei auch nicht vieler vergessen.
Vieler, das ist nämlich das Paradebeispiel.
Anta hat viele in China zur ultimativen Premium-Marke aufgebaut, während ihre Eigenmarke Anta, die bedient eher so den Massenmarkt.
Und vieler ist in China voll zur Cashcow geworden.
Und genau dieses Playbook, das wollen sie jetzt auf Puma anwenden.
Das ist schon, das muss man erstmal hinkriegen.
Vieler zur Premium-Marke zu kriegen.
Das war hier, ist hier definitiv keine Premium-Marke.
Bis heute nicht.
Nee, bis heute nicht.
Ja, jetzt stellt sich die Frage, warum ausgerechnet Puma, die Marke galt ja zuletzt als Sorgenkind, Gewinnwarnung, Aktienkurs abgeschmiert.
Jeffreys-Analysten, die waren sogar strongly against, wie sie das gesagt haben, mit Blick auf diesen Deal, weil sie fürchten, dass sich das Anta-Management übernimmt.
Aber die Anta scheint da was anderes zu sehen, auch wenn die Skepsis durchaus berechtigt ist.
Und möglicherweise sehen die was, was auch die Analysten von Bernstein in der Studie sehr schön aufgeschrieben haben.
In ihrer Analyse I need a hero schreiben die Experten nämlich, erfolgreiche Sportmarken brauchen Hero Franchises.
Produkte mit einer echten Origin-Story, also einer Geschichte.
Und Anta versteht es wie kein zweiter westliches Heritage mit der Kaufkraft der chinesischen Jugend zu verknüpfen.
Klingt ganz schön irgendwie.
Also Fakt ist, dass Puma hat natürlich wirklich das Archiv voll davon.
Von diesen Storys, von diesem Erbe.
Denkt da an Pelé, Boris Becker, die Anfänge der Hip-Hop-Kultur mit dem Puma Suite, glaube ich, heißt er, dieses Modell von, glaube ich, 68 oder so.
Ja, und Bernstein, die betonen in der History of Sneakers-Studie, wie wichtig eben dieses Erbe ist.
Chinesische Konsumenten suchen genau diese Authentizität.
Und ja, Anta hat die Vertriebspower in China, aber sie brauchen halt die Geschichten.
Tja, die wiederum eben Puma hat.
Also ist der Plan, Anta bringt Puma in ihre tausende von chinesischen Stores, lädt die Marke mit Heritage Marketing auf und macht sie zur trendigen Lifestyle-Alternative zu Nike und Adidas.
Und ja, das ist die schlechte Nachricht für den Nachbarn in Herzogen auch.
Adidas kämpft ja selbst noch um sein Comeback in China.
Ja, und wenn jetzt Puma plötzlich mit der vollen Power von Antas Netzwerk antritt, also bessere Ladenfläche, besseres Marketing, lokale Relevanz, dann wird es für Adidas richtig ungemütlich in China.
Antas Chef Ding Chis Hong, der hat auch gesagt, ich zitiere mal, wir glauben, dass der Puma-Aktienkurs das langfristige Potenzial der Marke nicht widerspiegelt.
Und das klingt fast wie eine Kampfansage an den Markt.
Klar, die haben ja auch 35 Euro pro Aktie bezahlt.
Und für euch besteht die Aussicht, dass Puma wirklich in Richtung dieses Kurses springt.
Und Anta wettet darauf, dass sie Puma besser verstehen als der Markt.
Und bisher hatten sie mit solchen Wetten fast immer recht.
Und für die Pinot ist es der perfekte Exit, um Geld für Gucci zu bekommen, die ja so ein bisschen lahmen.
Und für Puma könnte es die Rettung sein und für Adidas ein neues mächtiges Problem direkt vor der Haustür.
Das war alles auf Aktien.
Wir freuen uns immer über Feedback, schickt uns eine May-Trip-A, also A, Edwell D oder hinterlasst uns eine Bewertung.
Und Ricardo, der hat geschrieben und der hat uns eine Nutella-Heatmap gebaut.
Also eine Karte, also eine Weltkarte mit den Nutella-Abreisen.
Unter, und jetzt sage ich mal die Webadresse an, HTTPS Doppelpunkt slash slash Choco minus Cream minus Heatmap.pages Punkt DEV slash könnt ihr eine Weltkarte mit den Nutellapreisen abrufen und könnt euch überlegen, wohin ihr in den Urlaub fahren wollt, weil da eure Euro vielleicht möglicherweise mehr wert ist, was man ja an diesen Nutellapreisen ablesen kann.
Das stimmt.
Sieht richtig gut aus, die Karte.
Aber wir können, also es sind erst so 20 Datenpunkte, glaube ich, sind erst drin.
Und wir haben irgendwie versucht, noch mehr einzutragen, weil wir haben natürlich noch viel, viel, viel, viel mehr.
Und wir würden das dir mal einfach schicken, Ricardo.
Weil ich glaube, wir haben so locker 100 Datenpunkte, würde ich behaupten.
Und das ist wirklich Alltagsökonomie wunderbar aufbereitet.
Ja, wie wir es hier ja seit fünf Jahren auch in Sachen Börse machen und versuchen.
Ja, und wenn ihr noch davon mehr hören wollt, heißt es natürlich.
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