# Global Economic Shifts: Shadow Economy, Dollar, and Trade

**Podcast:** im Loop: Der News-Podcast von Finanzfluss
**Published:** 2026-01-28

## Transcript

Hi, hier bist du im Loop.
Bei uns gibt es jeden Tag Wirtschaft, News und Learnings.
Heute ist Mittwoch, der 28.
Januar.
Ich bin Mary, schön, dass du am Start bist.
Heute geht es unter anderem hier um.
Der US-Dollar verliert aktuell stark an Wert.
Welche Auswirkungen das auf unsere Wirtschaft hier in Deutschland hat und wieso dabei der japanische Yen eine wichtige Rolle spielen könnte.
Außerdem 510 Milliarden Euro.
Deutschlands Schattenwirtschaft erreichte einen Rekordniveau.
Ein Wachstum, bei dem Schatten und Licht aber enger beieinander liegen, als ihr vielleicht denkt.
Und?
Australiens Regierung will wieder die Kontrolle über einen Hafen gewinnen, der in chinesischer Hand liegt, welche geopolitische Rolle dieser Hafen hat.
Los geht es in Deutschland und ganz konkret in Nürnberg.
Hier startet heute die weltgrößte Fachmesse für Spielwaren.
Über 2300 Unternehmen aus 71 Ländern präsentieren hier rund 1 Million Spielwaren.
Von Technologietrends, die mittels KI Plüschtiere zum Sprechen bringen.
Lego-Sets für einen vierstelligen Betrag bis hin zu Brettspielen und Puzzles.
Überraschend dabei ist, für Hersteller werden insbesondere Erwachsene immer mehr zur Zielgruppe.
In manchen Bereichen machen sie sogar 30 Prozent des Umsatzes aus.
Puzzle sind da besonders im Rennen.
Zum Beispiel beim Hersteller Schmidt wuchs diese Sparte letztes Jahr um ganze 19 Prozent.
Generell hat die Kategorie Games und Puzzle laut dem Handelsverband Spielwaren ein Umsatzplus von 80 Millionen Euro gemacht und ist damit die am Umsatzstärksten.
Generell ist diese Branche bei Erwachsenen eben auf Wachstumskurs.
Der Vorstand der Spielwarenmesse Christian Ulrich, der glaubt, das liege an der aktuell wirtschaftlich und politisch unsicheren Zeit.
Menschen würden nicht mehr unbedingt die großen Anschaffungen machen wollen, sondern sich eher mit kleinen Dingen belohnen, wie eben Puzzle.
Das verändert wiederum auch den Handel.
Es gibt mittlerweile Läden, die sich ausschließlich auf den Markt mit Erwachsenen konzentrieren.
In Frankreich zum Beispiel, da eröffnet die Kette King Jouet Filialen nur für Erwachsene.
Im vergangenen Jahr ist der Spielwarenmarkt in den ersten drei Quartalen um 4% gewachsen.
Etwa 4,5 Milliarden Euro haben z.B.
die Deutschen letztes Jahr für Spielzeug ausgegeben.
Die Stimmung bei Herstellern ist laut dem sogenannten DVSI-Index trotzdem gemischt.
Die VSI, das ist kurz für deutschen Verband der Spielwarenindustrie.
11% der Unternehmen bewerten ihre Lager als gut oder sehr gut.
20% sind aber wiederum unzufrieden.
Über 30 Prozent glauben dafür, dass sie dieses Jahr ihren Umsatz steigern können, insbesondere große Player.
Hersteller stehen insgesamt weiter vor Herausforderungen wie dem Kostendruck durch Billigimporte.
Die kommen zum Beispiel von Temu oder Ski in.
Davor soll die EU-Abgabe auf Billigimporte ab Mitte des Jahres, das sind konkret 3 Euro pro Paket unter 150 Euro, den Wettbewerb für Hersteller hierzulande dann aber wieder etwas schützen.
Wer ein Kita-Platz für seinen Kind braucht, der braucht bekanntlich auch starke Nerven.
Noch schwieriger wird es, wenn das Kind eine besondere Förderung benötigt.
Zum Beispiel, weil es kein Deutsch kann oder weil es eine Eingliederungshilfe braucht.
Eine Studie der Bertelsmann-Stiftung mit Forschenden der Uni Wien, die hat ergeben, dass es für die wachsenden Anforderungen der Kinder zu wenig Personal gibt.
Insgesamt sind rund 3,9 Millionen Kinder unter 14 in Kitas und Horten.
Fast 900.000 davon kommen aus Familien, bei denen die Muttersprache nicht Deutsch ist.
Knapp 100.000 erhalten eine Eingliederungshilfe.
Allgemein erreichen nur durchschnittlich 13,7 Prozent der Kitas in Deutschland überhaupt die empfohlene Personalausstattung.
Einen besonderen Gap, den gibt es auch noch zusätzlich zwischen Ost und West.
Ost mit 2% und West mit 16 Prozent.
Sachsen zum Beispiel kämpft besonders mit Engpässen.
Besser sieht es wiederum in Baden-Württemberg oder auch in Bremen aus, auch wenn auch da nur ein Drittel der Kitas gut personell ausgestattet ist.
Im vergangenen Jahr, da seien laut dem Institut der Deutschen Wirtschaft 1,1 Millionen Plätze für unter Dreijährige nötig gewesen, aber nur 800.000 konnten betreut werden.
Diese Betreuungslücke, die hat auch wirtschaftliche Auswirkungen.
Denn viele Eltern können durch fehlende Betreuungsplätze eben gar nicht oder nur in Teilzeit arbeiten.
Wir haben mal geschaut, was das in Zahlen heißt und sind da auf einer Umfrage des Jobportals Stepstone gestoßen.
Die ist zwar schon ein Ticken älter, von 2023.
Das Problem ist aber immer noch genau das gleiche.
Danach würden zwei Drittel der Eltern gerne auf Vollzeit aufstocken oder mindestens Vollzeitnah arbeiten, wenn sie eben eine Kita-Betreuung hätten.
Hochrechnungen zufolge kosten fehlende Kita-Plätze die deutsche Gesamtwirtschaft für das Jahr bis zu 23 Milliarden Euro.
Im Jahr 2023, da waren das 0,6 Prozent des BIPs.
Kita-Plätze sind also nicht nur pädagogisch relevant, sondern auch wirtschaftlich.
Helfen soll da das Startschancenprogramm für Kitas, das im Koalitionsvertrag festgehalten ist, und sich an dem gleichen Programm für Schulen orientiert.
Das läuft bereits seit 2024, und zwar für zehn Jahre und wird in dieser Zeit von Bund und Ländern mit insgesamt 20 Milliarden Euro gefördert.
Die Studie der Bertelsmann-Stiftung kann laut eigenen Angaben eine Orientierung für das Programm geben.
So könnte Geld zum Beispiel gezielt an Kitas eingesetzt werden, die viele Kinder mit hohem Förderbedarf haben.
Deutschlands Schattenwirtschaft hat im vergangenen Jahr ein Rekordniveau erreicht.
Auf einen Umfang von 510 Milliarden Euro schätzt der Finanzwissenschaftler Friedrich Schneider das Ausmaß.
Das ist der höchste Wert seit über zehn Jahren.
Wir hatten Schneider erst vor zwei Monaten zu diesem Thema im Interview, hört da auch gerne noch mal rein.
Das war die Folge vom 14.11.
Wenn euch seine persönliche Sicht interessiert.
Jedenfalls soll auch dieses Jahr die Schattenwirtschaft weiter zunehmen.
Und zwar um 5,5 Prozent.
Die Grundlage dieser Schätzungen von Schneider sind Annahmen zu Wirtschaftswachstum, zu Arbeitslosigkeit und Inflation.
Das sind etwa 1,2% Wachstum, 2,9 Millionen Arbeitslose und 2% Inflation für dieses Jahr.
Schattenwirtschaft ist übrigens nicht nur Schwarzarbeit, sondern rechnet auch Einkommen aus illegalen Tätigkeiten mit ein, wie zum Beispiel Glücksspiel.
Der Anteil der Gesamtsumme für vergangenes Jahr am offiziellen BIP, der liegt bei 11,6 Prozent.
So hoch war es das letzte Mal 2014.
Was machen diese illegalen Einnahmen mit unserer Wirtschaft?
Wo liegen wir da im internationalen Vergleich und welche Bereiche sind vielleicht auch besonders stark betroffen?
Meine Kollegin Charlene hat sich diese Zahlen mal genauer angeschaut.
Charlie, warum wächst die Schattenwirtschaft gerade jetzt so stark?
Also ein zentraler Faktor ist die angespannte wirtschaftliche Lage.
Also, wenn Einkommen unter Druck geraten oder Betriebe zum Beispiel, ums Überleben kämpfen, dann steigt der Anreiz, Tätigkeiten nicht mehr vollständig zu melden.
Gleichzeitig gibt es aber auch Dämpfende-Effekte, zum Beispiel der höhere Mindestlohn, der seit dem 1.
Januar gilt, oder die höhere Minijobgrenze, die wirken laut Studien eher gegenläufig.
Aber unter dem Strich bleibt das Ganze quasi im Plus, wie wir ja auch an den Schätzungen sehen.
Und zwei Drittel zum Beispiel der gesamten Schattenwirtschaft macht klassische Schwarzarbeit aus.
Also besonders anfällig sind da wohl das Baugewerbe, das Handwerk, auch die Gastronomie und Haushaltsnahdienstleistungen.
Im Bauhauptgewerbe zum Beispiel wird laut Sokobau sogar bis zu ein Drittel der geleisteten Arbeitsstunden als schwarz eingeschätzt.
Stichwort Kontrollen.
Tut der Staat eigentlich was dagegen.
Also der Kontrolldruck ist schon hoch.
Also die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls hat 2024 über 25.000 Arbeitgeber Prüfungen durchgeführt und auch fast 100.000 Strafverfahren eingeleitet, wie das Bundesfinanzministerium berichtet.
Gleichzeitig zeigen diese Zahlen auch, dass Schwarzarbeit einfach kein Randphänomen ist, sondern einfach strukturell in bestimmten Bereichen und Branchen verankert ist und bleibt.
Also reine Repression reicht ja wohl nicht aus.
Das ist die Einordnung, die so das Bundesfinanzministerium vornimmt.
Und es ist wohl auch so, dass direkte Befragungen des Ausmaß unterschätzen.
Zum Beispiel laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft geben etwa 7,5 Prozent der Männer und 3,5 Prozent der Frauen an, dass sie schon mal schwarz gearbeitet haben.
Aber fast 30 Prozent sagen, sie kennen jemanden, der jemanden kennt, der schwarz arbeitet.
Das zeigt schon auch eine Diskrepanz zwischen dem, was die Menschen selbst angeben und dem, was sie im Umfeld beobachten.
Man hört ja oft, dass der SMA-Schwarzarbeit so eine Art Arbeits-Armutsphänomen ist.
Stimmt das?
Naja, also nicht wirklich.
Die Daten zeigen sogar, dass der Anteil derjenigen, die Schwarzarbeit angeben, mit steigendem Haushaltseinkommen zunimmt.
Also bei einem Einkommen über 4000 Euro zum Beispiel, liegt der Wert bei knapp 8 Prozent.
Und das widerspricht schon dem Klischee, dass es vor allem Menschen mit wenig Geld betrifft, wobei man ja auch nie weiß, wer gibt an, wer gibt es nicht an, aber das gilt für jede Einkommensklasse.
Vielmehr ist es wohl oft eine bewusste Kosten-Nutzen-Entscheidung.
Lass uns vielleicht nochmal kurz auf den internationalen Vergleich schauen.
Wo stehen wir da in Deutschland?
Internationalen Vergleich eher so im Mittelfeld.
Also laut Schneiders Schätzungen liegt der Anteil hierzulande bei so 10 Prozent, während Länder wie Griechenland oder Italien bei etwa 20 Prozent liegen.
Deutlich niedriger ist die Schattenwirtschaft in der Schweiz, mit so etwa 5 bis 6 Prozent.
Und Schneider begründet das.
Etwa zum Beispiel im Kontext von Schweizer Medienberichten, die ich gelesen habe, mit einer niedriger Steuerbelastung und auch einer geringeren Regulierungsdichte.
Spannend ist aber, das hat auch Schneider bei uns ähnlich im Interview gesagt, als er am 14.11.
dabei war.
Und das ist auch wichtig für die differenzierte Betrachtung, dass laut einer älteren Auswertung von ihm etwa 66 Prozent der Wertschöpfung aus sogenannter Nebenerwerbsschwarzarbeit stammen.
Und diese Menschen sind offiziell beschäftigt und zahlen grundsätzlich Steuern und auch Abgaben, nur eben nicht auf ihre, ich nenne es mal schwarzen Überstunden.
Außerdem werden rund 40 Prozent dieser Leistungen offiziell gar nicht nachgefragt, weil sie einfach zu teuer werden.
Das heißt, so ein Teil der Schattenwirtschaft ersetzt quasi keinen offiziellen Markt, sondern ergänzt ihnen auf eine Weise.
Kurzfristig fließt das natürlich auch in Kaufkraft, in den Konsum.
Langfristig muss man sagen, fehlen dem Staat dadurch aber auch Einnahmen für Infrastruktur, für Sozialsysteme und auch für faire Wettbewerbsbedingungen.
Also das Ganze ist so ein bisschen ein zweischneidiges Schwert.
Ja, schon leicht paradox irgendwo.
Absolut, ja.
Und ein interessantes Thema, wie ich finde.
Charlie, besten Dank für deine Infos.
Danke dir.
Und wir machen weiter mit Themen aus Europa.
Während hier bei uns in Deutschland die Arbeitslosenquote steigt, ist sie in Spanien aktuell auf den tiefsten Stand seit der Finanzkrise 2008 gefallen.
Im vierten Quartal 25, da lag sie bei 9,9 Prozent.
Das ist zwar ein erster Lichtblick für den spanischen Arbeitsmarkt, aber die Quote, die ist im Vergleich zu anderen europäischen Ländern trotzdem noch hoch.
Zum Vergleich.
In Deutschland, da lag die Arbeitslosenquote im Dezember bei 6,2 Prozent.
Dazu ist in Spanien die Jugendarbeitslosigkeit auch noch sehr hoch.
Die liegt bei 23 Prozent, in Deutschland bei 6,8.
Nichtsdestotrotz geht es mit Spaniens Arbeitsmarkt aber wieder aufwärts.
Und das liegt primär an dem stabilen Wirtschaftswachstum.
Denn im Gegensatz zu Deutschland ist Spaniens Wirtschaft nicht so stark exportorientiert.
Dafür ist vor allem der Tourismus eine wichtige Einnahmequelle.
Und der boomed aktuell.
Im vergangenen Jahr hatte das Land mit 97 Millionen Touristen so viele wie noch nie.
Und das pusht die Wirtschaft und schafft Arbeitsplätze.
Letztes Jahr wurden da etwa 600.000 Arbeitsplätze geschaffen, so viele wie nirgends sonst im Euroraum.
Durch den Tourismus hat Spanien letztes Jahr rund 135 Milliarden Euro eingenommen und die Branche trägt etwa 13% zum BIP bei.
Dabei muss man aber auch immer auf die negativen Seiten dieses Booms blicken.
Durch die hohe Anzahl von Touristen gibt es vielerorts jede Menge Ferienwohnungen, wodurch es für die Einheimischen wiederum weniger Platz zum Wohnen gibt und deshalb eben auch die Miet- und auch die Immobilienpreise stark steigen.
Ein grundsätzlich weiterer Treiber für Spaniens Arbeitsmarkt sind Migranten.
Denn die werden recht erfolgreich in die Arbeitswelt integriert.
Seit der Corona-Pandemie sind etwa 600.000 Menschen nach Spanien eingewandert, vor allem aus Lateinamerika.
Da viele von denen sowieso Spanisch sprechen, sind die Einstiegshürden dann dementsprechend auch nicht so groß.
Die Einwanderer, die arbeiten dann oft im Dienstleistungssektor oder in Berufen mit geringeren Qualifikationsanforderungen.
Dadurch können auch die Effekte des demografischen Wandels abgefedert werden.
Die viertgrößte Volkswirtschaft der Eurozone, die ist aktuell also wieder im Aufwind zur Einordnung, das Bruttoinlandsprodukt ist im dritten Quartal 25 laut Eurostat um 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gewachsen.
Die Quote, die liegt damit über der vom gesamten Euroraum.
Und wir machen weiter mit Themen aus anderen Regionen der Welt.
Die wichtigste Währung der Welt, der US-Dollar, verliert aktuell richtig stark an Wert.
Am Dienstag, da hat man für einen Euro 1 Dollar und 21 Cent bekommen.
Noch vor zwei Wochen, da waren es 1,16 Cent.
So wenig Wert war die US-Währung zuletzt im Sommer 2021.
Unter anderem kommt dieser Wertverfall wegen der politischen Unsicherheiten in den USA zustande.
Ihr habt alle bestimmt in den vergangenen Wochen die umstrittenen und teils tödlichen Einsätze von der US-Einwanderungsbehörde EIC mitbekommen.
Zuletzt wurde am Wochenende ein Mann in Minneapolis getötet.
Die Demokraten, die wollen, dass die Finanzierung von Eis gestoppt wird und drohen deshalb jetzt damit, den gesamten US-Haushalt zu blockieren, wenn das nicht passiert.
Und dadurch wiederum könnte es, wie auch schon im Oktober letztes Jahr, zu einem erneuten US-Schutdown kommen.
Ja, und weil es dadurch eben Planungsunsicherheiten bei den Staatsfinanzen gäbe, dürfte sich das wiederum auch negativ auf den US-Dollar auswirken.
Dazu wird dann auch noch vermutet, dass in den kommenden Monaten die Leitzinsen von der US-Notenbank FED gesenkt werden.
Aktuell ist der bei einer Spanne von 3,5 und 3,75 Prozent.
Da wird heute Abend übrigens von der FED verkündet, ob der geändert werden soll.
Experten gehen aber davon aus, dass der Leitzins zunächst auf dem gleichen Niveau bleibt.
Wenn der aber bald fallen sollte, ist es unattraktiver, Geld in US-Dollar zu halten, weil es ja dann auch automatisch geringere Zinsen darauf gibt.
Und ein weiterer Verfall des Dollars könnte dann auch uns hier in Deutschland betreffen.
Denn als sogenannte Weltwährung hat ein schwacher US-Dollar Auswirkungen auf große Teile des internationalen Handels und auf die globalen Finanzmärkte.
Ja, und damit eben auch auf uns.
Was die Dollarschwäche für uns hier in Deutschland ganz konkret bedeutet und welche Rolle bei dem Dollarverfall Japan spielt, darüber spreche ich jetzt mit Christian Bayer von der Uni Bonn.
Herr Bayer, welche Rolle spielt denn aus Ihrer Sicht Japan bei der aktuellen Dollarschwäche?
Also ich glaube, die Dollarschwäche ist hauptsächlich aus den USA kommend, aus der politischen Unsicherheit, die es in den USA gibt, die viele Dimensionen hat.
Wir haben einerseits die in den Nachrichten angepitchte Situation, was den Haushalt angeht, was the fair of the US Regional Rechner in the political spanning.
We have this thing the conflict between the US Region and the US Notenbank President.
What would you say?
And that we don't need so richtig von der Weltleitwährung Dollar loszumachen.
Und deshalb werden wir da nicht so schnell Dinge sehen.
Es gab eine vorher, vor dem Dollar als Weltleitwährung war das Fund Sterling die Weltleitwährung, und die Übergangsphase dazwischen war relativ lang eigentlich.
Dass sich der Dollar dann etabliert hatte, so richtig etabliert war er dann nach dem zweiten Weltkrieg als Leitwährung.
Insofern würde ich glaube, dass es sein kann, dass wir eine Phase sehen, wo der Dollar so unter Druck kommt, aber dass das jetzt von einem auf den anderen Tag passiert, das glaube ich nicht.
Wenn wir da so ein bisschen nochmal darauf eingehen, es gibt ja so, also ich verstehe den Punkt, and that is auch immer wieder sozusagen in der Debatte.
That's natürlich nicht von heute auf morgen zu einer D-Dollarisierung kommt.
Gleichzeitig gibt es ja immer wieder Trends, die irgendwie auch mit Blick auf BRIC-Staaten and so weiter, die zeigen, es wird auch zunehmend Handel in anderen Währungen betrieben, and die Ambitionen sind ja da, den Dollar irgendwann mal abzulösen, seitens anderer Länder.
Also, also ich glaube, das selbstverständlich, sowohl aus der Europäischen Union Sicht als auch aus sich der aufstrebenden großen Wirtschaftsräume in China, in Asien, aber auch in Südamerika, dass es natürlich ein Interesse daran gibt.
Das hat auch was mit Geopolitik und Geostrategie zu tun.
Weil solange alle Zahlungen in Dollar abgewickelt werden, is man einfach auch auf das US-Zahlungssystem angewiesen.
Und das gibt natürlich geopolitisch den USA einfach auch sehr viel Macht, Zahlungen zu unterbinden.
Und die USA haben das durchaus eingesetzt in der Vergangenheit.
Und insofern haben Länder da ein größeres Interesse daran, was Alternatives zu etablieren.
Gleichzeitig gibt es aber eine gewisse Resistenz da drin.
Nur was die Zahlungsabwicklung angeht, das sind auch Sachen, die durchaus getrennt sind.
Es gibt eine historische Episode, als die USA Dollar halt, das Halten von Dollar in den USA von Ausländern besteuert haben.
Das hat dazu geführt, dass in relativ kurzer Zeit the Dollar Markt in London entstanden ist, wo alle Ausländer einfach in Dollar ihre Zahlungen abgewickelt haben, aber nicht mehr in den USA, sondern eben in London.
Also man kann sich durchaus auch zwischen Dinge vorstellen, die passieren können.
Und Sie glauben aber nicht, dass nach dieser Logik dann eben auch das Bestreben that zum Beispiel ein chinesischer UN da anwind erfährt und sich etablieren kann?
Also die Frage is natürlich: wie werden dann Zahlungen abgewickelt?
Also, dass jetzt die European anfangen, aus dem Dollar rauszugehen und in chinesischer Währung Zahlungen mit China abzuwickeln und dann auf ein chinesische Zahlungsverkehrssystem angewiesen sind.
Ich glaube, das ist eher weiter weg, als die Vorstellung, dass die Europäische Union schaffen könnte, als verlässlicher Verlassungsrechtsstaat einfach.
I was last year or not here, end of the last year in Shenzhen in China.
And that is so that many that apps are, or what there is an adaptation start.
Or near Social Media, TikTok and so forth.
We said on the world, that the Chinese adaptation, and so on to the look of the UN is there.
Yeah, als würde sie in die Richtung gehen, dass wir sehen, dass sich eine andere Leitwährung entwickelt.
Ja, ja, mit Blick auf einen langen Zeithorizont gedacht.
Da glaube ich, werden wir eher in die Situation kommen, wie wir sie zwischen dem ersten und dem zweiten Weltkrieg erlebt haben, auf die ich vorhin angesprochen habe.
Fun Sterling verlor seine Rolle, der Dollar bekam eine stärkere Rolle, aber in der Zwischenkriegszeit had man einfach in allen möglichen Währungen gehandelt und auch unterschiedliche Währungsblöcke gehabt.
Ja, finde ich eine interessante, auch wichtige Einordnung von Ihnen, weil man da eben ganz unterschiedliche Ansichten ja auch hört.
Und ja, das wäre auf jeden Fall eine, die auch zeigt, dass es so eine Art Zwischenlösung gibt, wie Sie das beschreiben.
Wenn wir jetzt nochmal auf die deutsche, von mir aus auch auf die europäische Wirtschaft schauen, was glauben Sie denn, was die aktuelle Dollarschwäche damit macht, welchen Einfluss hat das?
Also der schwache Dollar macht natürlich noch zusätzlich europäische deutsche Exporte in die USA aus Sicht der Amerikaner teurer, aus Sicht derjenigen, die das dafür bezahlen müssen, teurer, zusätzlich zu den Zöllen.
Da wird man sehen, wie stark das tatsächlich auf die Nachfrage nach den europäischen Produkten dann geht.
Bislang bei den Zöllen haben wir gesehen, dass die Amerikaner die Zölle fast komplett selber bezahlt haben.
Also überhaupt nicht das Motiv aufgegangen ist, was die US-Regierung hatte.
Inwiefern selber bezahlt?
Naja, also was wir sehen, da gibt es eine interessante Studie des Kiel-Institutes zu, jetzt ganz aktuell, da gibt es auch aus der Trump I-Regierung umfangreichere Studien zu.
Dass der Produzentenpreis, also zu dem verkauft wird, der ändert sich gar nicht und der Konsumentenpreis ist eben exakt um den Zoll höher.
Und das heißt natürlich, derjenige, der das, was exportiert wird, aus unserer Sicht exportiert wird, aus US nicht importiert wird, kauft, zahlt letztlich den Zoll.
Und ursprünglich war die Idee der US-Regierung, then werden die Produzenten ihre Preise senken.
And insofern nehmen die halt niedrigere Gewinne in Kauf and zahlen dann effektiv die Zölle.
Okay, interessant.
Ich würde gerne zum Schluss auch nochmal kurz auf die US-Staatsanleihen zu sprechen.
Komm, da gab es auch viel Wirbel drum die letzten Wochen von verschiedenen Seiten.
Wie beurteilen Sie das Risiko, dass Anleger vielleicht aus Angst vor weiteren Verlusten aus Dollar Assets eben wie US-Staatsanleihen aussteigen?
Also das ist durchaus natürlich eine realistische Dimension.
Eben auch weil man the US-Regierung nicht traut in dem Konflikt mit der Zentralbank.
Also die Idee, den Central Bank-Gouverneur ins Gefängnis zu werfen, die ist schon eine doll.
Und die Regierung hat ein Problem mit einem zu hohen Schuldenstand.
Man can eben in die Versuchung kommen, den weg zu inflationieren.
And damit verliert natürlich US Anleihen an realem Wert, insbesondere für Ausländer, die ihre Rechnungen nicht in Dollargen not in dollar bezahlen.
And is this then so eine Art Kettenreaktion?
Also, ich sag mal, wenn mehr US-Staatsanline verkauft werden, or when they ausgestiegen wird anders the Teufelsklass immer weiterdreht.
That would be the Druck of the Zinsen in den USA to den Anleihemärkten, dass the US Region more.
And insofer a situation can where the US Region in more greater comes on to the notes, with a whole should be.
Als geopolitisches Instrument dienen der Zeit stärker als je zuvor.
Also sicherlich sind die ein Punkt, an dem die USA, an dem die USA verwundbar sind.
Und es gibt durchaus den einen oder anderen Kommentator, der gesagt hat: ein Grund auch für Trumps Rückzieher bei der Grönland-Frage war nicht nur eine Einigung in der Sache oder dass er verstanden hat, dass er das schon, was er haben möchte, schon immer haben konnte.
Sondern eben auch, weil die Anleihemärkte, die Anleihen der USA schwächer bewertet haben, also die Zinsen deutlich gestiegen waren und das halt für die gesamte Finanzierung der Trump's Staatsaktivitäten ein Problem ist.
Ja, in der Tat.
Darüber hat man viel gelesen die letzte Zeit.
Ja, und damit ist die Zeit schon wieder vorbei.
Ich weiß auch, Sie müssen zum nächsten Termin.
Ganz herzlichen Dank, Herr Bayer, für Ihre Einordnung.
Danke für das Gespräch.
Gerne.
Und wir blicken nach Australien.
Da will Australiens Premierminister Anthony Albanese, dass sein Land wieder die Kontrolle über einen ganz bestimmten Hafen in der Stadt Darwin zurückgewinnt.
Der Hafen, der liegt im mittleren Norden des Landes und wurde 2015 von dem chinesischen Unternehmen Lambridge für 99 Jahre für etwa 500 Millionen australische Dollar gepachtet.
Lambridge besitzt seitdem die kommerziellen Rechte des Hafens.
Und das ist der australischen und auch der US-amerikanischen Regierung in Dorn im Auge.
Der Hafen, der gilt als Eingangstor zu den asiatischen Märkten und zudem noch als Drehscheibe für Rohstoff und Agrarexporte.
Aber in der Nähe des Hafens von Dubin, da ist auch das US-Militär stationiert.
Deswegen findet Australien und auch die USA, dass der Hafen durch den Besitz des chinesischen Unternehmens ein sicherheitspolitisches Risiko ist.
Zum Verständnis, im Indopazifik, also dem Meer nördlich von Australien, da erhöhen seit einiger Zeit sowohl China als auch die USA ihre jeweilige Militärpräsenz.
Primär geht es dabei um die Kontrolle über Handelsrouten.
Sowohl Lambridge als auch der chinesische Botschafter in Australien reagierten auf die Äußerungen von der australischen Regierung.
Und zwar mit Unverständnis.
Der Botschafter Xiaoxian, der sagte, chinesische Unternehmen hätten seit 2015 massiv in den Hafen investiert.
Und wenn Australiens Regierung den Hafen wieder für sich beanspruchen würde, ja dann müsse Peking Maßnahmen zum Schutz dieser chinesischen Unternehmen ergreifen.
Wie genau die aussehen könnten, das wurde nicht genauer erläutert.
Dabei ist der Hafen von Darwin verhältnismäßig klein.
Nur etwa 20.000 Standardcontainer werden da pro Jahr umgeschlagen.
Zum Vergleich im Hamburger Hafen, da waren es 2024 rund 7,8 Millionen.
Es geht hier also anscheinend viel weniger um wirtschaftliche, sondern vor allem um geopolitische Interessen.
Falls ihr Kritik oder Anmerkungen habt, schickt es uns gerne per Mail an Feedback at im-loop.de oder in unserem Discord-Channel.
Den Link, den packen wir in die Folgenbeschreibung.
Redaktionell erstellt haben diese Folge Charlen Schreiber, Jan-Paul Götze, Annabelle Römer, Larissa Aramian und ich Mary Abdellasi Stitzo.
Produziert wurde sie von Sarah Klößer.
Unser Redaktionsschluss, der war wie immer um 13 Uhr und dieser Podcast ist eine Finanzlosproduktion.
Und damit ihr auch weiter im Loop bleibt, hören wir uns morgen wieder.
Bis dahin, macht's gut.
Aber was ich noch erzählen wollte, meine Nichte kämpft sich ja ganz schön das Studium.
Semesterbeitrag, Laptop, Bücher, Software, Handy, Internet.
So ein Master ist echt teuer.
Ach, sag ihr, sie kann sich das zurückholen.
Ja, du meinst von der Steuer absetzen, ne?
Aber sie verdient ja nicht.
Egal, Zauberwort Verlustvortrag.
Macht sie ganz einfach mit Viso Steuer.
Und wenn sie dann arbeitet, heißt es Katsching.
Das geht?
Safe.
Wieso Steuer.
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