# Herbert Geis: Scaling Seasonal Retail to Global Empire

**Podcast:** OMR Podcast
**Published:** 2026-01-28

## Transcript

In wenigen Tagen ist wieder Karnevals Hochphase in Deutschland, also in den jeweiligen Karnevals Hochburgen, ein Milliardengeschäft.
Und wir haben jemanden gefunden, der da mittlerweile wirklich eine richtig gute Firma aufgebaut hat innerhalb dieser Karnevalswelt, aber mittlerweile auch ganz clever ganzjährig.
Derjenige sitzt natürlich in Köln, heißt Herbert Geis, hat eine kleine Firma übernommen von seinem Onkel und daraus mittlerweile ein Imperium gebaut mit 34 Kostüm-Kaufhäusern.
Also riesigen Läden.
Ich war da vor Ort.
Es ist wirklich wie ein Warenhaus, mehrere Etagen, voller Karnevals-Utensilien, tausende von Produkten.
And das Ganze möchte er jetzt gerne internationalisieren.
Ein wirklich ungewöhnlicher Typ, selber gekleidet übrigens.
Bei YouTube kann man das sehen, wie ein italienischer Kaufmann, aber verkauft Karnevalsartikel, macht selber keinen Social Media, aber natürlich wird mit seinen Sachen extrem viel Social Media gemacht.
And when the name Herbert Geis bekannt vorkommt, ihr täuscht euch nicht.
Es handelt sich um einen ebenfalls extrem geschäftstüchtigen, smarten Cousin von Robert Geis.
Und damit direkt rein ins Gespräch mit Herbert Geis am größten Standort in der Nähe von Köln.
We waren in Frechen bei ihm in der Firma.
Auf geht's.
Herzlich willkommen beim OMR Podcast.
Philipp Bestermeyer.
Hi Leute, ich habe Christoph Zeller, den Gründer der Recruiting Plattform in Staffo in der Leitung.
Und der Christoph hat zum allerersten Mal etwas einmaliges, exklusiv für uns alle mit dabei.
Christoph, worum geht's?
Ja, hi Philipp.
Alle haben dieselbe Frage, wenn es ums Gehalt geht.
Wo setzt sich das richtig an?
Um auf der einen Seite kompetitiv genug zu sein, um auf der anderen Seite auch nicht deutlich über den Markt zu bezahlen.
Das Thema kenne ich auch.
Wie heften ihr da genau?
Jeder kennt ja die ominösen Gehaltsreports, die so kursieren, wo dann meistens Gehaltsspannungen zwischen 50 und 100.000 Euro angegeben werden.
Damit kommt keiner weiter.
And warum wir die besten Daten haben, die jährlich über 250.000 Bewerbungsprozesse laufen alle direkt über unsere Plattform und wir haben alle Infos auf beiden Seiten.
Und wir wissen sogar, in welchen Fällen auch wirklich eine Einstellung passiert ist.
Okay, das verstehe ich.
Man kann also entsprechend Gehaltsspannen und Trends nach Seniorität, Jobrolle, Region offensichtlich sehr, sehr gut abbilden.
Und diese Infos wollt ihr jetzt auch teilen.
Exakt, aber wirklich nur mit der OMR-Community und unseren Kunden, weil das natürlich schon auch ein Wettbewerbsvorteil ist, sich bei dem Thema bestens auszukennen.
Gilt für alle, die offene Stellen im Tech, Marketing, Finance oder im Salesbereich haben.
Also, ihr habt es gehört.
Macht's wie ein RTL, wie My Poster, wie DoInstruct, wie Charge Cloud und und und nutzt Instafo.com slash OMR.
Wenn ihr euch dort bis zum 28.2.
für eine Demo meldet, dann sichert ihr euch automatisch den Gehaltsreport für 2026 und spart über 500 Euro auf eure erste Einstellung über Instagram.
Herzlich willkommen, Herbert Geis.
Hallo Herbert.
Hi, schön, dass ihr da seid.
Kann man so sagen, oder?
Du bist der größte Karnevalshändler oder Anbieter der Welt.
Also wir gucken in dem Segment natürlich überall links und rechts, äh, links und rechts.
Ich habe bis jetzt noch keinen größeren gefunden, der so verrückt ist, sowas zu machen.
Deswegen, ja, herzlich willkommen größten Karneval als Kaufhaus der Welt.
Also wobei Kaufhäus ist ja auch ein bisschen untertrieben, weil es gibt, glaube ich, 30 Filialen und ein Onlineshop, ne?
34 sind wir jetzt.
Wir sind noch drei letztes Jahr dazu genommen und ja, wachsen stetig.
Und freuen uns, dass die Welt durch uns ein bisschen bunter wird.
Und der Weg dahin war jetzt, sagen wir mal, relativ ungewöhnlich, vielleicht nicht ganz sowas, weil Köln und Karneval und ich glaube, deine Familie hat eine Karnevalshistorie, wenn man hier rumläuft, Abzeichen und deine Eltern bei den Funkmarichen hast du mir erzählt oder deine Mutter und so.
Aber du hast Wirtschaftsgymnasium gemacht und dann im Betrieb angefangen von damals deinem Onkel, glaube ich.
Und das war jemand, der hat irgendwie so Schausteller beliefert, war nicht?
Ja, unsere Firma ist jetzt mittlerweile über 100 Jahre alt.
Wir sind oder ich bin in vierter Generation und im Ursprung haben wir Verzierungen auf Torten, also Blumen gemacht.
Daraus wurden irgendwann mal Kunstblumen an Stiel.
Das wurde dann Trostpreis an Schießbuden, also Schaustellerbedarf.
Und so hat man sich an vielen saisonalen Themen immer wieder bedient, wie Ostern, Weihnachten und so weiter.
Jetzt gibt es natürlich dann 100 Jahre später auch mal irgendwie ganz viele neue Feste, die wir jetzt mittlerweile bedienen.
Und ich habe dann von meinem Onkel noch in meiner Ausbildung seine Anteile gekauft und bin dann eigentlich sehr früh ins kalte Wasser gemacht.
Mit 20.
Ich habe mit 20 die Firma übernommen und habe im Endeffekt einen Großhandelsbetrieb am Kölner Westen übernommen mit einer Halle.
Da war mein Vater noch an der Halle mit beteiligt, aber so internes Thema.
Und habe damit im Endeffekt mit Daitas gestartet.
Und warum wollte dein Onkel das damals abgeben?
Mein Onkel wollte eigentlich schon viel früher aufhören und seine, ich sage jetzt mal seinen Rentenleben so ein bisschen anders verbringen.
Da hast du aber auch den Absprung nicht geschafft, weil aus den eigenen Kindern, die waren versorgt.
Und ja, dann hat man irgendwann auf mich, den Nachzügler gewartet, weil mein Vater mich dann ein bisschen später gekriegt hat als die anderen aus der Familie.
Und ja, so bin ich dann im 19 nicht ins Gespräch gekommen, aber so wurden dann im Endeffekt der Deal dann gemacht und dann bin ich mit 20 zum 1.4.2003 innehaber geworden.
Und wie groß war es schon neben damals?
Wir reden wahrscheinlich von einer relativ kleinen Firma dann.
Es war ein B2B-Business rein mit Schaustellern und Gewerbetreibenden auf vielen saisonalen Themen.
Und wir hatten damals 20 Mitarbeiter.
Also noch kein Millionenumsatz?
Ein bisschen, ja doch, doch, ein bisschen.
War schon eine gute Firma in der Form, als sie da gemacht hat, aber ist natürlich mit dem, was wir jetzt heute machen, nicht mehr vergleichbar.
Okay, und das heißt, du hast es dann die Anteile auch dann abgestottert, irgendwie über die ersten Jahre dann den Kaufpreis sozusagen bezahlt.
Genau, ja.
Also das war noch vor Basel II, da war das noch alles möglich.
Hast du den Kill genommen?
Ja klar.
Und mein Vater war zwar auch dabei und hat dabei auch geholfen, auch ganz klar.
Aber wir haben schon alles auf eine Karte gesetzt damit, ja.
Oder ich zumindest.
Und als 20-Jähriger war du dir dann das Potenzial klar?
Oder hast du gedacht, okay, ich mach jetzt einfach mal das hier so weiter wie es bisher und damit komme ich dann auch gut klar?
Also ich glaube, in einem Familienunternehmen ist es eigentlich immer so, dass er natürlich irgendwie die Generation, die aktuell arbeitet, immer so den Blick auf die Nachfolge hat.
Und bei mir, ich war immer mit 20 Prozent vielleicht noch irgendwie mit was anderem beschäftigt.
Wir sind eine reine Kaufmannsfamilie und haben so das Handeln so ein bisschen im Blut.
Aber trotzdem war da das natürlich irgendwie so ein Stück weit schon in die Wiege gelegt.
Und mein Vater war auch mit meinem Onkel lange zusammen in der Firma, die haben sich irgendwann zerstritten, deswegen ist mein Vater raus.
Und ja, dann bin ich rein und mein Vater ist dann auch wieder mit dazugekommen, mehr so als Belustiger als wirklich Geschäftsführer.
Und ja, so haben wir im Endeffekt dann den Familienbetrieb in der Nachfolge dann intern in der Familie auch gerade.
Also hast du da schon gesehen, was man da was machen könnte, oder hast du einfach gedacht, naja, ich muss es jetzt eh machen und die warten da auf mich, ich habe eine gewisse Verantwortung.
Das war ja noch gar kein Kanne oder Kostüm in dem Sinne wie heute, es war ja was ganz anderes eigentlich.
Ja, ich meine, es war eine Firma, die am Ende eine Familie ernährt hat.
Und dann steigt man auch in die Fußstapfen mit ein, aber das Potenzial, so wie das heute ist, hätte ich mir jetzt damals nicht ausmalen können.
Man ist ein junger Mensch, der da auch noch in der Ausbildung war.
Trotzdem ist der Handelstypus bei mir immer in mir gewesen.
Also da hat man schon irgendwie immer so das ein oder andere auch gemagelt, auch schon früher.
Und ja, hat im Ende versucht, immer den Fokus aufs Handeln zu legen, mit Einkauf und Verkauf.
Und nee, also man hat sich da im Endeffekt, ich sage das immer so ein bisschen Learning by Doing, dann doch relativ schnell, nicht mit Step-by-Step, sondern mit größeren Schritten hat man sich dann schon entwickelt.
Also, ich habe schon, glaube ich, mit der Übernahme viele Themen richtig gesetzt, gespürt und dann auch den richtigen Weg weiterverfolgt.
Viel probiert, hat nicht immer alles funktioniert, aber immer in einem Maße was gesund war.
Und war das dann so, wie man sich das vorstellt, du hast da reingeguckt und dann gesehen, okay, immer wenn wir Kostüme anbieten vor Karneval, knallt es richtig und dann auf einmal gibt es sowas wie Halloween und dann wird auch gekauft und dann hast du aus der Hand der Zahlen oder ist ja dann noch nicht schwer gedacht, okay, dann machen wir jetzt mehr davon oder war das irgendwie eine andere Impulse.
Also wir hatten eigentlich ein rein klassisches Großhandelsgeschäft und die Zahlungsmoral unserer Kunden, das war nicht so das Beste.
Und dann haben wir irgendwann gesagt, wir haben dann immer im Frühjahr Ware verkauft, die auf Ziel war.
Die Leute haben nicht bezahlt und wir mussten dann irgendwie so halbjährlich nachbestellen, die bezahlen, wenn kein Geld da ist.
Und dann haben wir gesagt, okay, oder ich habe dann gesagt, das mache ich auf gar keinen Fall, wir machen hier Cash and Carry, wenn Ware rausgeht, auch wenn ich auf Marge verzichten muss, aber die ist bezahlt.
Dann ist es auch ein ehrliches Geschäft.
Und dann haben wir eigentlich gesagt, da Karneval bei uns im Endeffekt so der Fokus war, wo natürlich sehr hohe Frequenz in kurzer Zeit, haben wir gesagt, wir legen den Fokus auf Verkleidung.
Und so war dann im Endeffekt ein sehr saisonal abhängiges Geschäft-Thema, dass wir im Endeffekt nur Januar und Februar so als Geschäft hatten und haben dann eigentlich relativ schnell viele Themen dazu genommen, die eben Sortiments nicht fremd waren, aber passen könnten.
Da war dann Oktoberfest mit dabei.
Dann war Halloween auch noch nicht so ausgereift, wie das jetzt heute der Fall ist.
Und so sind dann halt viele Sortimente dazugekommen, aber dann rein halt im Endverbrauchersegment.
Und dann hast du auch sozusagen selber angefangen, Halloween-Partys zu organisieren, habe ich gelesen, um halt sozusagen die Nachfrage quasi zu kreieren.
Genau.
Also wir haben dann am Ende gesagt, Halloween ist immer ein starker, ja, ein starker Abend für Diskotheken und Veranstaltungen.
Und die packen es aber nicht richtig an.
Also auch in Köln war es damals noch nicht so hip, als Hexe oder als Dracula sich in die Bahn zu setzen.
Das war dann immer noch so ein bisschen Shame.
Und ja, dann haben wir am Ende die größte Halloween-Party Deutschlands gemacht in der Längstes Arena.
Und ja, so hat dann auf einmal plötzlich mediatechnisch jeder nicht nur über Trends von Kostümen berichtet, sondern auch über die größte Party.
Und so sind wir dann eigentlich, haben wir uns die Nachfrage selber geschaffen.
Und mittlerweile macht ihr trotzdem aber wahrscheinlich ein Großteil in den Monaten rund um Februar, wenn Karneval ist.
Oder wie verteilt sich das?
Also früher waren wir sehr stark abhängig, was Januar und Februar anging, aber mittlerweile muss man schon sagen, wir sind jetzt mittlerweile irgendwie bei 60 Prozent Karnevalsumsatz und der Rest verteilt sich ins Jahr.
Wir haben abweichendes Wirtschaftsjahr zum 1.4.
weil wir dann weniger zählen müssen, was die Inventur angeht.
Hoffentlich so eine größte Teil abverkauft, müssen wir nicht so viel zählen.
Das ist bei uns auch sehr aufwendig, alle Filialen dann körperliche Inventur zu machen.
Und dann starten wir eigentlich schon direkt mit Abi Gags, Motto-Partys, Mallorca-Openings, Festivalsaison geht los, Ibiza geht los.
Schlagerwurf in Hamburg.
Schlager Move in Hamburg nicht zu vergessen, ja.
Da ist aber auch noch Potenzial für andere Verkleidungen.
Und ja, so kommen wir dann eigentlich auch in Sunisching hier in Köln, in Bonn und überall an andere Stellen.
Oktoberfest geht los und ist natürlich hier wieder anders wie im bayerischen Raum, aber ist natürlich auch sehr beliebt.
Und dann geht es direkt in Halloween, dann kommt der 11.11.
fürs Rheinland und wir finden schon immer wieder neue Themen, um auch speziell dich zu verkleiden im hohen Norden.
Und wie viele Kostüme, also braucht man?
Also wenn man jetzt eins hat und die Menschen kaufen sich jedes Jahr Neues oder ist das so im Schnitt, dass man ein Kostüm einmal anschafft und dann damit auch sozusagen zehn Jahre oder durchs Leben geht?
Also wir sagen ja immer, man kann nie Kostüme genug haben.
Deswegen jeder hat ja auch, glaube ich, zu Hause so eine Kostümtruhe.
Und wenn er auch irgendwie für eine Party unterjährig nochmal den Schneuzer irgendwie rausholt für eine Cowboy-Party oder so, hat jeder irgendwie eine Kostümkiste.
Deswegen ist das Kostüm auch der nachhaltigste Artikel, weil er wird nicht weggeschmissen.
Es hat jeder, glaube ich, irgendwie so ein Kleiderschrank, wo irgendwas drin ist.
Und was auch immer wieder rausgeholt wird.
Aber die Leute kaufen schon im Endeffekt immer wieder neuen Charakter oder ein neues Kostüm, um eben auch nicht erkannt zu werden.
Wahrscheinlich hast du auch keine Retour oder geringe Retouren.
Wir haben online natürlich klar auch Retouren und wir haben auch Leute, die am Ende was kaufen und sich dann doch anders entscheiden, aber das ist jetzt sehr gering.
Also nicht so wie bei einem Zalando, wo man weiß.
Retourenquote ist bei uns, sag mal, sehr human, aber ist natürlich ein Thema.
Und es ist auch so, dachte ich vielleicht, dass es sowas passiert, online zumindest, dass Leute nicht eine Woche vor Karneval bestellen und dann auf einmal ein paar Tage nach Karneval returnieren?
Ja, gibt es auch, aber am Ende, ich meine, wir sind jetzt nicht in einem Segment, wo man sagt, ich schaue mir jetzt ein Abendkleid, zieh es an und dann schicke ich es wieder zurück, um wirklich dann so ein Nutzen oder ein Ausnutzen schon fast zu haben.
Also gibt es alles, ja, gibt es gute wie schlechte Kunden, aber ich würde sagen, wir haben schon zum sehr hohen Anteil sehr gute Kunden, die am Ende auch das Kostüm einfach nutzen, so wie man es macht.
Und das hätte ja mittlerweile zwei Millionen Kunden im Jahr.
Wir haben zwei Millionen Kunden im Jahr, davon, ich denke so 1,4 in Januar und Februar.
Daran sieht man schon, dass wir am Ende ein hohen Anteil Karneval haben.
Und die Warenkörbe zu Halloween und Trachten sind natürlich nochmal höher, weil das dann, ich sage jetzt mal, hochwertigere Ware ist, wo auch Halloween nochmal mehr gekauft wird von Latex, Effekt schminke und Kontaktlinsen, da wird so ein Kostüm nochmal ein bisschen aufwendiger.
Und aber zwei Millionen Kunden sind so die, die wir so jedes Jahr in alle Fülle durchschleusern.
Was für ein Warenkorb hast du da normalerweise?
Wenn jetzt jemand zum Karneval kauft, dann ist er sofort mit 100 Euro dabei mindestens oder?
Das macht ja Geldbeutel eigentlich oder am Ende eigentlich gar nicht so der Geldbeutel, ob der große oder klein ist.
Ich glaube ich der Karneval an sich ist so etwas auch für den kleinen oder die kleine Frau.
Das kann jeder erleben, auch für ein günstiges, für mit einer günstigen Verkleidung.
Was schön ist, ist, dass wir, glaube ich, das Kölner Gefühl zur fünften Jahreszeit in der jetzigen Zeit, glaube ich, ganz gut gebrauchen können, weil es den Leuten schon echt Freude bringt und weil auch, glaube ich, alle gleich sind.
Speziell im Kostüm, also jegliche auch Motto-Party außerhalb des Karnevals, ist natürlich weitaus sympathischer, weil man direkt mit jedem ins Gespräch kommt, anstatt, so wie ich jetzt heute im Schlips sitze, dann spricht man vielleicht nicht mit jedem, aber als Cowboy als Clown oder als Matrose kommt man, glaube ich, einfacher ins Gespräch und ist kommunikativer.
Deswegen tut es uns, glaube ich, ganz gut, dass wir momentan den Karneval so ein bisschen als Ventil nutzen können für den Rest, der so in der Region passiert.
Wie ging das denn sozusagen dann weiter?
Also du hast den Laden übernommen, hast dann gemerkt, okay, die Richtung könnte es sein, du hast gerade erklärt, Richtung P2C gedreht oder Richtung sozusagen Cash sofort.
Was waren denn die Schritte?
Also, dann hast du erstmal gemerkt, okay, hier das Ding mit mir sitzt zu klein, ich brauche einen weiteren Laden oder was dann der Online-Handel oder was waren sozusagen die frühen Turnarounds, die sozusagen die Geschichte ermöglicht haben.
Also für uns war es im ersten Step einmal uns von dem anderen Sortiment komplett zu trennen.
Dann haben wir Möglichkeiten gehabt, eben auch neu einzukaufen.
Das waren auch für uns auch neue Einkaufsquellen.
Wir haben uns an vielen Lieferanten bedient, konnten natürlich dann dementsprechend in dem Bereich mehr einkaufen, haben dann auch angefangen, selber zu importieren, selber zu produzieren und haben dann am Ende im Endeffekt, ich sage jetzt mal so, pro Jahr immer einen Laden dazu genommen.
Das konnten wir logistisch gut handeln und sind im Endeffekt dann Step-by-Step groß geworden.
Aus eigenem Cashflow.
Aus eigenem Cashflow.
Und haben dann im Endeffekt in 2011 die Entscheidung getroffen, dass wir dann wirklich auch an dem Standort, wo ich gestartet bin, einfach viel zu klein geworden sind und haben dann jetzt hier einen Freschen dann neu gebaut zu unseren Bedürfnissen.
Also nahe Köln sozusagen.
Genau.
Und haben dann am Schluss relativ schnell hier das Grundstück auch noch dazu gekauft und haben dann drei Jahre später dann auch nochmal hier neue Logistik und Verwaltung gebaut, weil wir dann doch eben nicht mehr eine Filiale, sondern dann haben wir so fünf, sechs pro Jahr aufgemacht und dann musste halt auch alles irgendwie mitwachsen.
Wo waren denn die ersten Filiale in Köln erstmal?
Jetzt habe ich hier mit Leute drei oder vier Stück in Köln, da habe ich gesagt.
Genau, wir haben Köln zuerst aufgemacht, dann kam in Bonn eine Filiale und dann haben wir, glaube ich, Leverkusen gemacht, Bergisch-Gladbach.
Also wir sind eigentlich so in dem Speckgürtel von Köln größer geworden, uns nach außen orientiert.
Für uns war es dann, wenn man so ein bisschen in Expansion guckt, ist für uns immer so das Thema, wie weg ist eine Stadt.
Ein normaler Textiler, der kann sagen, ich brauche die und die Frequenz, ich kann das und das der Quadratmeter bezahlen.
Und dann funktioniert, ich sage jetzt mal Textil überall.
So bei uns ist aber der Faktor, wie verkleidungswütig ist so eine Stadt natürlich nirgendwo in der Statistik zu erlesen.
Wir können viel aus unserem Webshop sehen, wo kommen Bestellungen her.
Aber auch erst jetzt.
Also ich meine, wenn man am Ende noch klein ist, dann hat man natürlich keine Riesenauswertung über einen Webshop, den es auch damals in der Form so auch nicht gab.
Und dann ist es eigentlich immer so ein Learning by Doing gewesen.
Und dann haben wir immer versucht, ja, in einem Risikominimierten Gefühl dann Filialen zu eröffnen.
Wo war die erste denn außerhalb des Speckhörtes hier?
Was war das?
Ich glaube, das krasseste, was wir gemacht haben, was glaube ich viel Diskussion ausgelöst war, dass wir nach Berlin gegangen sind.
Also wie wir in Berlin, da hat mein Vater noch gelebt, dann habe ich denen mitgeschleppt und dann haben wir am Alexanderplatz in der Filiale gestanden.
Das war eine Riesenbaustelle.
Dann haben wir auf den Fernsehturm geguckt.
Mein Vater und ich uns angekommen und gesagt, also wenn dann hier.
Und dann sind wir immer dann hingeflogen und mit dem Taxi und dann haben wir die Taxifahrer gefragt, wo feiert denn hier Karneval und wo kommt, sowas brauchen wir hier gar nicht.
Scheiße, was haben wir hier gemacht?
Und am Ende muss man sagen, zu Halloween eine unserer besten Filialen und da suchen wir auch noch einen Standort der oder vielleicht auch drei, um Berlin abzudecken, weil Berlin ist halt groß.
Ja, muss man sagen, es ist am Ende unsere größte Stadt mit über vier Millionen Einwohnern.
Da wird schon einer sich verkleiden.
Und so geht der Kölner halt da dran, ein bisschen aus dem Bauch raus.
Und es hat halt funktioniert.
Deswegen, ja, wir suchen weiter.
Wir sind jetzt vorletztes Jahr nach Dresden gegangen.
Da sagt auch jeder, was will der in Dresden?
Und dann haben wir Leipzig noch mit ans Netz genommen, genau was funktioniert.
Also haben die auch keine Wahl dort?
Wir machen das dann jetzt dazu.
Also wir müssen, wenn ja keiner ein Angebot hat, dann kann auch keiner was kaufen, dann lebt es auch nicht davon.
Aber ich glaube, die Leipziger und Dresdner, die verirren sich schon.
Aber da gibt es keine Karnevaltradition.
Ich meine, in Mainz gibt es ja, glaube ich, noch eine so oder in bestimmten anderen Städten außerhalb von Köln gibt es ja auch noch, aber dort auch oder?
Ja, im östlichen Bereich gibt es Cottbus, hat einen großen Zug.
Berlin haben wir auch damals einen Hauptstadtzug implementiert, am Kudam für zwei Jahre haben am Ende dann 500.000 Besucher gehabt.
Es ist anders wie in Köln, ja.
Aber es hat Spaß gemacht.
Aber du hast das eben ein Zug implementiert.
Das heißt, du hast entschieden, es gibt einen Karnevalzug in Berlin, dann hast du denen dann da angefragt, wer der Stadt das machen kann und dann?
Ja, und dann hat er also wirklich auch die Stadtverwaltung und auch, wir haben dann vor Ort mit dem Berliner Festkomitee, ich weiß gerne mehr, wie sie heißen, genau, haben wir dann da den Zug organisiert.
Alles auf unsere Kosten.
Wir haben aus Köln nochmal einen ganzen Flieger mit 200 Kölner Jacken mitgenommen, damit die auch denen zeigen, wie Kamelle geschmissen wird.
Und es war echt ein geiler Tag.
Und da bin ich auch echt stolz drauf, dass wir mal die Möglichkeit haben, solche Sachen zu machen, die dann ein Stück weit, wenn man sich die Videos anschaut, die wir da gemacht haben, sind wir schon stolz drauf.
Aber warum gibt es denn da nicht mehr?
Weil die Kulturkarnew da angekommen ist, das ist so wie Halloween.
Wir haben die Party dreimal gemacht.
Das haben uns jetzt viele, ich will nicht sagen kopiert, aber bespielen das Thema Halloween an dem Abend besser.
Das heißt, wir sind ja klassisch kein Veranstalter.
Wir haben den Stein ins Rollen gebracht und haben am Ende damit dann kommen wir jetzt der Sache wieder nach, wie wir unser Geld verdienen, das Kostüme verkaufen.
Deswegen freuen wir uns über jegliche Veranstaltungen, wo Verkleidung auch eine Rolle spielt.
Und wenn wir es nicht selber machen müssen, ist das nicht das Schlechteste.
In Hamburg habt ihr das, glaube ich, auch mal versucht.
Da habe ich gesehen, da gab es irgendwie in dem Hamburger Luxusbereich im Hanseviertel da, hohe Bleichen und diese Straßen, hatten auch mal ein Laden, aber das war dann kein Treffer.
Wir waren am neuen Wall zwischen Chanel und Amani oder Eskala, ich weiß es gar nicht mehr.
Da sucht man uns jetzt nicht.
Wie bei uns dann morgens um 10 Uhr die Türen aufging und unser Clown auf der Straße standen und haben oben alle aus dem Büro rausgekommen, das sind hier nicht richtig.
Das war aber auch ein Pop-up, der für uns auch nur interimsweise geplant war und war nicht der Erfolg.
Aber ich muss sagen, wir sind ja jetzt wieder in Hamburg und da sind wir sehr zufrieden im Center.
Okay, also im Einkaufscenter dann.
Genau, im Mercado-Center, ja.
In Altona.
Genau.
Okay, okay.
Und was ist mit benachbarten Ausland?
Ist das auch schon ein Thema?
Ja, wir haben dieses Jahr Weihnachtsfeier gehabt und wir erzählen unseren Mitarbeitern immer viel, was ist passiert, zeigen das sehr toll über Bewegtbild, wo wir alle Leute so emotional abholen in alle Richtungen.
Und jetzt habe ich mir dieses Jahr gesagt, dieses Jahr geht es ins Ausland, komme, was wolle.
Also wir haben schon Pläne gehabt, die haben leider nicht funktioniert.
Aber kommen, was wolle, wir werden dieses Jahr ins Ausland gehen.
Aber wir reden dann von Schweiz-Österreich oder schon von Frankreich, Polen und sowas?
Also Österreich ist für uns ein Thema in Wien.
Wir haben Holland, was ja grenznar hier ist, aber wir wollen halt nicht in die Grenznäre, wenn, glaube ich, werden wir nach Amsterdam gehen, wo auch unterjährechte Party so ein bisschen Thema ist.
Und ja, es gibt viele Sachen, wo wir noch viel probieren können, viele Stellschrauben haben.
Für uns ist jetzt nach so einer Session auch wieder viel zu kontrollen, viel auszuwerten, um zu gucken, wo können wir noch Schräubchen besser drehen.
Auch wir haben dann natürlich Potenzial.
Und für uns ist aber das Thema Expansion an allererster Stelle, ja.
Und was muss ein Laden ein Umsatz machen, damit er für euch Sinn macht?
Also braucht man einen Millionen Jahresumsatz mit so einem Laden oder zwei oder?
Also wir sagen, zu Umsatzzahlen sagen wir gar nichts.
Wir versuchen schon am Ende für uns aus dem Bauch raus wieder eine Planung herbeizuführen, wo wir sagen, wir wollen natürlich Geld verdienen, aber wenn ein Laden, dem muss man natürlich auch ein bisschen Zeit geben, dass er erwachsen wird.
Aber das geht bei uns relativ schnell.
Und wir versuchen dann natürlich, wenn wir neuen Standort machen, Verträge zu machen, dass wir jetzt nicht langfristig sind.
Aber wir gehen schon mit dem Investern, dass wir einem Standort drei bis fünf Jahre geben.
Also sonst macht es kein Sinn.
Also so Pop-up-Dinger sind logistisch ein Riesenaufwand.
Und deswegen all unsere Standorte, die wir haben, die sind alle 365 Tage außerhalb der Feiertage und Sonntage auf.
Da versuchen wir schon natürlich dann am Ende die auch zu implementieren und dann auch dementsprechend offen zu halten.
Also jetzt Umsatz sagst du nichts zu.
Ich habe trotzdem natürlich recherchiert und geguckt, es gibt eine Zahl, ein Netz aus 24, da angeblich war Umsatz so zwischen 40 und 50 Millionen.
Ich habe gedacht, das sei ja zu wenig, bei all dem, was ihr da so treibt hier.
Ja, also ob die Zahl jetzt richtig ist, lasse ich mal dahingestellt.
Aber wir sind natürlich am Ende jemand, der klar versucht, einen hohen Umsatz zu generieren, aber wir sind keine Menschen, die Umsatz generieren um jeden Preis.
Das ist auch so ein Thema, was den stationären Handel vom Online so ein bisschen unterscheidet.
Wenn man online da sein will und einen großen Umsatz macht, macht man alle drumherum Suchmaschinen und Co.
natürlich enorm stark und da sind wir natürlich irgendwie so, dass wir da oldschool unterwegs sind und wollen natürlich auch Geld verdienen.
Deswegen wie viel Prozent des Umsatz des Geschäfts macht denn online aus?
Also ist das wie ein Laden oder ist das mehr als die Hälfte des Geschäfts?
Also wir sind eigentlich ähnlich unterwegs wie der Textilbereich.
Wir machen 8% online.
8%.
Genau, aber das ist bei Inditex, A<unk>M ähnlich.
Man meint immer, dass das dazu viel höher ist, aber wir sind stationär sehr stark.
Okay, bei 34 Standorten, ich mache jetzt mal die Mathematik im Kopf, gut, dann könnten ja so 50 Millionen schon passen.
Wenn man überlegt, das weiß ich nicht, die großen Standorte machen sich mehr als eine Million, die kleinen vielleicht ein bisschen weniger.
Also bin ich jetzt nicht komplett riesig offen.
Wenn du dich als Controller hier bewerben willst, sagt Bescheid, ne?
Nee, Spaß beiseite.
Also am Ende, es muss alles irgendwie funktionieren.
Wir müssen auch am Ende, wir haben große Herausforderungen, eben was bei uns den Wandel angeht, speziell im Lohnbereich, Energiekosten etc.
Da haben wir natürlich auch mit zu tun.
Speziell, wenn wir auch am Ende sagen, wir sind ja kein Karnevalsladen, wir haben ja keine, ich sag es mal, kleinen Lädchen, das sind am Ende große Geschäfte, ab 1000 Quadratmeter aufwärts, jetzt hier ein Frech mit 5000 Quadratmetern, wo man auch mit zwei Mitarbeitern nicht zurechtkommt, weil die versuchen sich ja dann gegenseitig den Tag.
Deswegen, also wir sind schon angewiesen darauf, dass eben auch unsere Hauptzeiten auch funktionieren und da tun wir auch relativ viel für.
Und die ganze Ware, das wird aber von euch selber auch in Teilen produziert, hast du gesagt?
Oder aber dann in Asien, lasst ihr produzieren, so stimmt, muss ich mir das vorstellen.
Genau, ja.
Wir würden es gerne hier machen, aber am Ende muss man sagen, die Fertigkeiten, so wie wir produzieren, ist hier schwierig, ist auch im Preis-Leistungsverhältnis nicht das, was der Kunde am Ende bezahlen möchte.
Das muss man einfach sagen.
Wir versuchen schon jetzt, das ist auch so eine Aufgabe jetzt für nächstes Jahr nochmal im Kostümbereich einfach hochwertiger zu werden, dass wir die Kunden nochmal auch anders abholen, weil schon viele auch eben Wert auf Qualität legen.
Und ja, so haben wir im Einkauf jedes Jahr 5000 neue Artikel, die design kreiert werden müssen mit Verpackungen, mit allen Richtlinien, die eingehalten werden.
5000 zusätzlich oder habt ihr dann insgesamt 5000?
Ja, wir haben Artikel, die dann natürlich irgendwann auch mal dem Trend obliegen, dass sie dann auslaufen und dann kommen immer wieder neue Artikel dazu.
Aber wir haben so 5000 neue Artikel, die jedes Jahr kreiert.
Aber wir habt ihr von Wimpern, also Fake-Wimpern bis hin zu, also sagen wir Malkisten fürs Gesicht, wo man sie bis hin zu dann immer nicht irgendwie einen Clownsnasen und dann riesige Kostüme, Lederhosen separat.
Also es ist ja schon breit.
Ist viel, ja.
Viele SKUs.
Bitte?
Viele SKUs, da würde man sagen, so die verschiedensten Größen dann auch noch und so.
Genau.
Da bist du dann selber regelmäßig in China und hast da einen Hersteller, mit dem du das dann hochgefahren hast.
Ja, es sind ganz viele verschiedene.
Wir besuchen China zwei, dreimal im Jahr, eben auch um die Fabriken zu besuchen, um auch Prozesse dafür von unserer Seite auch zu verbessern mit den Sachen, die wir einfach brauchen.
Und gucken viel Stoff, gucken viel nach neuen Artikeln, kreieren viel von hier aus und aber das geht.
Wer Kostüme macht, macht Kostüme.
Der eine macht Brillen, der andere macht Perücken, der andere macht das.
Und wir haben aber eine sehr langfristige Verbindung zu allen Leuten und ja.
Bist du da der?
Also Platzisch, ja, aber ich habe jetzt noch nicht so viele andere wahrgenommen.
Also wer ist der größte Wettbewerber?
Wettbewerb ist so, wie wir aufgestellt sind, relativ schwierig.
Es gibt klar Unternehmen, die am Ende stationär und auch einen Online-Shop haben, gibt viele, die online nur bespielen, die dann auftauchen, aber sag mal, so wie wir jetzt aufgestellt sind, dass du so ein großes Flächennetz hast und das auch ganzjährig betreibst, glaube ich, gibt es nicht mehr so viele.
Und Amazon?
Verkauft ihr auf Amazon?
Machen wir auch mit Artikeln, die wir exklusiv haben, eben auch um am Ende den Vergleich nicht zu haben, weil wir wollen am Ende ein Unternehmen sein, was erfolgreich ist, erfolgreich für unsere Mitarbeiter, erfolgreich mit der Ausrichtung nach vorne.
Dafür müssen wir auch Dinge investieren und auch erfolgreich sein.
Und wenn wir am Ende nur noch ein Artikel über den Preis vergleichen und Qualität hinten unterfällt, also runterfällt, dann ist das für uns am Ende auch nicht mehr das Geschäftsmodell, was wir betreiben möchten.
Aber ich meine trotzdem, der Wettbewerb ist ja wahrscheinlich schon so.
Also wenn ich jetzt irgendwie die ganzen Shein und Tembu haben wir ja jetzt irgendwie mit dem Fashionhandel das Leben schwer gemacht.
Die werden ja auch keine Weltsachen nämlich an Versuch noch einzeln gemacht.
Gibt's?
Wir haben eine tolle Sache gemacht.
Wir haben jetzt zu, ich glaube, im Dezember war es, haben wir alle Mitarbeiter hier aus der Verwaltung gebeten, eben bei diversen Portalen einzukaufen.
Und dann haben wir erstmal einfach ausgewertet, was kommt da an, wie kommt das an, wie lange hat es gedauert, wie ist das Pricing, etc.
etc.
Und das ist auch im Endeffekt, diskutieren wir jetzt aktuell über Trump viel über Zölle.
Das ist ein Thema, was auch die Bundesregierung hier mal klar zurhren muss, wenn hier natürlich Artikel über chinesische Märkte verkauft werden, wo keiner Einkommensteuer abführt, keiner Mehrwertsteuerthematiken hat, dann kann man natürlich alles 20, 30% günstiger verkaufen.
Würde ich auch tun, wenn ich die Mehrwertsteuer nicht abführen müsste oder diverse andere soziale Dinge noch bespielen muss.
Und für uns ist eigentlich ein Learning dabei gewesen von den Mitarbeitern, wo man einfach sagt, es ist am Ende nicht die Qualität, die wir verkaufen.
Und es hat auch enorm viele Unterschiede, weil du wartest lange drauf.
Teils geht es schnell, ist die Qualität nicht gut.
Also, ich glaube, jeder, der es schon mal gemacht hat, hat so seine Erfahrung damit.
Und ich würde das jetzt sagen, ja, ist ein Bespieler auf dem Markt, ist aber für uns keine Konkurrenz.
Also das würde ich jetzt ganz klar so bestätigen, dass wir da jetzt kein.
Und so eine Zellande oder so, ich meine, die könnten da auch eine Kategorie Karnevalskostüme dazu machen.
Die haben ja eh die Logistik wahrscheinlich, aber tun die auch nicht.
Das ist wahrscheinlich zu klein für die.
Viel Spaß mit der Restware, die am Arsch am Mittwoch übrig bleibt.
Auch die muss verarbeitet werden.
Das können nur Leute, die da 365 Tage mehr machen.
Das heißt, du nimmst dann auch Sachen, die mit Karneval hängen geblieben sind, und dann bietest du dir halt Halloween, kommen die wieder neuen Verkauf.
Unsere Ware hat ja im Endeffekt nicht so den Trend, dass die jetzt schlecht wird, sondern wir haben ja am Ende, ich sag jetzt mal, die Trends, die wir in Szene setzen, die verkaufen wir auch ab.
Und bei uns, ich sag es mal, klassisch, ein Schottenkostüm wird ja nicht schlecht.
Also das obliegt ja keinem Trend.
Und das wird ja bei uns auch jetzt nicht schlecht, weil es bei uns im Geschäft hängt.
Was verkaufst du da meist?
Was ist denn so, dass das Brot- und Butterkostüm, die meisten wollen ein Cowboy sein oder Schotte?
Das ist jedes Jahr Unterschied.
Also es gibt viele Trends, wo wir natürlich Richtung Streaming-Dienste mittlerweile gucken.
Früher haben wir ein Kinokalender geguckt, was kommt Neues, was passiert auf der Welt.
Das sind alles Themen, die uns natürlich irgendwie schnell einen schnellen Trend zuspielen.
Aber wenn man so klassisch in die klassischen Kostüme reingeht, die jetzt nicht in irgendeiner Marke oder irgendeinem Film oder irgendwas unterliegen, dann sind das so Sachen, die wir durch Stoffe einfach neu inszenieren, neue Schnitte machen, die wir dann auch für uns in den Trendbuch setzen, die wir festlegen.
Ihr habt ja auch auf der Webseite so ein bisschen so wirklich wie so ein Fashion-Portal, wo dann steht, irgendwie so, weißt du nicht, Kostüme der Trendkostüme oder Kostüme im Trend oder Outfit im Trend und so.
Also wie man das eigentlich von irgendwelchen mit der Potée oder so kennt.
Also das ist schon eine.
Genau, wir haben Trends, die wir selber bestimmen und die der Kunde auch gerne annimmt.
Jetzt haben wir im Dezember mit der Band Druckluft den Sessionssit Karnevals Maus.
Jetzt wollen alle Karnevalsmäuse werden.
Und dann müssen wir natürlich auch schnell sein, dass wir dann am Ende auch so eine Karnevalsmaus kreieren und dementsprechend dann auch ein großes Spektrum da anbieten.
Und das ist halt auch so ein Thema, was wir federführend dann auch mit inszenieren und auch da relativ die Augen offen haben und schnell reagieren.
Aber es gibt ja schon so ein paar Neuigkeiten, wenn man jetzt bei euch so rumläuft, war ich ganz überrascht zu sehen, so Lizenzpartnerschaften offensichtlich.
Dann gibt es da so irgendwie Heubrausekostüme oder kleiner Falkling-Kostüme.
Also es scheint dann so zu sein, dass du auf diese, oder diese Marken auf dich zukommen oder wie auch immer, also musst du erklären, wie es läuft.
Also wir haben viele Anfragen natürlich diverser Natur, die auf uns zukommen.
Ich glaube, für uns wirklich eine sehr tolle Kooperation war das Thema Haribo, dass wir im Endeffekt alles, was so jeder aus der Tüte zum Naschen kennt, jetzt auf der Straße ist.
Da haben die nicht alle Sport, du die.
Wir haben schon mal mit denen eine Anfrage gestartet, das ist irgendwie so nicht gefruchtet.
Und dann kamen die auf uns zu und sagten, wir wollen doch eigentlich mit euch zusammenarbeiten.
Da sagt ja, das wollten wir auch vor zwei Jahren.
Ja, und dann ist ein großer Konzern, konnte es dann irgendwie sich keiner erklären.
Aber dann haben wir echt, muss ich auch sagen, eine sehr vernünftige Basis gefunden, haben im ersten Jahr sensationell das Thema implementiert und auch verkauft.
Also hatten wir reden ja von 20.000 oder 100.000 Haribo-Bärchen, die da abgelaufen sind?
Ja, so zwischen 50.000 und 100.000 Kostüme waren das schon, ja.
Okay, es ist ja schon auch wirklich ein Marketing-Impact dann.
Ja, aber man muss natürlich sagen, das ist dann ein Trend.
Also ich meine, ich kann jetzt nicht zehn Jahre Haribo jetzt mitnehmen.
Also da freue ich mich drüber, klar, weil es mögen die Erwachsene ja ebenso, wie der Zuspruch ist.
Aber wir müssen uns natürlich da immer wieder neu erfinden.
Aber ich meine auch gerade, wenn ich jetzt so eine Brand werde, jetzt vielleicht sogar zuhören, weil nicht Red Bull.
Dann kommen die Dosen, dann laufen die Leute als Dose rum oder es gibt doch.
Haben wir gewollt, hat Red Bull nicht gewollte Red Bull nicht, weil es zur Markenstrategie nicht passt oder zur Marke nicht gehört.
Okay, aber es gibt ja wahrscheinlich trotzdem eine ganze Reihe von anderen Marken, wenn man jetzt überlegt, das ist ja in einer Art von fast kostenlosem emotionalem.
Ja, aber wir wollen natürlich auch politisch nachhaltig bleiben in dem Thema, weil wir am Ende natürlich jetzt nicht hier den Supermarkt aufmachen, sodass wir jetzt am Ende den Supermarktregal bei uns verlängern im Kostüm.
Wir wollen ja schon am Ende auch die Kostüme, die ich sage jetzt mal so klassisch sind, wie der Clown, wie der Cowboy oder Berufsthemen, die wollen wir natürlich auch beibehalten.
Und da können wir nicht nur eben auf Marke gehen.
Macht würde uns auch zu abhängig machen von gewissen Sachen.
Wenn Sachen funktionieren und da glaube ich auch, dass wir auch die einzigen sind, die sowas umsetzen können.
Ja, ist ja atypisch, dass man Haribo Beer oder Picu Baller plötzlich auf der Straße im Kostüm sieht.
Ich glaube, dass sich so verrückt anhört, das kann auch nur so eine verrückte Firma wie wir auch verkaufen.
Das ist einfach so.
Also ich habe irgendwie mir sagen lassen, wenn man im Karneval vielleicht als Single unterwegs ist und man möchte gerne das andere Geschlecht besonders effektiv kennenlernen, dann soll man sich in ein Beruf verkleiden.
Das wäre besonders zielführend.
Ist das so?
Ich glaube, das kommt ganz auf den Gegenüber an.
Wir haben ja mittlerweile ganz viele Charaktere und Wünsche im Austausch, was Partnerschaften angeht.
Und da ist der Kanal, glaube ich, sehr bunt.
Also, wenn der eine auf dem Papagei steht und der anderen eher auf den Polizisten, dann let's go.
Gibt es denn jetzt viele Donald Trumps und so auch?
Also, wie der das erste Mal gewählt worden ist, war das ein Thema, was wir natürlich aufnehmen, ob das dann am Ende die Verkleidung ist, weil einer das ins Lustige zieht, hat es auf jeden Fall die Trends gegeben, die wir die, die das spielen wir auch.
Jetzt momentan ist es nicht so stark.
Es sei denn, lässt sich morgen was Neues ausdenken.
Dann stehen wir mit roten Krawatten und Perücke im Parad.
Was ist, was?
26er der Trend?
Wir haben ganz viel.
Also wir haben sehr viel Glitzer gemacht.
Wir kommen ja nicht nur aus Themen, dass wir jetzt sagen, so jetzt ist der Schotte oder Haribo jetzt total im Trend, sondern wir versuchen natürlich auch viele Sachen im Kostüm über andere Stoffe nochmal zu machen.
Wir haben letztes Jahr Kort zum Beispiel mit in Szene gesetzt.
Und jetzt haben wir dieses Jahr Kooperation mit Kleiner Feigling, wo wir auch lange darauf gearbeitet haben, dass wir es jetzt hinbekommen haben.
Wir haben Rot-Weiß hier in Köln ganz, ganz stark.
Also es gibt, glaube ich, keine Stadt, die sich nicht nur über den FC, sondern eben über die Farben und über das Stadtwappen so identifiziert, wie der Kölner das macht oder die Kölnerin.
Das ist für uns super stark.
Und ja, jetzt müssen wir mal schauen, ob unsere Trends, die wir festgelegt haben oder vorgegeben haben, ob die am Ende auch so vom Kunden angenommen werden.
Aber das sieht ganz gut aus.
Ich habe das Gefühl, es gibt auch, also als ich im Ruhrgebiet früher als Kind so Karneval erlebt habe, da war das so Cowboy, dann hatte man eine Weste vielleicht und ein Gürtel und so.
Und jetzt gibt es ja schon so Ganzkörperkostüme.
Also du gehst da rein und hast du wirklich komplett so eine Overall mit allem drum und dran.
Also ist auch in deinem Sinne der Warenkorb und das wird aufwendiger und größer und es gibt dann noch Hüte dazu und es wird schon ein bisschen verrückter ist in deinem Sinne.
Also wir wollen natürlich am Ende einen hohen Warenkorb haben, weil das ist natürlich das, was uns auch den Umsatz beschert.
Ist ja klar, wir wollen den Leuten natürlich schon am Ende auch viel verkaufen.
Dafür machen wir morgens die Tür auf.
Aber wir sind natürlich am Ende immer darauf bedacht, dass wir auch ein gutes Preis-Leistungsverhältnis finden.
Also wenn wir am Ende, ich sage jetzt mal, qualitativ zu niedrig werden, bringt es uns wirtschaftlich natürlich auch irgendwie eine Bedrohie.
Der Warenkorb muss bei uns dementsprechend immer höher werden, also muss hoch sein, weil sonst für 4,99 Euro ein Kostüm für jeden Verkauf macht, würde unseren Umsatz sprengen, ja, also würde das im Endeffekt komplett unser Geschäftsmodell kaputt machen.
Deswegen sind wir schon darauf bedacht, dass die Kunden sich schon aufwendig verkleiden.
Und wo holst du die Kunden her?
Also ich meine, jetzt in Köln wahrscheinlich mittlerweile kennt man euch hier, aber wenn du neu irgendwo hingehst, schaltest du dann Instagram-Anzeigen oder ist das irgendwie word of mouth und ihr macht dann da den Clown vor die Tür und dann wird davon gesprochen oder wie kriegt man sozusagen den Laden aktiviert oder überhaupt eine Reichweite aufgebaut national?
Wir haben ganz früher klassische Werbung gemacht über Zeitung, Radio, Auto etc.
Und haben vor drei, vier Jahren so ein bisschen alles auf digital getrimmt.
Das haben wir uns aber jetzt auch dieses Jahr nochmal neu zur Debatte gemacht, dass wir gesagt haben, wir müssen nochmal klassische Sachen nochmal bespielen, weil wir erreichen irgendwie digital eher dann doch nur eine jüngere Zielgruppe, weil ich sage jetzt mal, die Tante, die eine Severensstraße oben den Mottoschall vielleicht auch kaufen würde, aber nicht mitkriegt, dass man haben, weil sie eben nicht über einen Plakate wie die Zeitung sieht, haben wir es ein bisschen gechanged und man sieht auch, dass das vom Gefühl, ist das jetzt am Ende der Saison sehen, dass es dann doch auch am Ende dann auch wieder der richtige Weg ist.
Es ist, glaube ich, ein gesunder Mix.
Wenn wir einen neuen Laden machen, dann ist immer eine Frage, sind wir in sehr frequentierter Lage, dann fahren natürlich auch oder gehen viele Leute vorbei und dann spricht sie sowas schnell rum, weil wir natürlich dann eben nicht klassischen Lebensmittel sind.
Wir sind ja dann schon ein auffälliger Laden, der Aufsehen für sich auf sich zieht.
Und ja, dann werden die Standorte ganz klassisch bespielt.
Im Sommer haben wir natürlich ein bisschen etwas ruhigere Zeit, was die Frequenz angeht, aber das ist für uns normal.
Und dann versuchen wir natürlich die Leute dann schon in so einen Hochzeiten dann auch reinzukriegen, eben über Werbung und da gibt es nicht den einen Kanal, weil Instagram hat jetzt nicht viel geändert, dass du sagst, dass die crazy Kostüme oder irgendwas.
Ist ein Mix aus allem.
Und da muss man halt auch selber für sich die richtige richtige Schriftart wählen, die dann auch passt.
Also ich meine, jeder, der auch im Einkauf sitzt, da hat jeder so seine Handschrift und da muss man immer sehen, dass man die richtige findet.
Eigentlich müsste es ja fast eine Doku bei euch geben, wenn man das so hört.
Es gibt ja diese berühmte Penny-Doku aus dem Supermarkt in Hamburg, da in der Ripperbahn, wo sie das am Ende in den Supermarkt geschehene Doku gemacht haben.
Oder ist sowas nicht auch mal ein Thema, habe ich euch schon Leute angesprochen, Mensch, dokumentier das mal.
Es ist ja wirklich, wenn man hier durchläuft, man sieht ja die Leute, wie sie dann da in den Umkleidkabinen stehen.
Es ist ja Doku-Material.
Also hier ist auf jeden Tag passieren hier tausende von Filme.
Und das wäre auf jeden Fall eine Serie oder eine Sendung wert, sich das mal hier aufzunehmen.
Aber würdest du dann würdest doch zulassen, wenn jetzt hier jemand käme und zuhören und sagt, Mensch, wir machen jetzt mal hier irgendwie RTL zum Karneval, machen wir ein bisschen Heditas live?
Also wir haben ja jeden Tag Anfragen von Presse, die vorbeikommen und dann eben für ihre Themen speziell dann Trends oder für andere Sachen eben dann hier aufnehmen.
Und ja, wir spielen eine Rolle.
Also es macht am Ende, macht es, glaube ich, auch den Mitarbeitern bei uns Spaß, wenn jetzt auch so High Season ist, weil natürlich auch viele verrückte Ideen hier ins Haus kommen und verrückte Leute und lustige Leute werden.
Also du wäre würdest du schon zulassen, wenn jetzt jemand fragen würde und sagen würde, wenn ich nicht direkt davor stehen muss, um das einer Familie nachzumachen, dann kann man es gerne machen.
Ich meine, das ist insofern frage ich das wirklich aus einem gewissen Hintergrund, denn ich habe dich vorher gesucht zu finden bei Instagram und da gibt es dich nicht.
Nö, ich bin kein Social Media-Typ, ne?
Wirklich gar nicht.
Ich mach Social Media live.
Das machst du für mich besser.
Also wirklich kein Instagram-Account, du guckst doch nicht nach, was machen der andere oder so?
Also wenn ich eine Tür aufmachen muss, ich krieg schon auf.
Brauche ich kein Social Media für.
Krass.
Also auch LinkedIn auch nicht?
Nee.
Okay.
Nee.
Also ich.
Ich brauch's nicht.
Also es ist ja immer so eine gewisse Neugier, was macht der, was passiert da?
Ist mir auch, glaube ich, zu anstrengend, jeden Tag irgendwie eine, da weiß ich, wie viele Storys zu posten, damit es auch am Ende interessant ist, ja.
Ich kann viel erzählen, wir können gerne abends essen gehen.
Und dann erzähle ich dir alle Storys.
Aber das ist dann halt Socializing live, ja.
Nicht zum Nach Südschwellen.
Ja, gut, wir leben in einer Welt, ist ja aufgefallen, wo Social Media eine gewisse Rolle spielt, aber für dich, da bist du sozusagen souverän sagst, nö, das lasse ich mir vorbeiziehen.
Vielleicht bin ich zu oldschool.
Respekt.
Ja, souverän, das muss man erstmal sein, so souverän.
Ich meine, die meisten jetzt zumindest neugierig und wollen da irgendwie reingucken und so sagst du, nö, das lasse ich mal.
Nee, wir haben ja unsere Social Media-Leute, die machen das fleißig für den Clown.
Wie groß ist denn das Potenzial?
Also, wie viele Läden in Deutschland oder auch drüber rum kann man machen.
Also, wenn wir jetzt bei 34, gehst du sozusagen hier raus aus dem Laden, hast du dann irgendwie 200 oder ich will noch gar nicht rausgehen.
Eines Tages.
Aber ich glaube, das Potenzial ist für uns, ich vergleiche das immer nochmal mit den USA.
Also, wenn wir in den USA wären, dann wäre das, glaube ich, ein Never-Ending Story, weil dann ist zwar Halloween da sehr stark, aber wenn sowas natürlich dann am Ende an einem Stand oder in den USA funktioniert, dann ist das USA da einfach nochmal anders.
Also überlegst du, das vielleicht in den USA mal zu probieren?
Ja, schauen wir mal.
Nicht jetzt dieses Jahr.
No pressure.
Aber ich bin schon sehr davon überzeugt, dass wir weltweit funktionieren.
Und dann würdest du es am liebsten in New York machen oder wo?
Wäre eine Option, ja.
Wäre eine Option.
Also Halloween ist in Amerika enorm stark.
Da gibt es nichts, oder?
Es ist anders.
Es ist alles so beutelwahr, es ist alles cheap, alles ist nicht so wie wir.
Bei uns ist alles hängend, bei uns ist alles schon so mehr konfektionsähnlich, so wie man es eigentlich von einem Bekleidungsgeschäft kennt, dass eben Kostüme nicht in Beutel verpackt sind, dann packt man es aus mit sechs Teilen, kriegt man nie wieder zusammengebaut.
Auch für uns schwierig, deswegen ist bei uns halt alles hängend und alles irgendwie so, ich sage jetzt mal, schon konfektioniert, wie man es eigentlich auch anzieht.
Das heißt, also, okay, wenn das Potenzial globale sein sollte, dann ist ja mit 200 Läden ist ja dann ein Kindergram, dann könntest du ja wahrscheinlich eher 1000 machen oder so.
Also, ich denke in Deutschland, Deutschland hat ein Potenzial mit unseren Läden, wo wir auch sagen, da können wir alle mit bedienen, irgendwo zwischen 60 bis 100 Läden.
Die werden natürlich nicht alle dann in der Größe sein, da werden mal Pop-Up-Stores dabei sein, da werden kleinere Geschäfte sein, die eben ein kleineres Sortiment bespielen.
Aber ich glaube schon, dass das am Ende unser Sortiment deutschlandweit mal grundsätzlich in allen Bundesländern funktioniert.
Und da haben wir auch noch ein paar Lücken, die wir bespielen haben.
Und wo müsste da noch hin?
Aber wir sind noch nicht in München.
München ist relativ teures Pflaster für uns.
Muss ich auch sagen, habe ich auch nicht so den zu die Erfahrung mit, wo ist ja der richtige Standpunkt, aber auch das steht jetzt nicht auf Prio 1 bei uns.
Aber wir haben viele Sachen.
Wir haben Braunschweig, wir wollen Berlin nochmal einen zweiten Laden aufmachen.
Gibt es schon noch viel, was wir.
Aber wir machen so zwei, drei Läden im Jahr auch sozusagen.
Ja, wir können auch mehr aufmachen.
Es muss passen halt.
Wenn am Ende der richtige Laden kommt, wo alles passt.
War jetzt in Münster zum Beispiel das Beispiel, haben wir uns angeguckt, dann sind wir zurückgefahren, dann hat es mir auf Vermieterseite nicht gepasst, dann hat Vermieter vier Wochen später wieder angeholt und gesagt, okay, wir kommen.
Und dann sind wir da auch relativ fix.
Wir machen halt alles auch mit gelernten Leuten, die um uns rumarbeiten, externe Natur, sind ja schon sehr oldschool und sehr verlässlich, auch wir als Unternehmen, wir haben ja auch eine Verantwortung auch den Leuten gegenüber, nicht nur unseren eigenen.
Und es ist ein schönes System, macht auch echt viel Spaß, wenn man weiß, die Leute freuen sich auch, wenn wir eben auch in dem Segment wachsen, in dem wir auch andere Leute mit auslasten.
Und wäre es für dich ein Thema, ich meine, wenn man das so hört, USA als Potenzial oder als Deutschland nochmal verdoppeln.
Andere europäische Länder, ich meine, das ist ja vielleicht mehr, als man aus dem Cashflow machen kann, da nochmal ein Partner mit reinzuholen.
Ich meine, wenn das jetzt irgendwie in den Private Equity hört, dann wird er sagen, okay, das ist mal eine geile Wette.
Sozag vielleicht hier so das Nukleus und dann versuchen wir bei USA und machen aus einem mutmaßlich 50, 60 Millionen Euro Umsatzding halt einen Milliardenunternehmen.
Würdest du es machen?
Also ich bin sehr offen für viele Sachen.
Es muss passen.
Ich bin aber trotzdem am Ende auch jemand, der das natürlich hier von der Pike auf angefangen hat.
Das ist so mein zu Hause, ja, und ja, wie soll ich das sagen, er ist schon so ein sehr emotionaler Laden hier.
Du hast mal, du kennst ja jeden und du weißt, du kennst jeden Handgriff.
Du könntest hier jeden Job machen.
Ja, würde ich sagen, ja.
Das ist halt Learning by Doing.
Es ist halt nicht Rocket Science so aus dem Boden geschossen, sondern das ist halt schon mit einer gewissen Substanz erarbeitet, auch mit vielen Fehlern, durch Fehler gelernt.
Und aber ich würde schon sagen, dass mir jetzt hier heute keiner erklärt, wie das funktioniert.
Also nicht besser als ich.
Aber ich meine, soll nicht, soll nicht abgehoben und arrogant wirken, aber am Ende, ich verbringe schon echt viel Zeit hier.
Heißt du sozusagen so, wie ist so dein Work-Leben?
Also morgens um 8 Uhr hier irgendwie und dann.
Ich bin normalerweise immer so um halb sieben hier, aber da halb sieben.
Da mein Sohn aber in die Schule muss, um wir ein kleines Baby jetzt zu Hause haben, muss ich den Fahrdienst morgens machen.
Deswegen bin ich erst um Viertel vor acht hier.
Aber jetzt um die Zeit bin ich schon auch bis abends dann spät da.
Also reden dann neun, zehn, elf Uhr.
Ja, also bis 8, halb neun, dann bin ich zu Hause.
Und das auch fünf, sechs, sieben Tage die Woche?
Sechs Tage die Woche, ja.
Sechs Tage die Woche in diesem Schlagzeil.
Genau.
Okay.
Ja, so ist der Einzelne.
Und dann schaffst du noch, habe ich gelesen, sieben bis zehnmal die Woche Sport zu machen.
Ja, das ist so, glaube ich, das System, was mich am Leben hält.
Was machst du denn abends nach Arbeit?
Nee, ich mach, ich versuche zwischendurch nochmal schnell so eine Stunde zu verschwinden.
Das ist heute dank euch nicht möglich, aber egal.
Ich gehe morgens noch schwimmen und am Wochenende noch ein bisschen laufen.
Ich mache Talboxen.
So alles möglich, alles, was gut für den Körper ist.
Man muss ja kleiner Shoutout sagen, auch ein gemeinsamer Freund aus dem Sport hat uns zusammengebracht, der Anegres Kurwerk.
Also Podcaster mittlerweile, der irgendwie mit dir zusammen unterwegs ist und mit mir ja auch, also der verschiedenste Leute fit macht.
Sport ist oder passt irgendwie in deinem Leben auch noch rein, scheinbar.
Es ist so ein bisschen mein Ventil für am Ende auch mal so ein Alltag irgendwie, dann auch nochmal irgendwie was anderes zu sehen.
Ich muss mich dann schon auch bewegen, um ein bisschen Dampf ablassen zu dem normalen Alltag, den ich dann hatte.
Aber hättest du auch Bock, ich meine, dieses USA-Ding, das gibt mir das nichts aus dem Kopf.
Ich meine, das ist ja schon.
Also du können es ja wirklich so ein vielleicht Weltmarktführer bauen.
Also wir haben natürlich immer wieder tausende Anfragen, auch speziell aus dem Thema PE, was Investments angeht, ob Beteiligung oder wie auch immer.
Das wollte ich auch damit sagen, ich bin da nicht abgeneigt, von am Ende größere Schritte zu gehen.
Und dann kommt auch am Ende natürlich auch ein Investment dazu.
Das muss natürlich auch irgendwann, wenn man so groß denkt, muss das natürlich auch das Gerüst da vernünftig gebaut werden.
Also wir sind offen für alles und wollen aber dementsprechend schon wachsen.
Und ich muss auch sagen, ich habe auch, wir haben ja auch Phasen schon erlebt während Corona, wo so ein Geschäftsmodell mal zwei Jahre kompletten Berufsverbot bekommt, weil im Endeffekt keiner zusammenkommen kann, da kann man keinen Karneval feiern.
Das war für uns schon eine schwere Zeit.
Da haben wir auch 95% Umsatzverlust gehabt über zwei Jahre.
Das war nicht so lustig.
Haben wir aber, glaube ich, dann auch gut gemanagt.
Ich glaube, das war Corona für jeden ein, ja, für jeden privaten Haushalt, für jede Schule, für jedes Kind, für jedes Elternhaus und für jedes Unternehmen, glaube ich, einen Stresstest.
Den haben wir gut gemanagt und sind gut da durchgekommen.
Und ja, möchtest sowas nicht nochmal erleben, weil es am Ende kein Managementfehler war, sondern das ist einfach, da bleibt die Welt mal kurz stehen.
Auch da hat es viele Player gegeben, die dadurch, ja, ich sag jetzt mal, aus dem Boden geschossen sind, die aber jetzt mittlerweile dann auch wieder eingeholt werden.
Da bleibe ich halt immer wieder bei dem Thema Oldschool.
Es muss immer eine gewisse Basis haben, die gesund ist und die auch am Ende vernünftig funktioniert, die verbindlich, seriös ist.
Und so wollen wir auch wachsen.
Und wir können auch am Ende schnell wachsen, ja, aber dafür müssen halt auch alle anderen Parameter passen.
Und wie gesagt, ob es da am Ende jemanden gibt, der mitarbeiten will, den habe ich immer gesucht über die letzten 22, 23 Jahre immer mal auch viel zusammen zu machen, aber am Ende habe ich keinen gefunden, der Mühe, Invest, Zeit, Arbeit reinstecken wollte, also habe ich es alleine gemacht.
Deswegen haben wir auch nichts im Franchise oder irgendwie machen alle.
Aber gesagt, Franchise wäre ja eigentlich auch eine Option.
Ja, aber am Ende finanzierst du es dann auch selber und dann kannst du es auch alleine machen.
Also es gibt ja verschiedene Modelle, die man anstreben kann, aber bis jetzt haben wir alles alleine auf die Kette gekriegt.
Wir gucken schon, ich will nicht sagen ins Weltall, aber wir wollen schon am Ende auch groß werden.
Aber kommt Zeit, kommt Rat.
Ist eigentlich der Onkel, von dem du den Laden gekauft hast, auch der Vater von dem berühmten, Fernsehberühmten Robert Geist, der schon im Podcast war?
Ja, genau.
Ach wirklich, das ist also dann der Vater.
Genau.
Und der hat ja auch noch einen Bruder, also der Robert, und die haben ja diese Ankel Sam gemacht.
Fitnessklamotten, mit denen der Robert quasi das erstes Geld verdient hat, bevor es dann im Fernsehen losging.
Genau.
Das hast du schon als sozusagen kleiner Cousin dann in Jugendtagen verfolgt, wie die Jungs da mit Ankel Sam groß geworden sind.
Familie ist, wie eben auch gesagt, eine Kaufmannsfamilie.
Die zwei haben es, glaube ich, auch ganz gut gemacht.
Die wären vielleicht dann sonst hier bei Datos untergekommen.
Also ich muss dir fast dankbar sein, dass sonst hättest du ja kommen.
Kann sein, ja, man weiß es nicht.
Aber am Ende haben sie es, glaube ich, ganz gut gemacht.
Und ja, sind definitiv auch gute Kaufleute gewesen.
Und ja.
Aber ihr habt jetzt nicht so ein engen Draht.
Nee, wir haben gar kein Kontakt.
Das ist so.
Wir haben, glaube ich, andere Sichtweisen, was das Leben angeht.
Aber ist auch nicht schlimm.
Ich habe kein Beef, kein Stress, aber.
Ich meine, ich habe in Robert erlebt und jeder kennt den ja dazu in Deutschland, irgendwie rein vom äußeren Look her, sind da schon Welten dazwischen.
Also so sein, du bist jetzt hier, irgendwann, wer uns jetzt hier guckt, der weiß es aber für die Podcast-Hörer vielleicht irgendwie Nadelstreifen anzu, Einstecktouren und Krawatte.
Sieht schon aus, wirklich wie so ein Top-italienischer Mailänder Kaufmann.
Das ist schon.
Ob die jetzt besser sind als die Kölner, weiß ich nicht, aber lass mal es so stehen.
Optisch bist du auf jeden Fall Augenhöhe, würde ich sagen.
Nee, aber am Ende alles gut.
Weißt du, Familie kann man sich nicht aussuchen und wir haben keinen Kontakt, was auch nicht schlimm ist.
Aber ich habe vor einem Jahr oder so, da war er sogar im Kölner Karneval auf einem auf einem so einem Auto drauf, also einem, wie heißt das, Karnevalszugfahrzeug ist da mitgefahren.
Aber es war jetzt nicht von dir indiziert.
Nee.
Hab ich nichts mit zu tun.
Okay.
Okay.
Aber ich meine, es wäre ja schon ein Zugpferd, also für euch tendenziell.
Weiß ich nicht, ob das so ein Zugpferd ist.
Also man kann immer, sag mal, solche Sachen sich anschauen und das ist auch mit Sicherheit eine Art Entertainment.
Er hat sich mit sich selber eine große Marke aufgebaut, die ihm, ja, glaube ich, ja, viel hilft.
Aber wenn man am Ende damit auch was verkaufen will, dann.
Also Robert Geis-Kostüm hast du nicht im Sortiment?
Ja, wir könnten einen machen.
Das wäre doch eigentlich ganz geil, ne?
Wir könnten einen machen.
Das würde hundertprozentig würden das Leute anziehen.
Also oder auch, weiß ich nicht.
Die kamen, also sind ja wirklich auch erkennbare Personen im positiven Sinne.
Das wäre doch vielleicht die große Familienunion.
Schauen wir mal, schauen wir mal.
Okay.
Aber es heißt, wenn man jetzt vorstellt, du finanzierst das alles aus einer Kraft, dann ist ja der Cashstorm muss ja da sein, sonst könnte man ja nicht die Länder aufmachen.
Das heißt, stelle ich mir dann das Umsatz, haben wir ja nur darüber spekuliert, aber Marge, ist es dann ähnlich wie im Fashion-Bereich oder ist das schon besser?
Wahrscheinlich schon ein bisschen besser, oder?
Ja, was heißt besser?
Also der Textil lebt natürlich irgendwo von hohen Margen und hat nachher ein Winter- und Sommerschlussverkauf, wo über Rabatte nachher irgendwie was rausgeht, ist auch jedes Unternehmen anders.
Es gibt Leute, die machen ja keine Rabatte im High-Fashion oder im Luxussegment.
Wir haben unsere Kalkulation, wir verkaufen geile Kostüme und keine Rabatte.
Und deswegen gibt es bei uns eine klare Marschrichtung, dass wir am Ende mit einem VK-Preis antreten.
Und wenn wir natürlich jetzt irgendwie feststellen, da ist irgendwie ein Trend, der nicht funktioniert oder ein Kostüm, was nicht funktioniert, dann können wir das auch reduzieren.
Aber wir werben den Kunden jetzt nicht bei uns rein.
Kein Black Friday, nichts sein.
Sowas gibt es uns nicht.
Wir verkaufen Kostüme, keine Aberte.
Und ist es dann besonders profitab, wenn man was selber erfindet, also ein eigenes Kostüm, am Ende ist es egal.
Oder ob man jetzt den Feigling mit denen macht irgendwie oder selber eine neue Idee hat, das ist am Ende kommt, das Fleisch hier raus, solange es sich verkauft.
Wir gucken, was zu uns passt.
Wir haben viele Sachen, die wir auch am Ende jetzt nicht umsetzen.
Wie gesagt, wir sind jetzt so an einem Punkt, wo wir viele Lizenzen haben, wo wir am Ende für uns auch erkennen, dass wir eben nicht der Supermarkt ähnlich aus, also so wie der Supermarkt aussehen wollen.
Deswegen machen wir viele Kostüme jetzt eben wieder in Eigenregie in Themenbezogen und nicht Markenbezogen.
Und das muss immer einen gesunden Mix haben.
Das geht mal rauf, mal runter.
Also Kostüme, die jetzt stand vor zehn Jahren out waren, die können auch jetzt wieder in werden.
Das ist auch für mich total spannend, wenn ich Leute besuche oder auch bei uns in unseren alten Kostüm-Fundus gehen von Kostümen, die wir mal vor zehn Jahren gemacht haben.
Das finde ich total spannend, was wir anzugucken.
Alles Mögliche, wo Schnitte drin sind, wo Stoffe verwendet werden, die nicht mehr benutzt werden, wenn man sagt, können wir wieder machen.
Also so Geschichte ist schon cool.
Wir gucken uns tausend Sachen.
Victoria Secret Shows angeguckt mit den Accessoires mit Flügeln, die die nochmal anders in Zähne gesetzt haben.
Das sind so Sachen, die wir nächstes Jahr jetzt umsetzen werden, wo es eben nicht rein ein Feder Engelsflügel ist, sondern der wird dann eben aufblastbar, was auch leicht ist zum Anziehen.
Da sind so ein paar auch so Daniel Düsentrieb-Sachen dabei, die wir jetzt einfach ausprobieren.
Und aber selber im Karneval bist du dann gar nicht aktiv, weil du musst ja arbeiten.
Aktiv nicht.
Wir feiern natürlich auch ab und zu mal Karneval.
Wir waren auch beim Rosenmontagszug schon mit dabei.
Wir haben unsere eigene Tribüne gehabt.
Wir gehen auch gerne irgendwo mal zu Bällen oder auch zu Sitzungen, aber das ist ein, zweimal im Jahr, wo wir das besuchen.
Okay, also Bälle heißt dann wirklich so dieses, wo man dann sitzt und dann vorne auf der Bühne wird dann und dann trinkt man dann Tischen und sowas, diese.
Sitzungen, ganz normales Sitzungsprogramm, aber eben oder Partybälle, ne?
Also Remy Demi.
Ich meine, ich bin ja fast ein bisschen neidisch, als jetzt sozusagen seit 20 Jahren in Hamburger ist man das jetzt nicht so gewohnt.
Da gibt es leider keine Sitzung.
Ich hab dich ja eingeladen, wir hätten ja heute Abend was machen können, aber ich habe ja so eine gewisse Angst, die da bei dir im Lacken ist.
Aber gut, das soll jedem jeder so, wie er ist.
Also ich bin eher der Typ, der jetzt irgendwie denkt, scheiße, wenn ich jetzt nochmal 25 wäre, ich würde den Laden in New York aufmachen wollen und würde dich jetzt bequatschen zu sagen, irgendwie kann ich nicht Dieters New York machen.
Aber wenn jetzt jemand zuhört, würdest du es machen?
Also sagen, also jetzt nicht jetzt einen Investor, sondern vielleicht irgendjemand, der Bock hat, was zu machen und zu bewegen und zu sagen, okay, gib mir die Chance, beliefern mich, also Franchise hin oder her, aber ich würde für dich das New York-Geschäft aufmachen.
Sofort, ja.
Krass.
Let's go, ja.
Also das heißt, du suchst da jemanden, wenn er jetzt kauft.
Wir haben tausend Baustellen.
Wir sind ja hier, was uns angeht, relativ schmal aufgestellt.
Wir haben einen Geschäftsführer, den Alex und mich, wo im Endeffekt alles drüber geht.
In der Größe, wo wir sind, wären, glaube ich, dann nochmal drei, vier Leute extra irgendwann mal das Thema, wo wir einfach die Sparten, die wir bedwinnen haben.
700.
700?
Ja.
Okay, also da müssen wir umsatz noch ein bisschen hochgehen.
Also da muss ich jetzt nochmal nachjust werden.
Ja, das wäre gut, ja.
Ja, aber auch meiner Tippe.
Feel free für alle heute, ja.
Kassen sind auf, ja.
Okay.
Und da hast du noch andere Sachen, neben der Expansion, du sagst, okay, dann arbeiten wir noch, gibt es noch irgendwie eine Verlängerung der Wettschöpfungskette.
Gut, das macht ja schon selber in China, gibt es da auch irgendwelche anderen Kategorien, die man nicht sieht.
Also ich habe jetzt schon überlegt, macht man jetzt noch irgendwie Food, was gäbe es da, Sekte verkaufen, macht keinen Sinn, aber irgendwas, was nach Leiding ist, was ich jetzt noch nicht geschafft habe.
Also wir suchen immer natürlich irgendwie nach sortimentsübergreifenden Sachen, die passen, die wir implementieren können.
Wir waren ja eben kurz drüben, da sieht man ja, dass eigentlich schon fast gar kein Platz mehr ist für irgendwas.
Und auch wenn man sagt, man bespielt im Sommer nochmal irgendwie mit einem anderen Sortiment gewisse Sachen, dann gehört natürlich da auch wieder ein Invest in Wareneinkauf rein.
Die Ware, die da ist, muss eingelagert werden.
Das ist natürlich auch ein hoher logistischer Aufwand.
Es wäre, glaube ich, ganz cool, wenn wir eine Synergie finden würden mit irgendwem im Handel, der im Endeffekt im Sommer stark ist und im Winter schwach, sodass man sich Flächen teilen könnte.
Das wäre, ich sage jetzt mal, so eine Optimierung, sage ich jetzt mal, der Kosten.
Also ein Eisdielen größer werden sozusagen.
Als Beispiel.
Oder wir haben ja immer überlegt, nochmal ein Motorradbekleidung irgendwie so zu spielen, aber die haben, die fangen auch schon relativ früh im Januar, im Februar schon mit ihrer Saison an.
Das hat nie funktioniert.
Also wir gucken über alles.
Die Welt dreht sich momentan, glaube ich, schneller als je zuvor.
Und aus den, ich sag jetzt mal negativen Veränderungen, so wie wir sie hier in Deutschland irgendwie aufnehmen, ergeben sich auch Möglichkeiten, muss man Augen aufhaben und machen.
Aber erlebst das auch so.
Also, ich meine, du hast ja ein wachsendes Geschäft, nehme ich an.
Also was wachst du im Jahr?
10 Prozent, 15 Prozent?
Ist unterschiedlich.
Das kann man auf Einzelfilialen gewinnt mal, verliert mal, das ist aber bei uns.
Aber in der Gruppe sind es da schon 10%.
Ja, gewinnt mal schon einstellig, nicht zweistellig.
Okay, aber ich meine, das heißt ja eigentlich, ja, die Herausforderungen sind da, aber du bist auch ein Beispiel von Sachen, die hier funktionieren.
Also das ist ja schon erfreulich, also weil ich immer, dass viele klagen, ja, und gleichzeitig am Ende geht es trotzdem voran.
Nee, wir sind happy.
Also wir machen aber auch viel dafür, das muss man auch sagen.
Und muss man sich auch jeden Tag auch immer wieder motivieren, ja, um einen Punkt zu kommen, dass man irgendwie sagt, so man steigt jetzt aus, muss man sich ja auch immer wieder die Frage stellen, was macht man dann?
Also ich bin jetzt 43, ich wollte jetzt nicht den ganzen Tag nur zu Hause sitzen und macht mal irgendwas anderes.
Und ich habe ja hier auch, also ich bin da wirklich stolz, wir haben eine geile Firma, ich habe tolle Mitarbeiter, das macht mir auch Spaß, ja.
Machst du noch die nächsten 20 Jahre gefühlt oder noch länger?
Gucken wir mal.
Schauen wir mal, aber Bock habe ich schon.
Ja, also ich meine, also du würdest schon Sachen zu tun finden.
Ich habe gehört, du, also Hobbys gibt es auch, Fast Geld Auto, solche Sachen.
Also man könnte schon was machen.
Man kann was machen, aber man muss natürlich auch, wenn man hier aussteigt, auch am Ende auch trotzdem Einkommen haben.
Und ich bin nicht der Typ, der zu Hause sitzt.
Also ich muss schon, ich bin jeden Tag unter Strom.
Aber machst du Investments rechts und links oder sowas oder voller Fokus auf das Geschäft?
Gibt's auch, wir machen natürlich auch ein bisschen Immobilien, wir machen auch ein bisschen mit Aktien und hier so im Kölner Raum dann irgendwelche Flächen oder sowas.
Überall, wo es passt.
Also kann Gewerbe sein, kann privat sein, machen schon relativ viel.
Sag mal, weil ich gerade den italienischen Kaufmann erwähnt habe, du bist ja für jemand, der 43 ist und dann eine Firma gebaut hat, sozusagen, da würde man denken, okay, der Style ist sozusagen ein anderer.
Ich meine, du vom Typ bist du ja auch dann jetzt nicht irgendwie ungewöhnlich, aber vom Look her schon.
Also es ist bewusst, dass du sagst, okay, ich will mich hier auch für die Mitarbeiter.
Wenn man sich jetzt auch im Netz googelt, dann sieht man dich eigentlich fast nie ohne Sacco oder ohne Krawatte.
Ich glaube, Kleider machen Leute, sagt man ja.
Das ist ja auch bei unserem Kostümbereich so.
Da gibt es ein bisschen andere Charaktere, aber ich finde Kleidung ist nicht nur der Ausdruck von sich selbst, sondern es ist auch ein Respekt demgegenüber.
Und auch da sind Geschmäcker verschieden.
Wenn einer drauf steht, ein Anzug anzuziehen, der andere halt lockerer ist, ist es alles okay.
Aber für dich ist es schon so immer so gewesen.
Ja, ich glaube, wenn man tiefgründig darüber nachdenkt, ist das ja jetzt nicht, kann man sagen, ist overdressed.
Overdress gibt es nicht.
Also, wenn einer, wenn einer wirklich verrückt in Mode ist, dann gibt es kein Overdressed.
Dann ist man so.
Das haben wir nicht schon immer so.
Also, das heißt, wenn man.
Also der Anna sagte, Mensch, du musst bei den Herbert kennenlernen, das ist ein mega geiler Podcast und so.
Und achte mal darauf, der ist immer top an jetzt, sowas unglaublich, wie der immer aussieht.
Und jetzt kam ich hier gerade rein und siehe da, genau wie das ist.
Also, das ist bei dir schon ein Markenzeichen.
Kann sein.
Also, es ist Alltag.
Aber eine normale Jeans und so trägst du er selten.
Trage ich auch, doch klar.
Aber nicht auf der Arbeit.
Trage ich auch auf der Arbeit, aber am Ende weiß nicht.
Ich muss auch sagen, ich fühle mich auch wohl im Anzug.
Also eine Jeans ist nicht so gewesen.
Ist für mich nicht so gemütlich.
Das ist eine Anzugemütliche.
Okay.
Du weißt ja, die Kölner sagen ja jeder yeah anders.
Das passt dann bei mir ganz gut.
Absolut.
Also ich meine, du holst aus Köln alles raus.
Das Geschäft wäre ohne Köln nicht möglich.
Es gibt ja so businesses, bei uns ist ja auch vielleicht ein bisschen so mit Hamburg und unseren Wurzeln und in deinem Laden steckt halt sehr viel Köln drin.
Und ohne den Ausgangsort Köln hätte man wahrscheinlich sein Geschäft nicht bauen können.
Also ich glaube, Köln ist eher ein Gefühl.
Und ich habe, man hat das, wenn man jetzt über die Karnevalstage in Köln unterwegs ist, dann sind diese Kölnische Grundgesetz ist eins, das ist das Gefühl, wie die Leute mit der Stadt umgehen, wie stolz die auf die Stadt sind.
Es gibt, glaube ich, keine Stadt, die so stark besungen ist wie Köln.
Und ich werde nie vergessen, wir haben Rosenmontagstribüne bei uns vor dem Laden gehabt und dann habe ich meine Schwiegereltern, die aus Heidelberg kommen, da gehabt.
Und meine Schwiegermutter stand dann irgendwann nach einer halben Stunde und hat gesagt, jetzt verstehe ich euch Kölner.
Und das kann man nicht erklären, das kann man nur fühlen.
Und es ist einfach ein Gefühl, wo wirklich die Menschen, also die Zahl 11 hat ja im Kanal aber zu sagen, der sagt, eins gegen eins ist gleich.
Und das ist auch so.
Also egal ob einer mehr, weniger, groß, klein, dick, dünn ist, das ist in Köln spielt keine Rolle.
Und das ist, glaube ich, das, was wir versuchen, überall überzustulpen, aber man muss es halt immer auch mit einem gewissen Witz machen und nicht immer nur mit dieser Ernsthaftigkeit, wie der Rest der Bundesrepublik das macht.
Deswegen sollten sich alle irgendwie so ein bisschen die Scheibe von Köln abschneiden.
Macht ja sowas auch.
Also ich komme gerade jetzt drauf, weil du sagst, irgendwie Kölner oder dieses ist dann Podolski irgendwie bei euch Schamkunde und Post darüber und so, oder?
Also ich glaube, der Lukas kauft mit Sicherheit hier ein, meldet sich nicht, wenn er kommt, weil er es dann doch bezahlen möchte, glaube ich.
Aber wir haben natürlich viele Prominente und auch Influencer, die bei uns einkaufen kommen.
Und die, ich glaube, gestern war Marc Eggers hier, der hat sein Musikvideo hier gedreht.
Da freuen wir uns natürlich drüber, wenn am Ende auch Leute hier sind, die am Ende uns auch ein bisschen so als Bühne nutzen.
Es ist immer nettes Miteinander.
Die Leute kommen einkaufen, da geht es auch gar nicht darum zu sagen, hey, komm einkauf, es gibt irgendwie was umsonst oder irgendwie so, sondern es ist einfach, das gehört.
Wir haben uns ja auch diesen Punkt, dass wir dazugehören, ja auch erarbeitet, ja.
Und ich finde auch da der Respekt, wenn man jetzt, wenn ihr jetzt gleich weg seid, dann gehe ich auch drüben in den Laden und dann kann ich ihnen helfen.
Und dann haben die Leute schon einen Respekt dafür, oder ist es mit dabei.
Du bist ja wohl auch ab und zu mal an der Kasse, habe ich hier mal gelesen.
Ja, muss auch sein, ja.
Sonst verlernen wir ja unser Geschäftsmodell.
Also sitzt du ja auch irgendwie so ein Samstag hier, wenn es richtig action ist, dann hier bei euch.
Mir macht das auch Spaß, weil am Ende ist man mit dem Kunden in Kontakt.
Der Kunde sagt, das war gut, das war schlecht.
Jetzt haben wir nicht so viele negativen Themen, aber das macht Spaß.
Das macht einfach, das macht gute Laune.
Und man verlernt das Geschäftsmodell nicht, weil für mich ist entscheidend, was der Kunde will.
Wenn ich den Kunden nicht mehr kenne und nicht weiß, was der will, dann habe ich ja verloren.
Mit zwei Millionen Kunden, da kann man schon eigentlich anfangen.
Hast du viel zu tun, wenn du die alle begrüßen willst.
Aber kennst du von deinen Leuten noch die meisten?
Von denen.
Ja, ich würde schon sagen, dass wir also hier rund um die länger da sind, die kenne ich schon alle, ja.
Und die Läden machst du dann auch mit Leuten, wenn du sagst, okay, Leute, die hier sozusagen das Geschäft gelernt haben bei dir mal eine Weile, die setzt du dann, fragst du, hast du Lust, nach Dresden zu gehen und dann machen die denn da an Dresden.
Wir fahren so Läden natürlich klar mit erfahrenen Mitarbeitern an, machen Schulungen vor Ort, wie wird mit Barut umgegangen, wie sind Abläufe bei uns im Geschäft.
Klar, sonst funktioniert es ja nicht.
Kannst du ja nicht einem blinden Schlüssel geben und sagen, gebt Gas, ne?
Sehr beeindruckend, sehr beeindruckend.
Also ich muss mal irgendwann ein Karnevalsjahr einlegen, weil wir hier mitmachen.
Ich höre das immer wieder.
Und ich wüsste im Zweifel jetzt, wo ich mich da vorbereite.
Ja, genau, ist gut.
Bei uns fängt alles an.
Weil wie viele Tage vorher muss man dann kommen, wo die Ware noch da ist?
Ja, wir haben schon genug.
Also wir werden noch bis zum letzten Tag was finden für dich.
Du gehst immer irgendwie am Ende als Astronaut oder so, weil das ist das, was übrig bleibt.
Ich muss das nehmen, was übrig bleibt.
Ich habe zwar eine große Kostümkitze mit Brüden.
Oder woanders noch, aber ich muss das nehmen, was übrig bleiben.
Vielen, vielen Dank, Herbert.
Sehr, sehr unterhaltsam.
Und ja, gutes Geling dann ist in den Tagen wahrscheinlich.
Dankeschön, ja.
Alles klar.
Haben wir gebrauchen.
Ciao, ciao.
Kurze Unterbrechung in eigener Sache.
Und zwar suchen wir bei Potstars gerade eine der wichtigsten Schlüsselrollen überhaupt, nämlich einen Head of Sales und Business Development.
Also wer Lust hat, einen der führenden Vermarkter, Produzenten, eines der führenden Studios vielleicht in Deutschland für Wirtschafts- und Business-Podcasts mitzugestalten.
Das könnte dein Job sein.
Man würde aktuell bei uns ein siebenköpfiges Team leiten.
Man betreut einige für uns sehr wichtige Accounts.
Man arbeitet sehr eng an der Schnittstelle zwischen dem Podstars Podcast-Team bei uns und dem restlichen OMR-Kosmos hier in Hamburg.
Wir suchen jemanden mit echtem Sales Drive, mit Führungserfahrung, mit auch einem guten Netzwerk an bestehenden Accounts und Firmen, Bekanntschaften in der deutschen Mediawelt.
Man berichtet direkt an die Podstars Geschäftsführung und sorgt dafür, dass Formate, wie nicht zuletzt hier auch der OMR-Podcast, aber auch Fast and Curious, verschiedenste andere, vermarktungsseitig, hoffentlich gut funktionieren.
Alle Infos dazu bei uns auf der Karriereseite unter umr.com slash.de slash career oder auf unserer Karriereseite einfach über ORMAR.com direkt draufgehen oder natürlich nach uns googeln oder hier hinter dem Link in den Shownotes.
Jedenfalls lernen wir uns wahrscheinlich auch bald persönlich kennen.
Ich würde mich freuen.
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Bei OMR.
